DEL: Krefeld Pinguine feiern gegen DEG ersten Heimsieg

Martin Schymainski trifft für Krefeld nach einem Konter zum 2:0.

DEL: Krefeld Pinguine feiern gegen DEG ersten Heimsieg

Im zwölften Anlauf haben die Krefeld Pinguine in der DEL ihren ersten Heimsieg eingefahren. Das abgeschlagene Schlusslicht der Gruppe Nord gewann am Sonntag das Derby gegen die Düsseldorfer EG. Iserlohn konnte den Patzer der DEG im Playoff-Rennen nicht nutzen. Die Roosters unterlagen in Berlin.

Den Pinguinen hat die Verpflichtung von US-Coach Clark Donatelli Ende Januar spielerisch gut getan. Zu einem Sieg hat das jetzt aber erst zum zweiten Mal gereicht - erneut in einem Derby.

Nach dem 3:1-Sieg bei den Kölner Haien Ende des vergangenen Monats behielten die Krefelder gegen die DEG mit 3:1 (1:0, 1:0, 1:1) die Oberhand. Sein Debüt auf der Trainerbank der Krefelder hatte Donatelli am 5. Februar ebenfalls gegen Düsseldorf erlebt. Da zog sein Team mit 0:3 den Kürzeren.

Lessio nutzt Abpraller zur Krefelder Führung

Die ersten vielversprechenden Chancen in Krefeld hatten die Gäste: Erst durch Eugen Alanov, gegen den der 18-jährige Krefelder Keeper Nikita Quapp parierte, dann durch Ken André Olimb, dessen Direktabnahme kurz vor dem Tor weiter über die Latte flog.

Auf der Gegenseite kam Martin Schymainski nach Querpass von Artur Tianulin in eine gute Schussposition, scheiterte jedoch am Düsseldorfer Schlussmann Mirko Pantkowski. Für die Führung sorgte in der 18. Minute Lucas Lessio. Die Pinguine gewannen ein Bully im DEG-Drittel, Pantkowski ließ den folgenden Schuss nach vorne abprallen, und Lessio war zur Stelle.

Schymainski erhöht per Konter auf 2:0

Im Mittelabschnitt erhöhten die Hausherren auf 2:0 - gerade als die Düsseldorfer am Drücker waren. Doch diese verloren den Puck im Angriffsdrittel an Schymainski, der alleine auf Pantkowski zusteuerte, sich den Puck kurz vor selbigem auf die Rückhand legte und ins Netz lupfte.

Es folgten weitere gute Chancen auf beiden Seiten - die beste durch die DEG mit einem Treffer ans Gestänge des Pinguine-Tores -, aber bis zum Schlussdrittel keine weiteren Treffer. Dort mühten sich die Düsseldorfer auch lange vergeblich, ehe Maximilian Kammerer in der 56. Minute nach Pass von Olimb der Anschluss gelang.

Als die Gäste mit der Herausnahme ihres Keepers alles auf eine Karte setzten, sorgte Lessio mit dem Tor zum 3:1 ins verwaiste DEG-Tor für die Entscheidung und damit den ersten Heimsieg der Krefelder. Einziger Wehrmutstropfen blieb, dass dem 18-jährigen Quapp sein erstes DEL-Spiel ohne Gegentreffer verwehrt blieb.

Statistik

Eishockey · DEL 24. Spieltag 2020/2021

Sonntag, 07.03.2021 | 14.30 Uhr

Wappen Krefeld Pinguine

Krefeld Pinguine

Quapp – C. Braun, Sacher, Bappert, Bindulis, Gläßl, Mass – L. Braun, Olson, Lessio, Schymainski, Blank, Tianulin, Buncis, Petrakov, Shatsky, Karsums, Postel, L. Niederberger, Hauf

3
Wappen Düsseldorfer EG

Düsseldorfer EG

Pantkowski – Cumiskey, Jensen, Brejcak, Nowak, Ebner, Geitner – Svensson, Barta, Flaake, Kammerer, K. A. Olimb, Fischbuch, Karachun, Carey, From, Jahnke, Alanov, Buzas, Eder

1

Fakten und Zahlen zum Spiel

Krefeld Pinguine Düsseldorfer EG
Überzahl 4 Überzahlsituationen, 0 Tore 4 Überzahlsituationen, 0 Tore
Strafminuten 8 Min. 8 Min.

