Christoph Ransmayr: Halbnomade und Grenzgänger

Christoph Ransmayr

Christoph Ransmayr: Halbnomade und Grenzgänger

Christoph Ransmayr ist viel auf Reisen und auch literarisch immer zu neuen Ufern unterwegs: Er hat Romane geschrieben, Reportagen und Erzählungen, aber auch so Überraschendes wie Betrachtungen zum Werk des Künstlers Anselm Kiefer.

Christoph Ransmayr, 1954 in Oberösterreich geboren, arbeitete zunächst als Kulturredakteur in Wien sowie als Reisereporter für "Geo" und "Merian". Sein Roman "Die letzte Welt" über den römischen Dichter Ovid wurde 1988 ein internationaler Bestseller. 2004 veröffentlichte Ransmayr "Geständnisse eines Touristen", worin er sich selbst als "Halbnomaden" bezeichnete und über die Zumutungen des Literaturbetriebs nachdachte. Statt den Fragen von Journalisten stellt er sich lieber den Abenteuern der Welt, die er mit großer Neugier und meist zu Fuß durchstreift. So ließ er sich von Wanderungen im Himalaya, die er mit Reinhold Messner unternahm, zu seinem Roman "Der fliegende Berg" inspirieren. Zuletzt erhielt Christoph Ransmayr viel Kritikerlob für seinen "Atlas eines ängstlichen Mannes" – eine Reise um die Welt in siebzig Episoden. Michael Kohtes trifft den Autor zum Gespräch.

Diese Sendung ist eine Wiederholung vom 18. April 2014.

Redaktion: Michael Kohtes

Stand: 19.03.2020, 20:30