Kölner Haie verlieren in Krefeld

Kölns Blair Jones (r.) gegen Krefelds Martin Schymainski

Kölner Haie verlieren in Krefeld

  • Krefeld gewinnt gegen die Haie
  • Iserlohn bezwingt Berlin
  • Auswärtspleite für die DEG

Die Krefeld Pinguine haben am 11. Spieltag der DEL das NRW-Duell gegen die Kölner Haie gewonnen. Die Krefelder setzten sich in einer dramatischen Partie mit 4:2 (2:0, 0:0, 2:2) durch.

Bereits in der 2. Minuten brachte Moritz Müller die Gastgeber mit einem Schuss von der blauen Linie in Führung. Daniel Pietta gelang drei Minuten später das 2:0. Auch danach hatten die Pinguine die besseren Chancen. Erst Mitte des ersten Drittels kamen die Haie besser ins Spiel, konnten aber auch in Überzahl ihre Chancen nicht nutzen.

Dramatisches Schlussdrittel

Zudem musste Torhüter Gustaf Wesslau verletzt vom Eis. Für ihn hütete Daniar Dshunussow fortan den Kölner Kasten. Im Mitteldrittel gab es dann auf beiden Seiten gute Gelegenheiten, ein Treffer fiel jedoch nicht. Krefeld erwischte anschließend den besseren Start in den Schlussabschnitt: Kurt Davis erhöhte auf 3:0 für die Pinguine (40:27).

Den Haien wollte dagegen zunächst kein Treffer gelingen. Der Kölner Ryan Jones scheiterte mit einem Penalty am Pfosten. Durch einen Doppelschlag von Nicolas Krämmer (49:21) und Justin Shugg (51:06) kamen die Gäste dann noch einmal heran. Doch Adrian Grygiel erzielte im Gegenzug den vierten Krefelder Treffer (51:40). Die Haie gaben sich auch danach nicht geschlagen und kamen durch Fredrik Eriksson noch einmal heran (56:59). Kurz vor Schluss traf Adrian Gawlik dann in das von Dshunussow verlassene, leere Kölner Tor (58:52).

Iserlohns guter Start zu wenig

Der Tabellenletzte Iserlohn verlor erwartungsgemäß mit 3:6 (2:1, 0:2, 1:3) gegen die Eisbären Berlin. Vor heimischem Publikum in der Halle am Seilersee starteten die Roosters fulminant. Travis Turnbull brachte Iserlohn früh in Führung (2:57 Min.). Jason Jaspers erhöhte nur 20 Sekunden später auf 2:0.

Der Tabellenzweite aus Berlin, der wegen der sturmbedingten Zugausfälle mit dem Bus ins Sauerland hatte anreisen müssen, kam durch Sean Backman Mitte des ersten Drittels zum Anschlusstreffer (9:15). Im zweiten Drittel drehten die Eisbären binnen einer Minute die Partie dank Treffer von James Sheppard (24:16) und Louis-Marc Aubry (25:06).

Im Schlussabschnitt sorgten Marcel Noebels (42:39) und erneut Aubry für eine Vorentscheidung. Daran änderte auch der zweite Treffer von Turnbull für die Roosters nichts mehr. Mark Olvers sorgte kurz vor der Schlusssirene mit einem weiteren Berliner Tor für den Endstand (59:56).

DEG chancenlos

Die Düsseldorfer EG kassierte eine 1:5 (1:0, 0:3, 0:2)-Auswärtsniederlage bei den Schwenninger Wild Wings. Stephan Daschner (4:29) brachte die DEG im ersten Abschnitt zunächst in Führung. Im Mitteldrittel drehten Mirko Sacher(23:46), Will Acton (36:35) und Andreé Hult die Partie zugunsten der Gastgeber, obwohl Düsseldorf über weite Strecken mehr vom Spiel hatte. Tobias Wörles Treffer zum 4:1 anfangs des Schlussdrittels machte die Hoffnungen der DEG auf ein Comeback vollends zunichte (41:27). Mirk Höfflin erhöhte nach 56 Minuten sogar noch auf 5:1 für Schwenningen.

red/sid/dpa | Stand: 06.10.2017, 21:33

DEL | Tabelle

Team S P
1. Eisbären Berlin 30 64
2. EHC RB München 30 61
3. Nürnberg Ice T. 30 61
4. Gr. Wolfsburg 30 51
5. Schwenninger WW 31 48
  ...    
12. Krefeld Pinguine 30 35
13. Augsburger P. 30 34
14. Straubing Tigers 30 28