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Schneechaos Alpen - beunruhigt Sie das?

Schneechaos in der Steiermark, Feuerwehrmänner beim Schneeschippen auf einem Hausdach.

Schneechaos Alpen - beunruhigt Sie das?

Die Vorhersagen für die bayerischen Schneegebiete verheißen nichts Gutes: Es schneit weiter und es wird mit bis zu einem Meter Neuschnee gerechnet. Wie bedrohlich empfinden Sie die Schneemassen? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Eine Lawine hat Teile einer Bundesstraße im Berchtesgadener Land verschüttet. Im Allgäu haben die Behörden die Zufahrt zur Gemeinde Balderschwang gesperrt. Die Lawinengefahr ist zu groß. Manche Orte sind sogar evakuiert worden, weil die Schneemassen die Häuser beinahe komplett unter sich begraben haben. Überall arbeiten die Einsatzkräfte rund um die Uhr, um den Schnee von Dächern zu schaufeln, damit sie nicht einbrechen. Auch Bäume müssen vom Schnee befreit werden, weil die Gefahr besteht, dass sie umfallen und Menschen verletzen. Im Allgäu fällt weiterhin für die Kinder die Schule aus, weil der Schulweg nicht sicher ist.

Auch in Österreich spitzt sich die Lage zu. Skiorte wie Lech und Zürs sind nicht mehr erreichbar. In Lech sind am Wochenende drei Skifahrer ums Leben gekommen. Sie wurden von einer Lawine verschüttet. Ein vierter wird noch vermisst. Lifte, Loipen und Wanderwege bleiben in vielen Gebieten bis auf weiteres gesperrt.

Im Norden Bayerns haben die Schnee- und Regenfälle dazu geführt, dass mehrere Flüsse und Bäche über die Ufer getreten sind. Äcker und Wiesen sind zum Teil überflutet. In Mittelfranken stellt sich die Polizei auf Hochwasser ein.

Wie blicken Sie auf die Situation in den Alpen? Macht Ihnen das Angst? Welche Eindrücke bringen Sie aus Ihrem Skiurlaub in Bayern oder in Österreich mit? Würden Sie jetzt in die Schneegebiete fahren, um dort Ihre Ferien zu verbringen? Fürchten Sie sich vor Überschwemmungen, wenn die Schneeschmelze beginnt?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch – von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Karsten Schwanke, Meteorologe, Journalist und Moderator

Redaktion: Julia Lührs und Gundi Große

Schneechaos Alpen - beunruhigt Sie das?

WDR 5 Tagesgespräch 14.01.2019 45:48 Min. WDR 5

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Kommentare zum Thema

116 Kommentare

  • 116 Flandre Scarlet 14.01.2019, 13:59 Uhr

    Ja ja ... die Bayern müssen mal wieder übertreiben. Und wir hier im Ruhrgebiet ... gehen mal wieder leer aus ... nicht nett!

  • 115 Gerda 14.01.2019, 13:58 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 114 Ignaz-Denket um! 14.01.2019, 13:57 Uhr

    Noch ein Erlebnis von einem Katastropheneinsatz von 1966 in den Bergen. Wir mussten kilometerweit zu einem von der Außenwelt abgeschnittenen Bergdorf mit schweren Gebäck wandern, die Straße gab es nicht mehr.Wir hatten keine moderne Technik, wir mussten auf dem Fußboden schlafen und uns im eisigen Bergbach waschen, usw.. Damals war es normal. Es war Winter. Jetzt werden bei ein paar Metern Schnee Krisen und Katastrophen herbeigeredet, weil die Medien sonst nichts zu berichten haben.

  • 113 Alles, was rechts ist ! 14.01.2019, 13:56 Uhr

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  • 112 Anti-Hedonist 14.01.2019, 13:54 Uhr

    . . . und die wachsende Zahl der Ferienhäuser und Chalets! Die versiegeln den Boden und die Hänge(!),fördern auch durch's Heizen und Kochen den Co2-Ausstoß,der überhitzte Après-Ski-Zirkus fordert seinen Tribut (>"Beitrag") - so kommen durch Klimawandel,Massentourismus und Bauwut vielfältige Schäden zum Wirken! -Weitersagen.Danke.

  • 111 Jörg Palawa 14.01.2019, 13:53 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 110 Hein Blöd 14.01.2019, 13:53 Uhr

    Hmmm - Ich bin immer wieder erstaunt. Wenn ich mich daran erinnere, was für Winter ich als Kind erlebt habe, wie das früher gemeistert wurde und was da heute so abgeht. Was wird hier für ein Pohei gemacht, wenn mal ein halber Meter Schnee liegt! Alles bricht ein, weil kaum jemand mehr damit umgehen kann. Was da jetzt in den Alpen passiert, kann hier auch passieren. Und statt ständig nur nach Rechtfertigungen, Ausweichmanövern und dümmlichen Vergleichen zu suchen, sollten wir alle uns mal zusammenreißen und unser Verhalten langfristig ändern. Was da jetzt als Schnee liegt, fließt irgendwann auch mal wieder als Wasser und vermutlich Hochwasser ab. Natürlich hat es schon immer Wetterextreme gegeben, aber noch nie so rasch in der Abfolge wie derzeit. Jedoch finde ich es wirklich dämlich, mit dem Wissen das wir haben so weiter zu machen wie bis jetzt und nicht wirklich alles was notwendig ist zu unternehmen, um dem Einhalt zu bieten. Tatsächlich muss man immer mit dem Faktor X rechnen.

  • 109 Zwiespältige Gefühle 14.01.2019, 13:52 Uhr

    Das Schneechaos in den Alpen beunruhigt mich nicht. Ich habe weder vor, in die Alpen zu fahren, noch wohne ich in einem potentiellen Hochwasser-Gebiet. Mir tun nur die Menschen leid, die an den gefährdeten Orten wohnen und mit den Widrigkeiten der entfesselten Natur zu kämpfen haben. Im Gegensatz dazu hält sich mein Mitgefühl mit den Menschen, die außerhalb freigegebener Pisten in Lawinen verschüttet wurden, in engen Grenzen. Mein Mitgefühl gilt schon eher deren Angehörigen.

  • 108 Breslein 14.01.2019, 13:50 Uhr

    Der Bauernverband wird jetzt sicher Entschädigung für die Landwirtschaft fördern. Der viele Schnee drückt so stark auf Felder und Wiesen das es zu Ernteausfällen kommen kann.

  • 107 Gonzo 14.01.2019, 13:49 Uhr

    Auch im Fitzroy-Sturmglasbarometer sind Flöckchen zu sehen. Also muß da was wahres dran sein, daß es draußen schon wieder schneit.

  • 106 Werner Enke ("Zur Sache,Schätzchen",1968) 14.01.2019, 13:48 Uhr

    13:44 - "Zwangsabgabe" auf mehr und mehr Plastikflaschen - gerade in WDR5 gehört! Kann man da noch schwanken,Herr Schwanke? Zur Sache: "Die Schlinge zieht sich zu" - und aus vielen Empfehlungen von UBA und LUA's wurden handfeste Gesetze! Weil der mediokre Mensch eben träge ist. - Auf gehts zur Nachhaltigen Planetenrettung! Denken wird an den letzten Satz im gestrigen BlockBuster "Avatar" . . .

    Antworten (1)
    • denke 14.01.2019, 13:54 Uhr

      Demokratie ist überholt bzw. in dieser Form ausgereizt, wir brauchen ein neues Regierungskonzept - vielleicht so wie in China, da geht noch was uzw. schnell.