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Akiva Weingarten

Rabbiner Akiva Weingarten im Gespräch mit Gisela Keuerleber

Sein Leben in einer jüdisch-ultraorthodoxen Gemeinschaft sei wie ein Leben in Nordkorea gewesen, sagt Akiva Weingarten. Nach 30 Jahren hat er die geschlossene Welt der Satmarer verlassen.

Akiva Weingarten

Akiva Weingarten und Gisela Keuerleber

Rabbi Akiva Weingarten wurde 1984 in New York geboren und wuchs mit zehn Geschwistern in einer chassidischen Gemeinschaft in einem Vorort von New York auf.  Es war eine geschlossene Welt mit eigenen Kindergärten, Schulen, Geschäften. Mit 18 ging er wie viele amerikanische Juden nach Israel, um dort weitere religiöse Studien zu betreiben. Dort wurde ihm eine Frau vermittelt und mit Anfang zwanzig wurde er Vater.

Mit knapp dreißig verließ Rabbi Weingarten Israel und auch die ultra-orthodoxe Gemeinschaft und ging nach Deutschland. Heute arbeitet er als Rabbiner in der liberalen jüdischen Gemeinde in Basel und in Dresden. Er gründete ein Zentrum für jüdische Männer und Frauen, die ähnlich wie er selbst aus der ultra-orthodoxen Welt ausgestiegen sind. Im Tischgespräch erzählt er, wie schwierig die ersten Schritte sind, um sich in einer modernen westlichen Gesellschaft zurechtzufinden. 

Redaktion: Ulrich Horstmann

Rabbiner Akiva Weingarten im Gespräch mit Gisela Keuerleber

WDR 5 Tischgespräch 23.03.2022 52:11 Min. Verfügbar bis 22.03.2023 WDR 5


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