Strafen:

  • Sacher - 2 Min. - Beinstellen
  • Petrakov - 2 Min. - Haken
  • Flaake - 2 Min. - Haken
  • Kammerer - 2 Min. - Zu viele Spieler
  • K. A. Olimb - 2 Min. - Beinstellen
  • Shatsky - 2 Min. - Halten
  • Brejcak - 2 Min. - Stockschlag
  • Postel - 2 Min. - Haken

Tore:

  • 1:0 (17:46) Lessio (L. Braun, Olson)
  • 2:0 (25:30) Schymainski
  • 2:1 (55:38) Kammerer (K. A. Olimb, Ebner)
  • 3:1 (59:37) Lessio (Gläßl) ENG

Schiedsrichter:

  • Aleksander Polaczek, Andre Schrader,

Stand der Statistik: Sonntag, 07.03.2021, 16:50 Uhr

Iserlohn kann Patzer der DEG nicht nutzen

Den Iserlohn Roosters bescherte der Ausrutscher der DEG beim Schlusslicht die Chance, sich einen Vorteil im Rennen um die Playoff-Ränge zu verschaffen. Sie boten Tabellenführer Eisbären Berlin am Sonntag zwei Drittel lang Paroli, gingen beim 2:5 (1:1, 0:1, 1:3) aber letztlich leer aus.

Den ersten Rückstand durch Marcel Noebels (2. Minute) glichen die Gäste aus Iserlohn durch Philip Riefers (5.) noch aus, aber nach dem 1:2 durch Zachary Boychuk (26.) im Mittelabschnitt bekamen die Berliner das Spiel immer besser unter Kontrolle. Das hätte vielleicht anders laufen können, hatten die Iserlohner beim Stande von 1:1 noch eine 3:1-Situation, bei der Casey Bailey den Puck knapp über das Lattenkreuz setzte.

Unglücklicher Gegentreffer zum 1:2

Der Gegentreffer fiel ebenfalls unglücklich: Berlins Keeper Mathias Niederberger parierte einen Schuss von Brody Sutter, und die Hartgummischeibe landete direkt bei Boychuk, der freie Bahn hatte. Gegen seinen Schuss war Andreas Jenike im Tor der Roosters machtlos.

Im Schlussdrittel sorgten Ryan McKiernan (43.), Simon Després (48.) und Boychuk (58.) endgültig dafür, dass die Iserlohner den Patzer der DEG nicht nutzen konnten. Joseph Whitney (57.) hatte kurz vor Boychuks Tor zum 5:2-Endstand zum 2:4 für die Iserlohner getroffen.

Statistik

Eishockey · DEL 24. Spieltag 2020/2021

Sonntag, 07.03.2021 | 17.00 Uhr

Wappen Eisbären Berlin

Eisbären Berlin

M. Niederberger – Despres, McKiernan, Hördler, Wissmann, J. Müller, Ramage, Mik – White, Boychuk, Foucault, Noebels, Reichel, Pföderl, M. Olver, Streu, Tuomie, Hänelt, Kinder

5
Wappen Iserlohn Roosters

Iserlohn Roosters

Jenike – Baxmann, O‘Connor, Ankert, Riefers, Reinhart, Johnston, Buschmann – Raedeke, Jentzsch, Weidner, Lowry, Sutter, Aubin, Whitney, Grenier, Bailey, Lautenschlager, Fleischer, Proske

2

Fakten und Zahlen zum Spiel

Eisbären Berlin Iserlohn Roosters
Überzahl 3 Überzahlsituationen, 0 Tore 4 Überzahlsituationen, 1 Tor
Strafminuten 8 Min. 6 Min.

Strafen:

  • Baxmann - 2 Min. - Beinstellen
  • Boychuk - 2 Min. - Bandencheck
  • Tuomie - 2 Min. - Haken
  • Lautenschlager - 2 Min. - Stockschlag
  • Bailey - 2 Min. - Beinstellen
  • Ramage - 2 Min. - Beinstellen
  • Pföderl - 2 Min. - Spielverzögerung

Tore:

  • 1:0 (1:45) Noebels (Pföderl, Wissmann)
  • 1:1 (4:45) Riefers (Whitney)
  • 2:1 (26:54) Boychuk (M. Niederberger)
  • 3:1 (42:35) McKiernan (Tuomie, M. Olver)
  • 4:1 (47:58) Despres (Pföderl, Reichel)
  • 4:2 (56:52) Whitney (O‘Connor, Bailey) PP1
  • 5:2 (57:34) Boychuk (Foucault, White) ENG

Schiedsrichter:

  • Aleksi Rantala, Christopher Schadewaldt,

Stand der Statistik: Sonntag, 07.03.2021, 19:21 Uhr

Stand: 07.03.2021, 19:15