Stadt, Land, Schluss – Lockdown in der City?

Piktogramm auf Straße in Kölner Innenstadt weist auf die Distanzregeln wegen Corona.

Stadt, Land, Schluss – Lockdown in der City?

Viele Städte entwickeln sich zu Corona-Hotspots, übers Wochenende sind einige dazugekommen. Die Politik reagiert mit neuen Regeln, Kritik gibt es vor allem am Beherbergungsverbot. Blicken Sie noch durch? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Die Zahl der Risikogebiete wächst. Vor allem in NRW breitet sich das Virus schnell aus, daher soll es einheitliche Regeln geben. Aktuell reagieren die Kommunen beinahe täglich mit neuen Maßnahmen. In Köln gilt eine teilweise Maskenpflicht im Freien und ein Alkoholverbot ab 22 Uhr. In Duisburg und Essen – ebenfalls Risikogebiete, gilt noch keine Maskenpflicht.

In den Städten treffen tausende Menschen aufeinander, man kann sich schlecht aus dem Weg gehen und die Stadt lockt mit Kultur-, Sport- und Freizeitangeboten, die ebenfalls viele Menschen zusammenbringen. In Bus und Bahn wird es enger, wenn die Tage kalt und nass sind. Wie kann man sich in der Stadt also aus dem Weg gehen?

Unnötige Kontakte vermeiden, Zuhause bleiben, ist das die Lösung? Die Anzahl der Kontakte lässt nicht gleich auf eine Infektion schließen. Trotzdem ist ab einer gewissen Menge an Neuinfektionen pro Tag eine Infektion wahrscheinlicher. Welche Kontakte sind also vermeidbar?

Das Reisen sei kein Problem, sagt Karl Lauterbach (SPD): "Keine Studie zeigt, dass das Reisen innerhalb Deutschlands ein Pandemietreiber ist" sagt der Bundestagsabgeordnete der Süddeutschen Zeitung. Alternativ sollte es Verbote von sogenannten Superspreader Gelegenheiten geben - also große private Veranstaltungen und Partys, schreibt Lauterbach heute Morgen auf Twitter.

Wie gehen Sie mit der Situation in der Stadt um? Meiden Sie Menschenansammlungen oder haben Sie keine Lust, sich weiter einschränken zu lassen? Sind Sie bereit, strengere Regeln und Maßnahmen zu tragen, um die Ausbreitung in der Stadt unter Kontrolle zu bringen? Sind Sie vom Beherbergungsverbot betroffen?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Gerd Landsberg, Deutscher Städte- und Gemeindebund

Redaktion: Willi Schlichting und Jessica Eisermann

Stadt, Land, Schluss – Lockdown in der City?

WDR 5 Tagesgespräch 12.10.2020 44:52 Min. Verfügbar bis 12.10.2021 WDR 5


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Kommentare zum Thema

131 Kommentare

  • 131 Sophie Vermeeren 12.10.2020, 13:59 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 130 D. Moritz 12.10.2020, 13:59 Uhr

    Maske auf, Augen zu und durch! Sonst wird das nix.

  • 129 Anonym 12.10.2020, 13:59 Uhr

    Die mehrfach erwähnte Great Barrington Deklaration stammt interessanterweise vom American Institut for ECONOMIC Research

  • 128 Da Da Da... 12.10.2020, 13:58 Uhr

    AHA AHA AHA! Wenn viele Menschen auf engen Raum zusammenhocken, sind die Bedingungen für die Übertragung von Krankheitserregern jeder Art und besonders natürlich für das das COVID-19-Virus ideal, das quasi auf jungfräulichen Boden trifft und kaum von Antikörpern behindert wird. Und wenn dann noch die Missachtung der AHA-Regeln und die körperlich-geistige Koordinationsschwäche durch ausgiebigen Drogenkonsum hinzukommt, dann muss bei den Betroffenen der neuen Infektionswelle eigentlich von Vorsatz ausgegangen werden, zumindest aber von grob fahrlässigem Verhalten. Daher ist es ausschließlich den politisch Verantwortlichen der deutschen Politik und ihren Maßnahmen zu verdanken, dass wir hier zumindest bisher noch nicht so viele Corona-Opfer erreicht haben wie etwa die USA. Denn sowohl die Nutzenmaximierer als auch auch die Behandler im deutschen Gesundheitswesen, die fleißig den Umsatz der Produkte der Pharmaindustrie steigern, sehen in einer Zunahme der Infektionszahlen eher eine Chance.

