Die Düsseldorfer EG geht vom Eis

Düsseldorfer EG aus DEL-Playoffs ausgeschieden

Stand: 16.04.2022, 19:17 Uhr

Nach den Kölner Haien hat sich mit der Düsseldorfer EG auch der zweite NRW-Klub aus den DEL-Playoffs verabschiedet.

Die DEG verlor am Samstagabend vor 7.490 Zuschauern in eigener Halle das vierte Spiel gegen den EHC München mit 2:4 (1:2, 0:0, 1:2) und musste sich damit in der Best-of-5-Serie mit 1:3 geschlagen geben. Damit ist die Saison der Düsseldorfer beendet.

München eiskalt vor dem Tor

Die DEG stemmte sich von Beginn an gegen das drohende Playoff-Aus und war vor eigenem Publikum alles in Waagschale. Doch München zeigte sich einmal mehr abgebrüht vor dem Düsseldorfer Tor und ging bereits in der 4. Minute durch Yasin Ehliz in Führung. Alexander Ehl glich in der 10. Minute aus. In der Folgezeit hatten die Hausherren weitere Chancen, das Tor erzielten aber wieder die Gäste. Zach Redmond brachte den EHC erneut in Führung (18.).

Im zweiten Drittel war die DEG um den erneuten Ausgleichstreffer bemüht, es gab aber Chancen auf beiden Seiten. Vor allem Ehl tauchte immer wieder in Schussposition vor dem Münchener Tor auf, konnte aber kein zweites Tor nachlegen. Nach einer Strafe gegen Münchens Yannic Seidenberg kam Düsseldorf zu einem Powerplay, konnte dieses aber nicht nutzen. Zum Ende des Drittels leistete sich auch die DEG zwei Unterzahlsituationen, überstand diese aber ohne weiteren Gegentreffer.

Ehl-Doppelpack reicht nicht

Kurz nach Beginn des Schlussdrittels war es dann doch Ehl, der mit seinem zweiten Treffer zum 2:2 ausglich (44.). Doch nur 26 Sekunden später brachte Philip Gogulla die Münchener wieder in Führung (44.). Die Gäste verwalteten die Führung in der Folgezeit clever und ließen kaum noch etwas zu. Auch ein Düsseldorfer Powerplay blieb ohne nennenswerte Gelegenheit. In den Schlussminuten nahm die DEG den Goalie vom Eis und kassierte den 2:4-Endstand durch Ben Smith (60.).