German Open: Weltmeister Momota triumphiert in Mülheim

Japans Momota bei den German Open

German Open: Weltmeister Momota triumphiert in Mülheim

  • Weltmeister Momota holt Titel bei den German Open.
  • Auch bei den Frauen kommt die Siegerin aus Japan.
  • Chinesinnen Yue/Li gewinnen im Frauen-Doppel.

Am Finaltag der German Open im Badminton haben sich am Sonntag (03.03.2019) in Mülheim die Favoriten aus Asien durchgesetzt. Allein drei Titel gingen an Japan. Im Männer-Einzel wurde Weltmeister Kento Momota seiner Favoritenrolle voll gerecht. Im Finale setzte sich Momota klar mit 2:0 (21:10, 21:16) gegen seinen Landsmann Kenta Nishimoto durch, der im Halbfinale noch Titelverteidiger Chou Tien Chen aus Taiwan bezwungen hatte.

Bei den Frauen konnte Favoritin Akane Yamaguchi ihren Vorjahressieg wiederholen. Nach einem 16:21 im ersten Satz gegen die Thailänderin Intanon Ratchanok holte sich die Japanerin den zweiten Durchgang mit 21:14. Im entscheidenden Satz schenkten sich die Gegnerinnen nichts und gingen in die Verlängerung. Am Ende behielt Yamaguchi mit 25:23 und damit 2:1 die Oberhand.

Frauen-Doppel klare Angelegenheit

Im Frauen-Doppel ging der Titel an China. Du Yue und Yinhui Li schlugen im Finale souverän Titelverteidigerinnen Misaki Matsutomo/Ayaka Takahashi aus Japan souverän mit 2:0. Nach einem knappen 22:20 im ersten Durchgang behielten die Chinesinnen im zweiten Satz mit 21:15 die Oberhand.

Den Doppel-Titel bei den Männern sicherten sich in einem rein japanischen Finale Hiroyuki Endo und Yuta Watanabe mit einem 2:1-Sieg (15:21,21:11,21:12) gegen Takeshi Kamura/Keigo Sonoda.

Yvonne Li im Achtelfinale chancenlos

Yvonne Li bei der EM in Dänemark, wo sie mit dem deutschen Team überraschend Silber gewann.

Yvonne Li bei der EM in Dänemark, wo sie mit dem deutschen Team überraschend Silber gewann.

Als letzte Spielerin des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) unterlag Yvonne Li im Achtelfinale des hochklassig besetzten Heimturniers der Japanerin Aya Ohori. Die 20 Jahre alte deutsche Meisterin vom SC Union Lüdinghausen war beim 13:21, 11:21 chancenlos. "Unser Ziel, am Freitag noch im Viertelfinale vertreten zu sein, haben wir nicht erreichen können. Natürlich sind wir darüber sehr enttäuscht", sagte Bundestrainer Detlef Poste.

Stand: 03.03.2019, 16:38