Timo Boll verpasst Finale von Montreux

Tischtennisprofi Timo Boll schlägt beim Turnier in Montreux eine Vorhand

Timo Boll verpasst Finale von Montreux

  • Düsseldorfer verpasst Finale des Europe-Top-16-Turniers
  • Halbfinal-Niederlage gegen späteren Sieger Dimitrij Ovtcharov
  • Boll gewinnt Spiel um Platz drei gegen Daniel Habesohn

Timo Boll (Düsseldorf) hat das Duell der deutschen Tischtennis-Asse gegen Dimitrij Ovtcharov (Hameln) verloren und so das Finale des Europe-Top-16-Turniers verpasst. Bei der Neuauflage des Finals von 2018 unterlag der Vorjahressieger am Sonntag (03.02.2019) in Montreux (Schweiz) 3:4 (9:11, 3:11, 3:11, 11:5, 11:4, 11:9, 7:11) gegen Ovtcharov, der anschließend das Finale gegen Wladimir Samsonow (Weißrussland) ebenfalls mit 4:3 gewann.

Das Spiel um Platz drei entschied Boll gegen den Österreicher Daniel Habesohn mit 4:3 (11:7, 11:4, 7:11, 9:11, 3:11, 12:10, 11:5) für sich und qualifizierte sich ebenso wie Ovtcharov für den World Cup im Oktober im chinesischen Chengdu.

Boll stemmt sich gegen Niederlage

Den engen ersten Satz entschied Ovtcharov für sich, beim Stand von 3:0 sah der aktuelle Weltranglisten-14. dann bereits wie der sichere Sieger aus. Boll stemmte sich jedoch gegen die Niederlage und konnte die Partie ausgleichen.

Doch die Aufholjagd wurde nicht belohnt: Den entscheidenden Satz sicherte sich dann Ovtcharov und steht nun vor seinem fünften Titelgewinn beim mit 61.000 Euro dotierten Turnier.

Im Achtelfinale hatte der sechsmalige Turniersieger Boll den früheren Mannschafts-Europameister Tiago Apolonia (Portugal/4:0) souverän geschlagen und danach auch gegen seinen schwedischen Klubkollegen Kristian Karlsson (4:1) ungefährdet gewonnen.

Petrissa Solja gewinnt bei den Frauen

Als sechste Deutsche entschied Petrissa Solja (Langstadt) das Traditionsturnier für sich. Die Mixed-WM-Dritte hatte zunächst im Halbfinale Europas Nummer Eins Sofia Polcanova (Österreich) mit 4:2 ausgeschaltet. In ihrem dritten Endspiel nach 2015 und 2017 setzte sich Solja nach 0:3-Satzrückstand noch mit 4:3 (9:11, 9:11, 6:11, 12:10, 11:8, 11:8, 11:4) gegen Bernadette Szocs (Rumänien) durch.

Stand: 03.02.2019, 18:32