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Klaus Wallendorf im Tischgespräch mit Gisela Keuerleber

Klaus Wallendorf

Klaus Wallendorf im Tischgespräch mit Gisela Keuerleber

Sein Instrument ist das Horn. Zwischen heldisch und lyrisch sind die Töne, die Klaus Wallendorf dem Horn entlockt. Er selbst empfindet sich nicht als heldisch, allerdings liebt er es, sich in Versen auszudrücken.

Nach 35 Jahren als Hornist bei den Berliner Philharmonikern erhielt Wallendorf von Simon Rattle den Ehrentitel "Hofpoet auf Lebenszeit". Denn in zahllosen Moderationen, Gedenk– und Abschiedsreden hat er für die Kollegen und das Publikum gedichtet.

Seine Hornistenkarriere begann in Düsseldorf, wo ihn sein Musiklehrer für das Instrument begeisterte. Nach einem kurzen Intermezzo bei der Bundeswehr –das Horn lieferte den rhythmischen Nachschlag zur Pauke– bekam er ein Engagement in Genf, wo Wolfgang Sawallisch das Orchestre de la Suisse Romande leitete.

Mit ihm ging er dann nach München an die Bayrische Staatsoper und dann nach Berlin, wo er unter Karajan, Claudio Abbado und Simon Rattle spielte. Seine Konzertreisen führten ihn schon früh nach Japan, wo er eine "Tokio-U-Bahn Polka" kreierte. Im Tischgespräch mit Gisela Keuerleber plaudert er über die Tücken seines Instruments und erzählt Anekdoten aus dem Orchestergraben.

Redaktion: Ulrich Horstmann

Klaus Wallendorf im Gespräch mit Gisela Keuerleber

WDR 5 Tischgespräch 20.10.2021 53:46 Min. Verfügbar bis 19.10.2022 WDR 5


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