Katja de Bragança

Katja de Bragança im Gespräch mit Gisela Keuerleber

Die junge Biologin und Humangenetikerin Katja de Bragança forschte in den 1990er Jahren an der Universität Bonn über Trisomie 21, und irgendwann wurde ihr klar: Es muss eine eigene Zeitung geben, in der Menschen mit Trisomie 21 veröffentlichen.

Seitdem schreiben im "Ohrenkuss" Menschen mit dem Down-Syndrom: unkorrigiert und unzensiert; dafür erhielt Katja de Bragança das Bundesverdienstkreuz. Irgendwann fühlte sie sich in der Universität fehl am Platze. Sie wollte das Bild geraderücken, das die Öffentlichkeit von Menschen mit Down-Syndrom oft noch hat und ist mit ganzem Herzen Chefredakteurin von "Ohrenkuss".

Katja de Bragança hat deutsch-indische Wurzeln. 1959 in Neumünster geboren, wuchs sie im indischen Goa auf. Nach der Trennung der Eltern kehrte die Mutter mit ihr nach Deutschland zurück. Sie besuchte ein Internat und studierte nach dem Abitur Humanbiologie in Bonn. Früh interessierte sie sich für die Selbstdarstellung von Menschengruppen. Davon erzählt sie im WDR 5 Tischgespräch und weshalb sie vor einigen Jahren mit einem Redaktionsteam von "Ohrenkuss" eine Reise in die Mongolei gemacht hat.

Redaktion: Volker Schaeffer

Katja de Braganca im Gespräch mit Gisela Keuerleber

WDR 5 Tischgespräch 12.10.2022 53:41 Min. Verfügbar bis 11.10.2023 WDR 5


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