E-Autos: Die saubere Lösung?

Collage, zwei Smarts, die an Elektrozapfsäulen stehen.

E-Autos: Die saubere Lösung?

Hybrid-Wagen, Wasserstoff-Fahrzeuge und E-Autos: In Zeiten von drohenden Dieselfahrverboten gibt es einige Alternativen zum Verbrennungsmotor. Wie schaffen wir es, nachhaltiger in die Zukunft zu fahren? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Skandal hin oder her: Die Deutschen hängen an ihrem Diesel, das zeigen neue Zahlen. Die Nachfrage nach Dieselautos steigt. Währenddessen kümmern sich Richter um die Klage der Deutschen Umwelthilfe. Das Oberverwaltungsgericht Münster entscheidet am 12. September 2019, was aus den Fahrverboten in Köln wird damit fällt ein bundesweit richtungsweisendes Urteil. Zeitgleich liegen neue Vorwürfe gegen VW vor: SWR-Berichten zufolge soll es auch in den neueren VW-Diesel-Motoren Schummelsoftware geben. Der Konzern dementierte die Vorwürfe.

Europaweit fahren immer mehr alternativ angetriebene Fahrzeuge über die Straßen, der Anteil ist in den vergangenen Jahren um über ein Drittel gestiegen. Doch Kritiker von E-Mobilität bemängeln, dass auch bei Elektrowagen Ressourcen verbraucht und Kohlestrom genutzt wird. Inzwischen investiert Asien viel Geld in die Wasserstoff-Technologie. Ein Thema auch auf der Internationalen Automobilausstellung, die gerade in Frankfurt beginnt.


Was fahren Sie für einen Wagen? Sind Elektrofahrzeuge aus Ihrer Sicht eine gute Alternative zum Verbrennungsmotor? Welche Vor- und Nachteile sehen Sie bei der Elektro- oder Wasserstoffmobilität? Und was halten Sie von Fahrverboten in deutschen Städten, um die Luft zu verbessern? Kann es überhaupt eine saubere Mobilität geben?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Studiogast: Dorothee Saar von der Deutschen Umwelthilfe, Bereich Verkehr und Luftreinhaltung

Redaktion: Julia Lührs und Regina Tanne

E-Autos: Die saubere Lösung?

WDR 5 Tagesgespräch 12.09.2019 45:32 Min. Verfügbar bis 11.09.2020 WDR 5

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Kommentare zum Thema

135 Kommentare

  • 135 Es gibt da... 12.09.2019, 13:59 Uhr

    einen schönen Witz: Ein Mann mit zwei Schrankkoffern steht im Flughafenterminal und fummelt an seiner Uhr herum, die arbeitet wie ein kleines Büro. Ständig kommen Faxe, Emails und Nachrichten an. Der Mann ist total beschäftigt, aber umringt von Leuten die das ganz toll finden und ihn mit Fragen bestürmen, wo er so etwas her hat. Einer bearbeitet ihn gar so lange, bis der ihm das Ding endlich verkauft. Glücklich über seinen Erwerb, will der Käufer von Dannen ziehen, als ihm der Verkäufer auf die Koffer zeigend hinterherruft "Hey, Mann, Du hast die Akkus vergessen, ohne die bringt Dir das Ding überhaupt nichts!"

  • 134 Gerd SR/ Org. Öko-Betrug 12.09.2019, 13:59 Uhr

    Die anti-wissenschafrtlichen Formulierung sind wie der der WDR-Hammer : "Sind Elektrofahrzeuge aus I h r e r S i c h t eine gute ...?" + "Welche Vor- und Nachteile s e h e n S i e bei der Elektro- oder Wasserstoff...?" - Und das nach xx Jahren, in denen man dem Volk a ) jede objektivierende Methode zur Beantwortung finanziell-technologisch-ökologischer Bewertungen und Entscheidungen vorenthält ( geistig u. emotional man weiter die Leute in Abhängigkeit von sog. Experten, deren Institute od. Konzerne macht) b ) stattdessen man inzwischen regelrecht Greta-KLIMA-Weltuntergangshysterie geschürt hat c ) weiter jede längst gemachte niedrig-investive & schnell-amortisierende Erfindung von nicht-monopolistischen Firmen unterschlägt, u. d ) weiter (fast) nie die entscheidende BERECHNUNGS-Notwendigkeit u. -Größen in Anschlag bringt, wie ENERGIEBILANZ-, Öko-Bilanzrechnung u. grundlegend Berücksichtigung der ENTROPIE für Energiesysteme !

  • 133 Albert Dreistein 12.09.2019, 13:59 Uhr

    Als Quintessenz aus dem heutigen Tagesgesprächsthema und Gästebuch können wir also feststellen, daß Wasserstoff- und E-Autos nur eine problem-verlagernde Mogelpackung sind und daher in Sachen Schutz von Umwelt, Natur, Gesundheit, Erdressourcen und Klima nichts bewirken. Warum nicht und wie stattdessen die anzustrebende Lösung in Wirtschaft, Politik und Gesellschaft ausschauen würde, ergibt sich u.a. aus den Kommentaren Nr. 1, 2, 9, 16, 25, 27, 32, 85, 99, 126 und 130. In diesem Sinne Allen noch einen schönen Donnerstag mit etwas Zeit, mal über die ganze Sache tiefgründiger und weitsichtiger nachzudenken, als es unsere Groko-Regierung derzeit schafft.

  • 132 DeSoto 12.09.2019, 13:58 Uhr

    Die deutsche Stiftung Umwelthilfe beweist, dass die Verbandsklage wieder abgeschafft gehört. Denn es versucht eine kleine Gruppe die Mehrheitsgesellschaft zu tyrannisierne, ohne politisches Mandat.

