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Die VVS-Wildnis – Biodiversität oder Segregation am Beispiel des Siebengebirges

Siebengebirgslandschaft im Herbst, Blick auf den Großen Oelberg, Deutschland, Nordrhein-Westfalen, Siebengebirge

Die VVS-Wildnis – Biodiversität oder Segregation am Beispiel des Siebengebirges

Wie ein Waldgebiet einerseits als Naherholungsgebiet dienen und andererseits geschützt werden kann, wird auf einer Wanderung durch das Siebengebirge erläutert.

150 Jahre alt wird der Verschönerungsverein für das Siebengebirge (VVS) in diesem Jahr – vor 150 Jahren zogen die Gründer des Vereins die Reißleine, als sie merkten, dass durch den Gesteinsabbau die Landschaft immer weiter verletzt und die Schönheit der Natur nachhaltig gestört wurde. Seither steht der Schutz des Siebengebirges im Mittelpunkt des Engagements des Vereins. Dabei geht es darum, das weitläufige Waldgebiet nicht nur für die Naherholung erlebbar zu machen, sondern die Waldbestände zu pflegen und sich naturnah entwickeln zu lassen. Wie geschieht das am besten? Indem Teile des Siebengebirges als Wildnis ausgewiesen werden, wie in geringem Maße bereits geschehen, also segregriert, abgetrennt werden – oder indem behutsam stabile Mischwälder entwickelt werden, in denen verschiedene Baumarten zuhause sind, wo Totholz im Wald bleibt, große Rodungen unterbleiben und Aufforstungen nur truppweise erfolgen? Was für das eine spricht, was für das andere, soll bei dieser Wanderung erläutert werden.

Verschönerungsverein für das Siebengebirge (VVS)
Leitung: Thomas Hans Deckert

Anmeldung erforderlich unter: Landesgemeinschaft Naturschutz und Umwelt Nordrhein-Westfalen e.V. Telefon +49 2932 42 01 oder E-mail lnu.nrw@t-online.de

Wandern mit WDR 5: Die VVS-Wildnis, Königswinter, 20.09.2020

Biodiversität oder Segregation am Beispiel des Siebengebirges
Datum: Sonntag, 20.09.2020
Ort: Siegengebirge
53639 Königswinter
Beginn: 11.15 Uhr
Ende: 16.15 Uhr