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Ohne AKK: Wohin steuert die CDU?

Annegret Kramp-Karrenbauer steht am 06.02.2020 hinter Pressemikrofonen

Ohne AKK: Wohin steuert die CDU?

Paukenschlag in Berlin: Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer hat am Morgen ihren Verzicht auf die Kanzlerkandidatur bekannt gegeben. Auch den Parteivorsitz will sie abgeben. Hat Sie das überrascht? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Was genau Kramp-Karrenbauer zu ihrem Schritt bewogen hat, ist noch unklar. Die Bundeskanzlerin will sie als Ministerin halten. Fest steht, dass die mühsam vertagte Frage nach der Kanzlerkandidatur der CDU wieder offen ist. Der Umgang mit der AfD dürfte nach der umstrittenen Wahl des Ministerpräsidenten in Thüringen ins Zentrum der Debatten rücken.

In der Partei gibt es unterschiedliche Positionen. Der Streit, ob eine Zusammenarbeit mit der AfD grundsätzlich auszuschließen sei, spitzt sich zu. Markus Söder, bayrischer Ministerpräsident der Schwesterpartei CSU, nennt das Verhalten der Thüringer CDU-Fraktion einen inakzeptablen Dammbruch. Erste Stimmen innerhalb der CDU fordern, den Verein Werteunion, der Positionen am rechten Rand des konservativen Spektrums vertritt, aufzulösen. Die AfD sieht in Kramp-Karrenbauers Rückzug indes eine Chance für die Zusammenarbeit mit der CDU.

Ist der Rückzug von Annegret Kramp-Karrenbauer der richtige Schritt? Und was bedeutet er für die Ausrichtung der CDU? Wie soll der weitere Umgang mit der AfD aussehen? Nehmen Sie eine Spaltung innerhalb der CDU bei diesem Thema wahr?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Prof. Dr. Stefan Marschall, Politikwissenschaftler der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Redaktion: Dirk Müller und Gundi Große

Ohne AKK: Wohin steuert die CDU?

WDR 5 Tagesgespräch 10.02.2020 46:34 Min. Verfügbar bis 09.02.2021 WDR 5

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Kommentare zum Thema

173 Kommentare

  • 173 THINK BIG & FFF & BGE ! 10.02.2020, 13:59 Uhr

    Statt sich in diesem ganzen Meinungsstreit in der CDU und gegen die CDU festzubeißen, sollte man etwas Grundsätzliches daraus lernen: Will man das Grundgesetz wahren, dann lassen sich all die Millionen individuell verschiedenen Menschen nicht in Partei-Schubkästen zwängen, uniformieren und Meinungs-konfektionieren. Schließlich haben derlei Versuche schon im 20. Jhd. viel Unheil und zwei Weltkriege eingebracht. Und deshalb sollte das Zeitalter der Parteien beendet werden und endlich BGE-Politik gemacht werden, die niemanden irgendwelche Ideologien und Staatsprogramme wie die AGENDA 2010 aufzwingt, sondern die das Grundgesetz realisert, Individualität und Lebensalternativen ermöglicht. Und nur durch diese mit der Natur der Erde vergleichbare Vielfalt und Toleranz, die das BGE ermöglicht, ist auch der nötige Schutz von Umwelt, Natur, Erdressourcen, Zukunft und Klima möglich.

  • 172 Traudel Wimmer 10.02.2020, 13:59 Uhr

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  • 171 Schwarze Magie 10.02.2020, 13:58 Uhr

    In der politischen Kunst sowohl des Populismus als auch der Schwarzen Magie galt bisher zwar der Grundsatz, Schweigen ist Gold! Aber wer als konservativer Hüter der Schnäppchenjagd mithilfe sozialer Privilegien seine Schätzchen mit schnöden Bierdeckeln versilbern kann, muss nach den Grundsätzen der Leitkultur und besonders der kommerziellen Werbewirtschaft schon ganz schön blöd sein, eine solch günstige Gelegenheit vorsätzlich zu verpassen. AKK mag zwar den virtuellen Schein des modernen Zeitgeistes der Frauenquote in einer konservativen Partei schönen, aber für den konservativen Geist zählt nur, was hinten rauskommt, sodass die Moderne für die wirklich überzeugten Anhänger dieses Geistes nur dann erträglich ist, wenn die hergebrachten Privilegien aus der guten alten Zeit bewahrt und zur Schaffung einer schönen neuen Welt genutzt werden. Eine verpasste Gelegenheit gilt dabei als Makel, denn wer zu spät kommt, den bestraft das gesunde Volksempfinden der um ihre Rendite besorgten Bürger!

  • 170 1.400 EUR BGE für Alle 10.02.2020, 13:57 Uhr

    Schnell ist man wie AKK & Co. dabei, gegen die AfD zu hetzen und zu demonstrieren. Aber endlich den BGE-Notausstieg aus diesem immer weiter nach rechts außen fahrenden Deutschland-Zug zu wählen, soweit haben all die AfD-Gegner nicht wirklich was aus der Geschichte Deutschlands gelernt. Und stell dir vor, es wäre Krieg und keiner ginge da hin. Ohne BGE bleibt das auch weiterhin nur eine Illusion.

  • 169 Traudel Wimmer 10.02.2020, 13:56 Uhr

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  • 168 Mikea 10.02.2020, 13:55 Uhr

    Nun gehört Frau AKK nicht gerade der jüngeren Generation an, die sich ja doch auf die Zukunft ausrichten soll. Sie ist ein ähnlicher Jahrgang wie Frau Merkel und hat auch schon sehr viel Schelte aushalten müssen. Zwar kommt ein Schiff auch bei Gegenwind voran, aber man sollte fair sein und auch einräumen, daß eine solche Kandidatur auch sehr viel moralische Kraft kostet. Wenn sie selbst findet, daß sie diese nicht hat, ist das nur folgerichtig. Es wird der CDU sehr schwer werden als wirkliche Volkspartei weiter zu existieren. Alle gehen davon aus, daß etwas nicht richtig läuft, aber es kann niemand genau sagen was. Der CDU fehlt ebenso wie der SPD eine Persönlichkeit mit Charisma!

