DEL: Krefeld behält gegen Düsseldorf die Oberhand

Hendrik Hane, Torhüter der Düsseldorfer EG, ist machtlos beim Treffer der Krefeld Pinguine zum 2:1.

DEL: Krefeld behält gegen Düsseldorf die Oberhand

  • Krefeld Pinguine besiegen Düsseldorfer EG
  • Kölner Haie gewinnen gegen Mannheim nach Verlängerung
  • Iserlohn Roosters unterliegen bei Schlusslicht Schwenningen

Krefeld Pinguine - Düsseldorfer EG 4:3 (2:1, 2:2, 0:0)

Statistik

Eishockey · DEL 16. Spieltag 2019/2020

Freitag, 01.11.2019 | 16.30 Uhr

Wappen Krefeld Pinguine

Krefeld Pinguine

Rynnäs – Cundari, Ankert, Noonan, Riefers, Trivellato, Bruggisser, M. Schmitz – Saponari, Pietta, Costello, Besse, Hodgman, L. Braun, Kuhnekath, Hospelt, Lagacé, Postel, Ewanyk, Kruminsch

4
Wappen Düsseldorfer EG

Düsseldorfer EG

Hane – Nowak, Ebner, Dersch, Jensen, Johannesen, Zanetti – Gardiner, Barta, Kammerer, Nehring, K. A. Olimb, L. Adam, Ri. Bukarts, Svensson, Flaake, Buzas, Jahnke

3

Fakten und Zahlen zum Spiel

Krefeld Pinguine Düsseldorfer EG
Überzahl 5 Überzahlsituationen, 2 Tore 4 Überzahlsituationen, 0 Tore
Strafminuten 8 Min. 12 Min.

Strafen:

  • Cundari - 2 Min. - Stockschlag
  • Svensson - 2 Min. - Haken
  • Gardiner - 2 Min. - Hoher Stock
  • Gardiner - 2 Min. - Hoher Stock
  • Zanetti - 2 Min. - Behinderung
  • Hospelt - 2 Min. - Haken
  • L. Braun - 2 Min. - Hoher Stock
  • Hodgman - 2 Min. - Unkorrekter Körperangriff
  • L. Adam - 2 Min. - Stockschlag
  • Ri. Bukarts - 2 Min. - Hoher Stock

Tore:

  • 0:1 (1:29) L. Adam (Nehring, K. A. Olimb)
  • 1:1 (16:14) Kuhnekath (Trivellato)
  • 2:1 (19:29) Besse (Hodgman, Noonan) PP1
  • 2:2 (24:37) Nehring SH1
  • 3:2 (25:13) Bruggisser (Pietta, Costello) PP1
  • 4:2 (38:18) Cundari (Saponari, Pietta)
  • 4:3 (39:09) Zanetti

Zuschauer:

  • 8.029

Schiedsrichter:

  • Gordon Schukies, Andre Schrader,

Stand der Statistik: Freitag, 01.11.2019, 18:58 Uhr

Die Krefeld Pinguine haben das Straßenbahn-Derby gegen die Düsseldorfer EG am Freitag (01.11.2019) für sich entschieden und damit den vierten Saisonsieg gefeiert. Die Mannschaft von Trainer Brandon Reid setzte sich mit 4:3 durch. "Krefeld hat bei den ersten beiden Treffern etwas Glück gehabt. Wir haben aber heute einfach nicht gut genug gespielt, um hier zu gewinnen", sagte DEG-Keeper Hendrik Hane.

Düsseldorf war zu Beginn wacher und ging nach Zuspiel von Chad Nehring durch Luke Adam (2.) in Führung. Krefeld schlug gegen Ende des ersten Abschnitts durch Philipp Kuhnekath (17.) und William Besse (20.) zurück und ging mit einer 2:1-Führung in die Drittelpause.

