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02.00 - 02.03 Uhr WDR aktuell

Vorsicht Fußgänger!

Fußgänger*innen gehen über eine Straße

Vorsicht Fußgänger!

Wenn von Mobilität in Städten die Rede ist, dann geht es um E-Scooter, Fahrräder, Autos, Bahn und Bus, aber wer denkt an die Fußgänger*innen? Wo finden sie noch Platz im öffentlichen Raum? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch.

Umweltfreundlicher und gesünder kann man sich nicht fortbewegen als zu Fuß und durchschnittlich gehen wir täglich auch noch 25 Minuten per pedes durch die Straßen. Ein Gehen das allzu oft zum Slalom wird: Aufsteller vor Geschäften, parkende Autos und Fahrräder, kurze Ampelphasen – kaum einer scheint den Fußgängern wirklich Platz und Zeit im öffentlichen Verkehrsraum zu lassen.

Das NRW Verkehrsministerium unterstützt jetzt erstmals zehn Kommunen im Land mit einem sogenannten Fußverkehrs-Check, um die umweltfreundlichste aller Fortbewegungsarten zu fördern. Gehwege sollen attraktiver und sicherer gemacht werden, die Belange von Fußgängern stärker in den Blick genommen werden.

Was haben Sie für Vorschläge? Wie kann das zu Fuß gehen gefördert werden? Gehen Sie selber viel zu Fuß und fühlen Sie sich dabei sicher? Was ärgert Sie als Fußgänger*in und was wären für Sie die richtigen Schritte? Sollten Fußgänger im Mittelpunkt der Verkehrsplanung stehen und würden Sie dafür auch Abstriche beim Auto- oder Radverkehr billigen?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Michael Frehn, Stadtplaner an der Planersozietät

Redaktion: Dirk Müller und Regina Tanne

Vorsicht Fußgänger!

WDR 5 Tagesgespräch 02.10.2019 45:55 Min. Verfügbar bis 01.10.2020 WDR 5

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Kommentare zum Thema

89 Kommentare

  • 89 Gerd SR/ Einfach... 02.10.2019, 13:59 Uhr

    ... nur irre: Wieder einmal verschwendete ZEIT und 1000de Worte, um vom selbstgestellten Kernthema abzulenken, - wie schon bei X anderen Tagesthema-Verkehrssendungen: Dem von v.a. an-"gegrünten" Standtverwaltungen angercihteten verkehrswege-Chaos, durch das automatisch die Schwächeren benachteiluigt und gefährdet sind. Wir brauchen VWERKEHRSWEGE-HARMIONISIERUNG

  • 88 Oliver Feldmann 02.10.2019, 13:58 Uhr

    Weder Dampfplauderei, halbgare oder unter dem Vorzeichen Wachstum einseitig betrachtende und handelnde Politik führen zur Verbesserung des Verkehrsraums für Fußgänger. Wie eine gescheitere Politik als heute ausschauen sollte, zeigen hier im Gästebuch u.a. die Kommentare 1, 12, 19, 34, 66, 83 und 84 auf.

  • 87 angels 02.10.2019, 13:58 Uhr

    Dem Gast wurde von Herrn Schmitz-Forte zu viel Redezeit eingeräumt gegenüber den Anrufern. Eine Anruferin wurde abgefertigt: Kindererziehung sei nicht das Fachgebiet des Verkehrsplaners: Nicht sehr umsichtig und höflich. Dessen Beiträge versanken weitgehend im Wortmüll, mit dem er jeden Satz aufblähte: "sozusagen - letztendlich- natürlich - also - dann - ja ...". Wer braucht die Füllsel? Ist Brückentag?

  • 86 BGE for Future 02.10.2019, 13:57 Uhr

    Nicht nur Umwelt, Natur und Klima sind die Opfer dieser Wachstumspolitik, sondern auch die Fußgänger leiden und verunfallen zunehmend darunter. Auch da zeigt sich das Menschenbild dieser Politik, die die Bürger nur als Arbeitsviech betrachtet und alle anderen Bedürfnisse in den Hintergrund stellt oder gar nicht beachtet. Und so soll Verkehrsraum auch nicht mehr länger unsinnigem Wachstum angedient werden, sondern soll wieder zum Lebensraum für Menschen werden, in dem man sich gefahrlos aufhalten kann.

  • 85 Traudel Wimmer 02.10.2019, 13:50 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 84 1.400 EUR BGE für Alle 02.10.2019, 13:44 Uhr

    Wie in allen anderen Bereichen von Pflegefallaufkommen bis hin zum Straßenbau führt nirgends da die Don Quichote-Wachstums- und "Weiter so"-Devise der Groko-Regierung zur Problemlösung, sondern nur eine Reduzierung und ein besserer Umgang mit Mobilität und Aktivität führt nur zur Verbesserung der Fußgänger-Situation.

