Klare Niederlage für Baskets Bonn in Ungarn

Thomas Päch, Cheftrainer des Basketball-Bundesligisten Baskets Bonn.

Klare Niederlage für Baskets Bonn in Ungarn

  • Falco Szombathely - Baskets Bonn 91:59 (40:33)
  • Zweite Niederlage im vierten Gruppenspiel
  • Nächstes Spiel gegen Neptunas Klaipeda

Die Baskets Bonn haben am 4. Champions-League-Spieltag die zweite Niederlage kassiert. Die Mannschaft von Trainer Thomas Päch verlor am Dienstagabend (05.11.2019) beim ungarischen Meister Falco Szombathely mit 59:91 (33:40). In der Gruppe D fiel Bonn zunächst auf Platz drei zurück.

Bester Werfer bein Bonn war Benjamins Simons mit 13 Punkten, bei Szombathely stach Marko Filipovity (18) hervor. Am 5. Spieltag empfangen die Baskets am nächsten Dienstag (12.11.) Neptunas Klaipeda (Litauen).

Baskets kämpfen sich zunächst zurück

Die Ungarn hatten den besseren Start und führten am Ende des ersten Viertels mit 24:14. Im zweiten Abschnitt kämpfte sich Bonn nach einem 14-Punkte-Rückstand zwischenzeitlich wieder auf drei Zähler heran (33:36), lag zur Halbzeitpause aber mit sieben Punkten (33:40) zurück.

Auch im dritten Viertel wirkten die Hausherren wacher und bauten ihre Führung innerhalb von fünf Minuten Spielzeit auf 21 Punkte aus (57:36). Bonn, das sich bis zu diesem Zeitpunkt 15 Ballverluste geleistet und nur 36 Prozent seiner Würfe getroffen hatte, ging mit einem 42:62-Rückstand ins letzte Viertel. Im letzten Abschnitt zog Szombathely auf mehr als 30 Punkte davon. Am Spielende war die Bonner Trefferquote auf 33 Prozent gesunken (Dreier: 21 Prozent).

Final Four am Ende des Wettbewerbs

In der Champions League treten 32 Mannschaften an. Gespielt wird in vier Achtergruppen, die jeweils vier besten Teams jeder Gruppe kommen weiter. Im Achtelfinale und im Viertelfinale gibt es Hin- und Rückspiele. Die verbleibenden vier Klubs nehmen am Final Four teil.

Die Champions League gilt nach der Euroleague und dem Eurocup als drittwichtigster europäischer Wettbewerb im Klub-Basketball. Insgesamt gibt es vier europäische Wettbewerbe. Hintergrund ist ein Streit zwischen der privatwirtschaftlichen Vereinigung Euroleague (Euroleague, Eurocup) und dem Weltverband FIBA (Champions League, Europe Cup).

Stand: 05.11.2019, 19:48