Corona-Ausbruch bei der DEG - gesamtes Team in Quarantäne

Spielszene zwischen den Kölner Haien und der Düsseldorfer EG

Corona-Ausbruch bei der DEG - gesamtes Team in Quarantäne

Das Coronavirus breitet sich in der Deutschen Eishockey Liga weiter aus. Nun ist die Düsseldorder EG betroffen. In Köln darf dagegen aufgeatmet werden.

Hiobsbotschaft für die DEG: Nach "mehreren Corona-Fällen in der Mannschaft" muss das gesamte Team inklusive des Trainer- und Betreuerstabes für fünf Tage in Quarantäne. Das teilte der DEL-Klub am Donnerstag mit. Die Spiele gegen die Straubing Tigers am Freitag und bei den Nürnberg Ice Tigers am Sonntag müssen verlegt werden, Ersatztermine stehen noch nicht fest.

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"Trotz aller getroffenen Vorsichtsmaßnahmen sind nun auch wir von positiven Fällen betroffen. Die nun angeordnete Quarantäne ist sinnvoll, um weitere Ansteckungen zu verhindern", sagte Düsseldorfs Sportdirektor Niki Mondt.

Die DEL ist in Alarmbereitschaft. "Wir besprechen sowohl intern mit unseren Beratern als auch mit den 15 Klubs alle Optionen schnellstmöglich", teilte die Liga auf SID-Anfrage mit: "Dass nun durchgeimpfte Spieler, teilweise sogar trotz negativer Tests, von den Gesundheitsämtern in Quarantäne geschickt wurden, ist eine neue Situation."

Spannung bei den Kölner Haien

Am Dienstag hatte die Düsseldorfer EG noch das rheinische Derby bei den Kölner Haien mit 6:1 gewonnen. Wie der KEC allerdings am Donnerstag (21.10.2021) mitteilte, fielen die routinemäßigen Tests allesamt negativ aus. Damit steht der Partie der Kölner am Freitag in Ingolstadt nichts im Wege.

Erst vor wenigen Tagen war ein Corona-Ausbruch beim EHC München bekannt geworden. Dort hatte sich die Zahl der positiven Tests am Montag auf 22 erhöht. Dabei soll es sich laut Klubangaben um "zahlreiche Impfdurchbrüche" handeln. Das Gesundheitsamt ordnete eine Quarantäne für Spieler sowie Betreuer an. Hier mussten drei Spiele verlegt werden, unter anderem das Topspiel gegen RB München.

"Unschöne Geschichte"

"Das ist eine unschöne Geschichte", hatte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke nach Bekanntwerden der ersten Corona-Fälle bei den Münchnern gesagt: "Es ist klar, dass das für die Spielplan-Gestaltung eine große Herausforderung ist. Wir hoffen, dass es eine Ausnahme bleibt."

Diese Hoffnung platzte schnell und so wird die Herausforderung für die DEL immer größer. Zum Vergleich: Mussten in der gesamten letzten Saison insgesamt vier Spiele wegen Corona abgesagt werden, sind es in diesem Jahr nach gerade einmal 14 Spieltagen bereits fünf Partien.

Stand: 21.10.2021, 18:18