NRW erlaubt erste Breitensport-Angebote

Jogger laufen über eine Brücke.

NRW erlaubt erste Breitensport-Angebote

  • ab Donnerstag kontaktloser Breitensport möglich
  • Fitnessstudios dürfen ab 11. Mai öffnen
  • Sportarten mit Kontakt müssen sich bis Ende Mai gedulden

NRW hat umfangreiche Lockerungen in der Corona-Krise beschlossen - auch für den Sport. Schon ab diesem Donnerstag (07.05.2020) sind wieder kontaktloser Breitensport und der Trainingsbetrieb im Freien erlaubt. Das kündigte die Landesregierung am Mittwoch (06.05.2020) in Düsseldorf an.

Strenge Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen

Voraussetzung ist die Einhaltung von 1,5 Metern Abstand zwischen den Sportlern. Außerdem müssen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei der gemeinsamen Nutzung von Sportgeräten, eingehalten werden.

Zudem sind Zuschauerbesuche vorerst untersagt. Bei Kindern unter 12 Jahren ist jedoch das Betreten der Sportanlage durch jeweils eine erwachsene Begleitperson zulässig.

Der Reitsport ist auch in geschlossenen Reitsportanlagen und Hallen zulässig.

Freibäder dürfen ab 20. Mai öffnen

Fitnessstudios, Tanzschulen und Kursräume von Sportvereinen dürfen in Nordrhein-Westfalen ab dem 11. Mai unter strengen Auflagen wieder öffnen. Ab dem 20. Mai dürfen Freibäder öffnen - allerdings mit Ausnahme von Spaßbädern.

Ab 30. Mai Sport mit Körperkontakt

Ab dem 30. Mai dürfen Menschen auch in Sparten mit unvermeidbarem Körperkontakt wieder ihren Sport ausüben. Ebenfalls erlaubt seien "sportliche Wettbewerbe im Kinder- und Jugendsport sowie im Amateursport". Auch die Nutzung von Umkleiden und Sanitäranlagen ist - unter Beachtung der Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen - dann wieder gestattet. Auch die Hallenbäder dürfen ab dem 30. Mai wieder den Betrieb aufnehmen.

Corona-Maßnahmen sollen stärker vor Ort getroffen werden

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Länderchefs hatten sich am Mittwoch zuvor in einer Videokonferenz auf weitere Lockerungen in der Corona-Krise verständigt. Generell sollen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie angesichts der regional unterschiedlich hohen Infektionszahlen künftig wieder stärker vor Ort getroffen werden.

Stand: 06.05.2020, 17:56