  • 83 1.400 EUR BGE für Alle 02.10.2019, 13:39 Uhr

    Wie der Holland-Verkehrstest gezeigt hat, könnten in der Stadt alle Verkehrszeichen abgeschafft werden und danach liefe es sogar besser zwischen allen Verkehrsteilnehmern. Und so könnten auch die Fußgänger wieder Verkehrsraum zurückgewinnen, der heute noch rücksichtslos von Autos lärmbedröhnt und lebensgefährlich lang gerast wird. Denn die Lebensqualität in den Städten wird nicht dadurch erhöht, indem man hier und da zwischen den Autoraserpisten mal ein Verkehrsinselchen für Feinstaubhuste-Fußgänger einrichtet.

  • 82 Gerd SR/ Destruktive.... 02.10.2019, 13:35 Uhr

    . . , vom Hauptthema ablenke Themenführung, Herr Schmitz-Forte: Ich bin s t i n k s a u e r , daß wieder nichts zu d e m methodischen, v.a. Fußgänger und Radfahrer nervende und schädigende GRUNDFEHLER der Verkehrswege-Gestaltung gesagt wurde durfte bzw. auf das Verkehrswege-Chaos, daß die Stadtverwaltungen pseudo-radfreundlich seit Jahr10ten selber anrichten, -- so wie schon wiederholt beim Thema RADVERKEHR . -- Statt mehr KLARHEIT und entsprechende Konsequenzen wieder fast nur mitentspr. Anrufern & Unterstützung des Moderators auf Prvilegien, aberwitziges Auto-Verdrängen, Ausnahmefälle und Sonderzonen, - sogar Sondergemeinden a b g e l e n k t wurde. Und natürlich mit dem Dauerschlager "mehr R Ü C K S I C H T", als wenn das die Erfindung des 21.Jhdts wäre ! - Auch daran kann man erkennen, wie irre die aktuell modische nicht energie-einsparende CO2-ÖKO-Mode schon im Kopf wirkt ! Als RADFAHRER sage ich: Die AUTORfahrer sind nicht rücksichtsloser geworden !

    Antworten (3)
    • Anonym 02.10.2019, 13:40 Uhr

      H E RR Gerd S R: WENN SIE ETWAS mitteilen &%&/ m öchten!!!!!!, dann SCHREIb en S I e doch einf a ch&%$§ mal N O R M A l?ß=%&

    • Liebewicht 02.10.2019, 13:50 Uhr

      Schwer leserlich, wirr und unverständlich. Warum drücken Sie sich nicht klar aus?

    • Sprache 02.10.2019, 13:56 Uhr

      Man mag das Kauderwelsch nicht lesen...zu unübersichtlich

  • 81 Mein Vorschlag 02.10.2019, 13:30 Uhr

    aus eigenen Erfahrungen zur Identifizierung rüpelhafter Fahrradfahrer: Alle Fahrräder mit Nummerschildern ausstatten. Dann können sich Rüpel nach groben Verkehrsverstößen nicht mehr so leicht unerkannt aus dem Staube machen.

  • 80 Ernst-Moriz Wimmer 02.10.2019, 13:28 Uhr

    Warum und woran es hakt bei der Sicherheit von Fußgängern in Deutschland und wie man am besten und nachhaltigsten dieses Problem beheben kann, machen u.a. die Kommentare Nr. 5, 7, 11, 15, 18, 27, 42, 56, 64, 70 und 74 dieses Gästebuchs deutlich und sollten auch der Politik ein Anhaltspunkt und Leuchtturm sein, nicht mehr länger im wilden Politik-Hin und Her-Geruder allerlei Irrungen und Wirrungen aufzusitzen, sondern endlich auf Land-in-Sicht-Kurs zu fahren.

    Antworten (2)
    • Zeugnis 02.10.2019, 13:57 Uhr

      Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

    • Frag doch mal die Maus 02.10.2019, 13:58 Uhr

      Jeden Tag geben Sie unter einem anderen Namen Empfehlungen ab....warum?

  • 79 Wehe dem... 02.10.2019, 13:20 Uhr

    der in Deutschland eine Behinderung hat, die ihn in den Rollstuhl gebracht hat! Auf den normalen Fußgänger wird schon sehr wenig Rücksicht genommen, aber Fahrer von Rollstühlen oder Rollatoren werden hier noch mehr behindert als sie es auch so schon sind. Das geht bei vielen Wohnungen los und hört beim Zugang zu öffentlichen Toiletten, dem ÖPNV, Bahnsteigen (ständig defekte Aufzüge) und anderswo weiter. Man hat überhaupt keine Chance Selbständig und ohne Hilfe irgendwie zurecht zu kommen - auch nicht wenn man das ansonsten trotz Behinderung gut könnte. Hier ist nicht nur der Jahrzehntelang versäumte Ausbau der Infrastruktur anzuprangern, sondern die generelle Einstellung, die man hier an den Tag legt. Schlimmer kann das Armutszeugnis eigentlich gar nicht ausfallen, das man sich da ausstellt!