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Emine Sevgi Özdamar

Emine Sevgi Özdamar: Kosmopolitin und Multikünstlerin

Stand: 19.08.2022, 12:15 Uhr

Emine Sevgi Özdamar ist eine Wanderin zwischen den Kulturen. Als Buch- und Bühnenautorin schöpft sie aus ihren Erfahrungen in der Fremde und erzählt Geschichten von heute – realistisch, poetisch und komisch. Michael Kohtes trifft die Autorin zum Gespräch.

Emine Sevgi Özdamar, 1946 in der Türkei geboren, stand schon mit zwölf Jahren auf der Bühne. Sie besuchte die Schauspielschule in Istanbul und kam 1965 zunächst als Gastarbeiterin nach Westberlin. Später trat sie an großen Theaterhäusern und u.a. in Doris-Dörrie-Filmen auf, schrieb Stücke und inszenierte auch selbst. Als erste fremdstämmige Schriftstellerin gewann sie 1991 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Mit ihrer Istanbul-Berlin-Trilogie "Sonne auf halbem Weg" schuf sie ein Romanwerk von internationalem Rang. Emine Özdamar gilt als Pionierin der deutschtürkischen Kulturszene. Am 5. November wird ihr in Darmstadt der Georg-Büchner-Preis 2022 verliehen. Im Gespräch mit Michael Kohtes gibt sie Auskunft über Leben und Werk.

Diese Sendung ist eine Wiederholung vom 26. Dezember 2013.

Redaktion: Michael Kohtes

Michael Kohtes empfiehlt drei Bücher von Emine Sevgi Özdamar:

Das Leben ist eine Karawanserei, hat zwei Türen, aus einer kam ich rein, aus der anderen ging ich raus. Roman.
Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 1992
384 Seiten, 9,99 Euro (Taschenbuch)

Die Brücke vom Goldenen Horn. Roman.
Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 1998
320 Seiten, 11,00 Euro (Taschenbuch)

Seltsame Sterne starren zur Erde. Wedding – Pankow 1976/77. Roman.
Verlag Kiepenheuer und Witsch, Köln 2003
256 Seiten, 19,90 Euro

Emine Sevgi Özdamar: Kosmopolitin und Multikünstlerin

WDR 5 spezial 01.11.2022 56:45 Min. Verfügbar bis 01.11.2023 WDR 5