NRW-Klubs gehen in der DEL leer aus

  • Haie verlieren in Schwenningen mit 0:1
  • Pinguine unterliegen den Eisbären zu Hause
  • DEG hat in der Verlängerung das Nachsehen
  • Iserlohn geht gegen Tabellenführer leer aus

Die Kölner Haie haben ihre Niederlagenserie in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) am Freitagabend (14.02.2020) auch beim Schlusslicht Schwenningen fortgesetzt. Das 0:1 bei den in der Tabelle abgeschlagenen Wild Wings war für die Rheinländer die 14. Pleite in Folge. Den Ligarekord in Sachen Niederlagen hält übrigens Schwenningen. Der Klub kassierte in der Saison 2002/2003 18 Niederlagen in Serie.

Thuresson begräbt Kölner Playoff-Hoffnungen

In den torlosen ersten beiden Dritteln waren die Hausherren der Führung gemessen an der bloßen Anzahl der Chancen näher, aber die Kölner hätten durch Moritz Müller trotzdem in Führung gehen können. Sein Schuss strich allerdings knapp am von Dustin Strahlmeier gehüteten Gehäuse vorbei. Im Schlussdrittel schwächte Zachery Sill die Kölner zunächst durch zwei Strafzeiten, die allerdings folgenlos blieben.

Schwenningen - Köln 1:0 (0:0, 0:0, 1:0)

Die Kölner drückten danach auf das Tor, das aber einmal mehr auf der aus ihrer Sicht falschen Seite fiel. Andreas Thuresson hämmerte einen quergelegten Puck in der 57. Minute direkt unter die Latte. Was folgte war ein glückloser Sturmlauf der Haie, mehrere am leeren Kölner Tor vorbeirutschende Befreiuungsschläge der Wild Wings und eine Schlusssirene, die die Playoff-Hoffnungen der Gäste auf ein recht theoretisches Maß zurechtstutzte.

Krefeld - Berlin 0:2 (0:1, 0:1, 0:0)

In den anderen Stadien lief es aus NRW-Sicht nicht besser. Die im Playoff-Rennen aussichtslos zurückliegenden Krefeld Pinguine hatten zu Hause gegen die Eisbären Berlin das Nachsehen. Sebastian Streu und André Rankel schossen die Berliner mit einem Zwei-Tore-Vorsprung ins Schlussdrittel, wo sie nichts mehr anbrennen ließen.

Ingolstadt - Düsseldorf 3:2 n.V. (1:0, 0:1, 1:1, 1:0)

Die Düsseldorfer EG, die als einziger NRW-Vertreter um eine gute Ausgangsposition für die Playoffs kämpft, lieferte Verfolger ERC Ingolstadt einen harten Kampf, hatte aber das Nachsehen. Die Ausgleichstreffer durch Alexander Urbom und Maximilian Kammerer waren letztlich zu wenig, um die Bayern zu bezwingen. Maurice Edwards traf in der Verlängerung zum Sieg für Ingolstadt.

Roosters liefern München Duell auf Augenhöhe

Die Iserlohn Roosters lieferten sich mit Tabellenführer EHC München ein Duell auf Augenhöhe. Michael Halmo hielt die Hausherren im Auftaktdrittel im Spiel - nach einem Doppelpack von Yannic Seidenberg hieß es nur 1:2. Nach dem torlosen Mittelabschnitt dauerte es lediglich 26 Sekunden, ehe Jake Weidner die Sauerländer den Ausgleichstreffer bejubeln ließ.

Iserlohn - München 2:4 (1:2, 0:0, 1:2)

Den dritten Rückstand des Abends durch Trevor Parkes (56. Minute) konnten die Iserlohner selbst mit einem sechsten Feldspieler auf dem Eis allerdings nicht mehr kontern. Im Gegenteil: Sie kassierten noch den Treffer zum 2:4-Endstand durch Yasin Ehliz.