Im Mittelabschnitt glich Nehring (25.) zunächst für Düsseldorf aus, ehe Phillip Brugisser (26.) und Mark Cundari (39.) eine 4:2-Führung für die Pinguine herausschossen. Als Krefelds Fans noch jubelten, verkürzte Düsseldorfs Marc-Anthony Zanetti (40.) auf 3:4. Im Schlussdrittel drückte die DEG auf den Ausgleich, doch Krefeld hielt stand.

Ausverkaufte Arena

Trotz zehn Niederlagen aus den vorherigen elf Spielen war die Arena in Krefeld zum ersten Mal seit langer Zeit mit 8.029 Zuschauern wieder ausverkauft. Die Pinguine werteten dies als "Statement für den DEL-Standort", denn der ist stark bedroht. Nach Darstellung der Pinguine schuldet Gesellschafter Michail Ponomarew seit Monaten zugesagte Gelder. Ponomarew bestreitet dies.

Der Klub strebt in den kommenden beiden Wochen eine neue Gesellschafterstruktur ohne Ponomarew an. Am 19. November findet eine Gesellschafterversammlung statt. Nur wenn der Plan gelingt, haben die Pinguine laut Geschäftsführer Matthias Roos eine Zukunft. Ansonsten droht spätestens zur kommenden Saison der Rückzug aus der DEL.

Sportliche Bilanz nach Spiel am Sonntag

Auch sportlich soll nach dem Spiel am Sonntag beim Meister Adler Mannheim in der dann folgenden Länderspielpause Bilanz gezogen werden. Trainer Reid steht angesichts der Niederlagenserie zuletzt in der Kritik. Aufgebrachte Fans waren nach dem 1:2 gegen Ingolstadt am vergangenen Sonntag in den Kabinentrakt gestürmt. Die insgesamt schwache Partie gegen die DEG war aber zumindest kämpferisch ein Schritt nach vorne.

Kölner Haie - Adler Mannheim 2:1 n.V. (0:1, 1:0, 0:0)

Statistik

Eishockey · DEL 16. Spieltag 2019/2020

Freitag, 01.11.2019 | 16.30 Uhr

Wappen Kölner Haie

Kölner Haie

Weitzmann – Gagné, Aronson, Ugbekile, Kindl, Zerressen, D. Tiffels – Hanowski, Bast, Akeson, F. Tiffels, Pfohl, Genoway, Ma. Müller, Matsumoto, Uvira, Dumont, Sill, Oblinger

2
Wappen Adler Mannheim

Adler Mannheim

Endras – Larkin, Katic, Akdag, Lehtivuori, Lampl, Billins, Krupp – Huhtala, Smith, Stützle, Hungerecker, M. Goc, Järvinen, Plachta, Desjardins, Eisenschmid, Krämmer, Raedeke, Soramies

1

Fakten und Zahlen zum Spiel

Kölner Haie Adler Mannheim
Überzahl 6 Überzahlsituationen, 2 Tore 4 Überzahlsituationen, 1 Tor
Strafminuten 8 Min. 12 Min.

Strafen:

  • Kindl - 2 Min. - Halten
  • Lampl - 2 Min. - Beinstellen
  • Lampl - 2 Min. - Halten
  • Oblinger - 2 Min. - Behinderung
  • Eisenschmid - 2 Min. - Hoher Stock
  • Hanowski - 2 Min. - Haken
  • Stützle - 2 Min. - Behinderung
  • Krupp - 2 Min. - Spielverzögerung
  • Aronson - 2 Min. - Check mit dem Stock
  • Larkin - 2 Min. - Haken

Tore:

  • 0:1 (4:32) Katic PP1
  • 1:1 (33:17) Hanowski (Gagné, Genoway) PP1
  • 2:1 (64:34) Matsumoto (Akeson, Gagné) PP1

Zuschauer:

  • 16.243

Schiedsrichter:

  • Stephan Bauer, Daniel Piechaczek,

Stand der Statistik: Freitag, 01.11.2019, 19:06 Uhr

Die Kölner Haie mühten sich zu einem 2:1-Sieg nach Verlängerung gegen Meister Adler Mannheim. Durch den Sieg sprangen die Haie auf Platz neun.