  • 131 Traudel Wimmer 12.09.2019, 13:57 Uhr

    E-Autos sind doch viel zu teuer.

  • 130 Thomas Neumann 12.09.2019, 13:55 Uhr

    Mancher Zeitgenosse, so auch Merkel, scheint in seinem Denken sehr an die Gravitationskräfte der Erde gebunden zu sein und dreht sich daher wie die Erde um die Sonne nicht weiterführend immer nur im Kreis. Wollen wir aus diesem Hamstertretrad herauskommen und uns von derlei gravitationsbelastetem Im Kreis-Denken befreien, sollten wir uns nun endlich ins BGE-Zeitalter begeben. Denn Umwelt, Natur und Klima haben keine Knautschzone mehr, die noch weitere Denkunfälle der Menscheit verkraften könnte.

  • 129 Renate Meile 12.09.2019, 13:55 Uhr

    Stillstand ist keine Alternative sagt Erichs späte Rache am Westen. Da müssen wir jetzt alle mal fest die Daumen drücken, dass sie in Zukunft mal als Bundeskanzlerin sowas wie Entscheidungsgewalt bekommt. War da was? 14 Jahre für die Katz.

  • 128 Kritischer Betrachter 12.09.2019, 13:54 Uhr

    Fahrverbote sind Augenwischerei. Das Umlenken von Verkehrsströmen verursacht in der Summe höhere CO2-Belastungen und mehr Feinstaub, nur wo anders, weil mehr Kilometer zusammen kommen. Man sollte Autos mit Verbrennungsmotor sogar fördern, wenn sie bestimmte Grenzwerte einhalten. E-Autos sind keine Lösung, siehe früheren Kommentar von mir.

  • 127 Dirk 12.09.2019, 13:52 Uhr

    Laut der aufschlussreichen ARD-Doku „Kann d. Elektro-Auto d. Umwelt retten?“, am 3.6.2019 erst spätabends ausgestrahlt, belasten E-Autos Umwelt u. Gesundheit um e. Vielfaches höher als Autos m. Verbrennungsmotor! Aber die nicht erst mit d. Thema „E-Autos“ unglaubwürdige Grüne „Umwelt- u. Naturschutzpartei“, deren ehem. Bundesumweltminister Trittin schon ebenso wie s. Nachfolger S. Gabriel(SPD) u. N. Röttgen(CDU) seinerzeitige Abgasmanipulationen d. Autoindustrie verschwieg, verdeckt mit d. Klima-Hype u. der Zwangsunterrichtung ihrer schamverletzenden Gender-Ideologie (ohne elterl. Widerspruchsrecht) an Grundschulen u. allg. der Zerstörung d. gesunden Familie sowie der Diffamierung der dies als einzige BT-Partei entschieden ablehnenden AfD, „…dass wir, d.h. die Grüne Bewegung, e. Kulturentwurf anstreben, in dem d. Töten eines Waldes verächtlicher u. verbrecherischer gewertet wird als das Verkaufen v. Kindern in asiatische Bordelle.”(Curt Amery in d. Zeitschrift „Natur”, Dez.1982, S.42)

  • 126 Uwe Sahlheim 12.09.2019, 13:48 Uhr

    Auch die Mogelpackungen E- und H-Auto zeigen, daß es keine "saubere Mobilität" gibt, sondern hierbei die Probleme nur verlagert werden und man da bald wieder in der Sackgasse dasteht. Und sogar Fahrrad fahren würde in der Massenanwendung seinerseits einen erhöhten körpereigens durch verstärkte Kalorienverbrennung ausgeatmeten klima-relevanten CO2-Ausstoß mit sich bringen ähnlich wie die heutige Massentierhaltung und würde summa summarum sogar noch den CO2-Ausstoß der Autos übersteigen. Nämlich weil anders als das Auto das Fahrrad nur wenig Lasten befördern kann und man somit viel öfter verkehrsbelastend und unfallrisiko-erhöhend unterwegs sein muß als mit dem Auto. Vorausgesetzt natürlich, man fährt mit dem Auto nicht auch wie mit dem Fahrrad jeden einzelnen Supermarkt-Artikel getrennt nach Hause, wie so mancher SUV-Zeitgenosse dies heute leider immer noch tut.

  • 125 Timm Herbst 12.09.2019, 13:48 Uhr

    Verbrenner durch E-Auto zu ersetzen mag individuell eine Lösung sein, aber volkswirtschaftlich kann das nicht die Zukunft sein -allein schon wegen der derzeit benötigten seltenen Erden der Akkus. An der Elektrifizierung führt kein Weg vorbei - allerdings kommt es auf den richtigen Weg an. Selbstverständlich setzt das einen weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien voraus. 1) Ausbau und Subventionierung des elektrifizierten öffentlichen Nah- & Fernverkehrs, beim Schienenstrecken ohne Oberleitung wurden sehr gute Erfahrungen mit Brennstoffzellen-Loks gemacht 2) Wo immer möglich und sinnvoll einsetzbar sollten wieder E-Busse mit Oberleitungen eingesetzt werden, die gar keinen Akku benötigen 3) Ansonsten Busse auf Brennstoffzellenbais 4) E-Kleinbusse auf individuellen Routen 5) Ausbau der Fahrradwege Der Königsweg wäre die Vermeidung größere Entfernungen: Dezentralisierung von Arbeitsplätzen und Förderung von Nahfeldeinkaufsmöglichkeiten (Tante-Emma-Läden)