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Jazzsängerin Uschi Brüning

Uschi Brüning

Jazzsängerin Uschi Brüning

"Musik war für mich der Grund, warum ich morgens aufstand." Singen war für Uschi Brüning eine Art Selbstrettung, wenn sie im Kinderheim an Heimweh litt.

Aufgewachsen in einem Arbeiterviertel in Leipzig, bleibt Singen und das Radio für sie ein Fluchtpunkt. 1960 hat Uschi Brüning den ersten Auftritt beim VEB Galvanotechnik Leipzig, bevor die Karriere als Sängerin bei Klaus Lenz und dem Günther-Fischer Quintett richtig in Fahrt kommt. Nebenbei macht sie noch eine Ausbildung zur Gerichtssekretärin. Sie wird bald zur gefragten Sängerin, tourt mit verschiedenen Formationen durch die DDR und ab 1972 auch ins westliche Ausland. Im Laufe Ihrer Karriere gründet sie eine eigene Band. Der Jazz in der engen DDR war eine Nische, in der sich kreative und interessante Menschen bewegten, mit denen sie befreundet war und zusammen arbeitete: Manfred Krug, Nina Hagen, die Strittmatters und der Jazzmusiker Hans-Ludwig Petrowsky, mit dem sie seit vielen Jahren verheiratet ist. Im Tischgespräch erzählt sie Gisela Keuerleber von der DDR-Jazzszene, den wichtigen Stationen ihrer Karriere und wie es nach dem Mauerfall weiterging.

Redaktion: Ulrich Horstmann

Jazzsängerin Uschi Brüning

WDR 5 Tischgespräch 08.01.2020 53:12 Min. Verfügbar bis 08.01.2021 WDR 5


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Stand: 03.12.2019, 09:45