Mark Katic (5.) brachte die Gäste früh in Führung, die Benjamin Hanowski (38.) in Überzahl egalisierte. Nach einem torlosen letzten Drittel ging es in die Verlängerung, in der Jonathan Matsumoto den entscheidenden Treffer erzielte. "Man hat gemerkt, dass beide Mannschaften nicht zu viel riskiert haben. Beide können die Punkte gut gebrauchen", sagte Mannheims Keeper Dennis Endras bei MagentaSport.

Schwenningen Wild Wings - Iserlohn Roosters 4:1 (2:0, 0:1, 2:0)

Statistik

Eishockey · DEL 16. Spieltag 2019/2020

Freitag, 01.11.2019 | 19.30 Uhr

Wappen Schwenninger Wild Wings

Schwenninger Wild Wings

Strahlmeier – Yeo, Sacher, Fraser, C. Fischer, Sonnenburg, Brückner – MacQueen, Cannone, Blunden, Poukkula, Bourke, Schiemenz, Carey, A. Weiß, Pfaffengut, Hadraschek, Kornelli, Herpich

4
Wappen Iserlohn Roosters

Iserlohn Roosters

Peters – Rumble, O‘Connor, Buschmann, Raymond, D. Orendorz, Baxmann – Petan, Findlay, Grenier, Friedrich, Sutter, Halmo, Dmitriev, Clarke, Hoeffel, Lautenschlager, Fleischer, Samanski

1

Fakten und Zahlen zum Spiel

Schwenninger Wild Wings Iserlohn Roosters
Überzahl 8 Überzahlsituationen, 2 Tore 4 Überzahlsituationen, 0 Tore
Strafminuten 8 Min. 16 Min.

Strafen:

  • Sonnenburg - 2 Min. - Beinstellen
  • Clarke - 2 Min. - Stockschlag
  • D. Orendorz - 2 Min. - Haken
  • Poukkula - 2 Min. - Beinstellen
  • Buschmann - 2 Min. - Haken
  • Halmo - 2 Min. - Haken
  • Samanski - 2 Min. - Halten
  • Blunden - 2 Min. - Behinderung
  • Friedrich - 2 Min. - Haken
  • Raymond - 2 Min. - Behinderung
  • Fleischer - 2 Min. - Beinstellen
  • Hadraschek - 2 Min. - Hoher Stock

Tore:

  • 1:0 (16:39) Bourke (Sacher) PP1
  • 2:0 (17:17) MacQueen (Cannone)
  • 2:1 (34:42) Fleischer (Lautenschlager, Samanski)
  • 3:1 (47:46) MacQueen (Yeo, Cannone) PP1
  • 4:1 (59:13) Cannone ENG

Zuschauer:

  • 4.614

Schiedsrichter:

  • Lukas Kohlmüller, Aleksi Rantala,

Stand der Statistik: Freitag, 01.11.2019, 21:55 Uhr

Die Iserlohn Roosters verpassten es, nach dem spektakulären 7:5-Erfolg in Mannheim nachzulegen. Bei Schlusslicht Schwenningen Wild Wings unterlagen die Sauerländer am Abend 1:4 und stehen als Tabellenzwölfter zwei Punkte vor Krefeld auf Platz 13.

Troy Bourke (17.) und Jamison MacQueen (18.) sorgten mit einem Doppelschlag für eine 2:0-Führung der Hausherren nach dem ersten Drittel, Iserloh gelang im zweiten Abschnitt durch Tim Fleischer (35.) der Anschluss. Im letzten Drittel traf MacQueen in Überzahl zum 3:1, Patrick Cannone (60./Empty Net) setzte den Schlusspunkt.

Stand: 01.11.2019, 21:52