Zwei Eishockey Spieler kämpfen u m den Puck

Krefeld Pinguine verständigen sich mit Ben Johnson auf Vertragsauflösug

Stand: 12.06.2023, 14:22 Uhr

Nur drei Tage nach der Verpflichtung des umstrittenen Stürmers Ben Johnson ziehen die Krefeld Pinguine die Reißleine. Wie der Verein am Montag mitteilte, habe man sich mit dem US-Amerikaner auf eine einvernehmliche Vertragsauflösung geeinigt.

Noch am Samstag hatte der Sportliche Leiter der Krefeld Pinguine, Peter Draisaitl, die umstrittene Verpflichtung des 2016 wegen Vergewaltigung verurteilten Ben Johnson verteidigt. Zuvor hatte es unter den eigenen Fans viel Unmut gegeben, da die Pinguine die Verpflichtung am Freitag bekannt gegeben hatten, ohne auf die besondere Vergangenheit des Spielers einzugehen.

Verein will Schaden abwenden

Heute nun die nüchterne Mitteilung in den sozialen Medien von Geschäftsführer Peer Schopp: "Wir sind aufgrund der Entwicklungen der letzten Tage zu dem Entschluss gekommen, dass es unsere Pflicht ist, weiteren Schaden für die Krefeld Pinguine und für Ben Johnson abzuwenden. Deswegen haben wir am Samstagabend mit Ben telefoniert und sind mit Ihm einvernehmlich zu dem Ergebnis gekommen, dass beide Seiten davon profitieren."

Weiter heißt es: "Die Krefeld Pinguine bedanken sich bei Ben Johnson für einen professionellen Austausch und wünschen Ihm und seiner Familie alles Gute für die Zukunft!"

Quelle: wdr