  • 127 Kommentare verschwinden 12.10.2020, 13:57 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 126 Sophie Vermeeren 12.10.2020, 13:57 Uhr

    "Der gesunde Menschenverstand rebelliert", wie der Moderator zu Recht anmerkte. Daraufhin verstärkt der politkonforme Vertreter im Studio die Angstpropaganda, mit unwisssenschaftlichen atypischen Einzelfällen bei Covid-19. Ich gebe Entwarnung. Atypische schwere Fälle gibt es bei jeder Grippe. Man gebe in seine Suchmaschine die Suchbegriffe "Grippe-Spätfolgen-Amputationen" ein. Schreckliche Einzelfälle von 2017 und davor. Grippeschutzimpfung ist nur ein relativer Schutz. Das Robert-Koch-Institut gab 8. Okt. 2019 (!) die Effektivität der Grippeimpfung in der vergangenen Influenza-Saison mit 21 Prozent bekannt. Zu keiner Zeit gab es Grundrechte einschränkende Lock-downs und staatliche Zwangsmaßnahmen mit gesellschaftlichen Kollateralschäden, die weit höher sind als der Nutzen. Ich empfehle allen Corona Propagandaopfern und Paranoikern einen Sicherheitsabstand zu den angstverbreitenden Massenmedien.

  • 125 Sankt-Florian-Prinzip 12.10.2020, 13:55 Uhr

    Die verantwortlichen Antreiber für die Zunahme der Infektionszahlen gehen offenbar davon aus, dass ein weiterer Lockdown nicht möglich ist, weil damit die zunehmende Verunsicherung der Gesellschaft zu sehr von den politischen Chaoten für ihre verfassungsfeindlichen Ziele missbraucht werden kann. Außerdem sind die Betroffenen der neuen Infektionswelle durch ihren vermehrten Alkohol- und Drogenkonsum entweder kaum noch zurechnungsfähig oder sie rechnen sich einen sehr milden Verlauf der Corona-Erkrankung aus, weil sie von den Einschränkungen der Behandlung durch die Beachtung und teilweise auch den Missbrauch des Wirtschaftlichkeitsgebots der Sozialgesetze nicht betroffen sind.

  • 124 MarcoM 12.10.2020, 13:54 Uhr

    5/5: "Als Epidemiologen für Infektionskrankheiten und Wissenschaftler im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens haben wir ernste Bedenken hinsichtlich der schädlichen Auswirkungen der vorherrschenden COVID-19-Maßnahmen auf die physische und psychische Gesundheit und empfehlen einen Ansatz, den wir gezielten Schutz (Focused Protection) nennen. Die derzeitige Lockdown-Politik hat kurz- und langfristig verheerende Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit. Zu den Ergebnissen, um nur einige zu nennen, gehören niedrigere Impfraten bei Kindern, schlechtere Verläufe bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weniger Krebsvorsorgeuntersuchungen und eine Verschlechterung der psychischen Verfassung – was in den kommenden Jahren zu einer erhöhten Übersterblichkeit führen wird. [...] Die Beibehaltung dieser Maßnahmen bis ein Impfstoff zur Verfügung steht, wird irreparablen Schaden verursachen, wobei die Unterprivilegierten unverhältnismäßig stark betroffen sind. [...]"

    Antworten (1)
    • Ben 12.10.2020, 13:59 Uhr

      Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 123 MarcoM 12.10.2020, 13:54 Uhr

    4/5: Es sei hier auf das geleakte interne Papier aus dem Bundesinnenministerium (BMI) verwiesen. Ein Mitarbeiter des Bundesinnenministeriums hatte Medien eine brisante Analyse zugespielt: Demnach ist die Corona-Krise ein "Fehlalarm", eine besondere Gefahr bestand "zu keinem Zeitpunkt". Die Zwangsmaßnahmen seien unnötig und lebensgefährlich: Sie sollten "kurzfristig und vollständig" aufgehoben werden. Die Bevölkerung werde "desinformiert". Die Krisenmanager hätten "großen Schaden" angerichtet, würden sich aber weigern, die irrationale Strategie zu ändern. ~~~ Es sei hier auch von meiner Seite aus auf die Great Barrington Erklärung verwiesen: ...

  • 122 Karl Theodor 12.10.2020, 13:52 Uhr

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  • 121 MarcoM 12.10.2020, 13:50 Uhr

    3/5: *) Prof. Dr. Ines Kappstein hat z.B. im Fall der öffentlichen Maskenpflicht gründlich belegt, dass es für den Nutzen einer solchen Pflicht keine wissenschaftlichen Belege gibt. (Kappstein I. Mund-Nasenschutz in der Öffentlichkeit: Keine Hinweise für eine Wirksamkeit. Krankenhaushygiene up2date 2020; 15: 279-297. Oder den Beitrag von Prof. Kappstein auf dem YouTube-Kanal von Dr. Raphael M. Bonelli bzw. seines RPP-Instituts: "Corona Aktuell: Keine Hinweise für Wirksamkeit der öffentlichen Maskenpflicht! (Ines Kappstein)".)

    Antworten (1)
    • Ben 12.10.2020, 13:58 Uhr

      Aus Zeitgründen verweise ich nur auf die Kommentare zu Post 113.