Düsseldorfer EG denkt über Etatkürzung nach

Düsseldorfer EG Spieler im Stadion

Düsseldorfer EG denkt über Etatkürzung nach

Die Düsseldorfer EG denkt angesichts der Corona-Krise über eine Etatkürzung zur neuen Saison nach.

Auch vereinbarte Spielerprämien stellt der Klub der Deutschen Eishockey Liga infrage. "Die sind ja unter der Annahme von Playoff-Einnahmen vereinbart worden", sagte DEG-Geschäftsführer Stefan Adam dem "Express" am Montag (16.03.2020).

Wegen der Coronavirus-Pandemie hatte die DEL die Saison vor dem Beginn der Playoffs vorzeitig abgebrochen. Ein Meister wird im deutschen Eishockey erstmals seit Einführung einer eingleisigen Ersten Liga 1958 in diesem Jahr nicht ausgespielt.

750.000 Euro Schaden

Der finanzielle Schaden für die Düsseldorfer dürfte sich auf rund 750.000 Euro belaufen. "Bei entsprechender kaufmännischer Sorgfalt müssen wir daher für die nächste Saison nach dem aktuellen Stand mit einem niedrigeren Etat planen", sagte Adam.

Die DEG rangiert in der Etat-Tabelle der DEL im oberen Mittelfeld. DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke hatte nach dem Saisonabbruch mitgeteilt, staatliche Hilfsmittel beantragen zu wollen.

Stand: 16.03.2020, 12:19