  • 167 Karina 10.02.2020, 13:52 Uhr

    es war ziemlich raffiniert von Kemmerich, sofort zurückzutreten, denn nun kann er keine Vertrauensfrage mehr stellen und bleibt viel länger kommisarich im Amt- bis sich die Wogen geglättet haben. Wer hat ihm das geraten ? jemand, der sofortige Neuwahlen verhindern wollte.

  • 166 Plausi Controlletti 10.02.2020, 13:48 Uhr

    WDR scheibt: "Was genau Kramp-Karrenbauer zu ihrem Schritt bewogen hat, ist noch unklar. " Jau, erst jemanden durch Stimmungs-Journalismus niederknüppeln und dann unschuldig und erstaunt tun und fragen: .... was hat sie nur bewogen? Der BRD-Journalismus ist von einem Fakten-Recherche-Journalsimus zu einem Stimmungs- und konformitätsgierigen Journalismus verkommen. Er hat inzwischen die Macht, Politiker zur vorschnellen hysterischen Handlungen zu nötigen, die derartig mit Selbstbewusstsein und Durchhaltevermögen garnicht nötig wären. Die Entscheidungen fallen auch nicht mehr im Parlament sondern durch nicht durch Wähler legitimierte Kreise vorher in den Medien oder im Internet und durch Interessensgruppierungen in den Lobbys der jeweiligen Parlamente. Die letzten Tage sind ein Höhepunkt hysterisierter Meinungsmache in Medien und Internet. ---- PS. orange war falsch für die Maus, jetzt versuche ich es mit Sonntag .... LoL

  • 165 N. Helmstätt 10.02.2020, 13:48 Uhr

    Die etablieren Parteien wollten die AfD bei Einzug in den Bundestag mit Argumenten und Inhalten stellen bzw. demaskieren. Stattdessen hauptsächlich Abwertungen und Diffamierungen und Verweigerung der politischen Teilhabe (von Eröffnungsrede durch den Ältesten über Nichtwahl eines/r Bt-Vizepräsidenten/in). Den Griff in die politische Trickkiste durch die AfD könnte man auch als Notwehrmaßnahme sehen.

  • 164 Gerd SR/ An @Aber 13:14.. 10.02.2020, 13:47 Uhr

    . . . GeschichtsLÜGEn dagegenhalten. - D a s bin ich mir auch als alter Linker schuldig, weil ich immer für die WAHRHEIT eintrat: Also auch gegen die Propaganda-L ü g e, Höcke oder gar die ganze AfD sei wie die N P D (SÖDER-Hetze!) oder gar = Nazi/-artig ( Polenz, Laschet, viele SPDler, Grüne, LINKSer, linksextrfeme Anti-Fa) : Soetwas geht nur über ZITATE-Stecherei, Zitate-Verdrehungen oder eben die der Geschichte; selbst NATIONALISMUS ist un= NAZI!).- Damals wäre ich wahrscheinl. wie Brandt/Wehner in SAPD/KPD gewesen, gerade wegen der VERLOGENHEIT u.a. der SPD, die auch das Blut 1000er Arbeiter mit an ihren Händen hatte,- wenn man ihr nicht gleich die Mitschuld am 1. WK geben u n d am Sieg der NATIONALSOZIALISTEN möchte: Der Hass der SPD-Führer auch in den Gewerkschaften gegen die KP und andere unabhängige klassenpolitische Linke führte dazu, daß sie jede ernste,d.h. auch letztlich durch den REICHSBANNER oder preuss. POLIZEi gewaltförmige Aktion gegen die NAZIS verhindert wurde!

  • 163 Besorgte Erben-Union 10.02.2020, 13:44 Uhr

    Neben dem großen Potenzial der Nichtwähler, das der politische Populismus durch seine Therapie zur Förderung der Politikverdrossenheit geschaffen hat, gibt es in Deutschland ein noch viel größeres Potenzial zur persönlichen Vorteilsnahme durch die Schnäppchenjagd, das die Jongleure und Illusionisten der Finanzwirtschaft mithilfe der alternativen Fakten des kommerziell umworbenen Provisions- und Phantomsch(m)erzes in die Rabatten oder Zierbeete zur Einfassung der analogen Welt geholt haben. Allerdings ist dieses Potenzial nach dem für das globale Image "gefeierten" Untergang in den etablierten Parteien untergetaucht und wagt sich bisher noch sehr zögerlich, aber dafür umso lautstarker wieder aus seinem Unterschlupf. Die CDU birgt als Nachfolger der einstigen Zentrumsfraktion einen besonders großen Anteil dieses stets heimlich umworbenen Potenzials und stets wie einen Schatz gehüteten Erbes, weil man sich bisher durch verknapptes Rares besonders viel Bares versprochen hat.

    Antworten (1)
    • Plausi Controlletti 10.02.2020, 13:57 Uhr

      Besorgte Erben-Union schreibt am heute, 13:44 Uhr ein MischMasch aus Faktenfetzen, die im mir Unverständlichen endeten. Will man mit den reichlichen Faktenfragmenten den Bildungsbürger herauskehren oder steckt dahinter eine durchgemixte Politmeinung. Was die CDU als "Nachfolger der Zentrumsfraktion" mit den Schnäppchenjägern zu tun hat, wird wohl das Geheimnis des Schreibers bleiben!