Landschaftsarchitekt Andreas Kipar

Andreas Kipar

Landschaftsarchitekt Andreas Kipar

"Stop war on Nature!", Jeremy Rifkins Warnruf, ist das Motto von Andreas Kipar: "Kein Krieg mehr gegen die Natur."

Landschaft dürfe man nicht Logistik-Unternehmen mit ihren riesigen betonierten Flächen und Zufahrtsstraßen überlassen. Er baut ganze Stadtviertel um, macht aus Industriebrachen und leer stehenden Werkshallen grüne Oasen und lebenswerte Wohngebiete. Der Gelsenkirchener Andreas Kipar lernte zunächst Gärtner, dann Landschaftsarchitekt. Als junger Mann ging er nach Mailand und krempelt seit 1985 erfolgreich die Stadt um. Das ehemalige Industriegelände von Pirelli verwandelte er in ein Wohngebiet mit Dachterrassen, einem Opernhaus und einem Kirschhügel, der auf dem Bauschutt der alten Reifenfabrik wächst. Inzwischen hat Kipar mehrere Büros und realisiert auch Projekte in Deutschland: Parks in Krefeld und Essen oder den großen Luthergarten in Wittenberg. Der praktizierende evangelisch-lutherische Christ engagiert sich in seiner Mailänder Gemeinde und machte aus dem Kirchgarten eine grüne Oase.

Landschaftsarchitekt Andreas Kipar im Gespräch mit Gisela Keuerleber.

Redaktion: Volker Schaeffer

Landschaftsarchitekt Andreas Kipar

WDR 5 Tischgespräch | 08.08.2018 | 52:32 Min.

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Stand: 08.08.2018, 20:05