Filmkünstlerin Ulrike Ottinger

Ulrike Ottinger

Filmkünstlerin Ulrike Ottinger

Wenn sie reist und Filme dreht, probiert sie gekochten Seehund, zeltet auf Vulkanasche und singt in der Mongolei Volkslieder in einer Nomadenjurte.

Die heute 75-jährige Filmkünstlerin Ulrike Ottinger spielte schon als Kind Expedition und reiste mit dem Finger über die Landkarte. Sie wuchs in Konstanz am Bodensee auf, wo zum Freundeskreis der Familie die Maler Otto Dix und Erich Heckel gehörten. Ihre künstlerische Ader verdankt sie ihren Eltern. Ihre jüdische Mutter hatte eine Vorliebe für Sprache und Musik, ihren Vater begleitete sie als Kind häufig in Kinos, deren Decken und Wände er ausmalte. Nach einigen Jahren in Paris zog sie nach Berlin, wo sie seitdem lebt und arbeitet. Ottinger war eine der ersten Frauen, die in den 1970er Jahren als Autorin und Regisseurin Erfolg hatten. Mit ihren poetischen Spiel- und Dokumentarfilmen ist sie Stammgast bei der Berlinale. In diesem Jahr gehörte sie zur Berlinale-Jury.

Filmkünstlerin Ulrike Ottinger im Gespräch mit Gisela Keuerleber.

Redaktion: Florian Quecke

Filmkünstlerin Ulrike Ottinger im Gespräch mit Gisela Keuerleber

WDR 5 Tischgespräch | 09.05.2018 | 52:30 Min.

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Stand: 09.05.2018, 20:05