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EU-Wahl – Welche Aspekte sind Ihnen wichtig?

Stimmzettel zur Europawahl und EU Button mit Wahlkreuz

EU-Wahl – Welche Aspekte sind Ihnen wichtig?

Desinformation, rechtsnationale Europaskeptiker und Proteste der Jungen wie Fridays for Future für mehr Klimaschutz – viel Bewegung im Vorfeld der Europawahl. Was ist Ihnen bei der EU-Wahl wichtig? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Die Möglichkeiten, sich im Vorfeld der Wahlen zum Europäischen Parlament zu informieren, sind so vielfältig wie nie zuvor. Gleichzeitig haben Versuche der Einflussnahme auf die Meinungsbildung durch Desinformation oder gefälschte Unterstützer-Accounts in sozialen Netzwerken zugenommen. So hat Facebook nach Hinweisen der Nichtregierungsorganisation Avaaz zum Beispiel hunderte von gefälschten Profilen gesperrt. Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter sind anscheinend anonyme Konten aktiv, die zehntausende Tweets absetzen und damit Popularität und Stärke vorgaukeln. Besonders Anhänger rechtsnationalistischer Parteien versuchen offenbar auf diese Weise Einfluss zu nehmen. und das Gemeinschaftsprojekt Europäische Union in Frage stellen. Mehr Europa oder weniger?

Niemals hat sich die Jugend in Europa so lautstark eine Stimme verschafft und konkrete Forderungen gestellt. Seit Wochen gehen hunderttausende junge Menschen im Rahmen der Fridays-for-Future-Bewegung auf die Straße. Ein aktuelles Beispiel ist der YouTuber Rezo, der in einem millionenfach abgerufenen Video vor allem mit der CDU abrechnet. Die Politik reagiert oft hilflos auf diese Proteste und Forderungen oder nimmt sie nicht ernst wie FPD-Chef Christian Lindner, der die Jugendlichen aufforderte, Klimapolitik den Profis zu überlassen.

Wie wichtig ist die Europawahl diesmal für Sie? Haben Sie sich bei dieser Wahl anders informiert als früher? Welche Rolle spielen soziale Netzwerke, das Fernsehen oder das Angebot Wahl-O-Mat für Ihre Wahlentscheidung? Haben Sie Strategien der Desinformation beobachtet, wie gehen Sie damit um? Wie können Kritik und Forderungen junger Menschen besser in die Politik einbezogen werden?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch – von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Ralph Sina, Leiter ARD-Hörfunkstudio Brüssel

Redaktion: Jessica Eisermann und Heiko Hillebrand

EU-Wahl - Welche Aspekte sind Ihnen wichtig?

WDR 5 Tagesgespräch 24.05.2019 45:52 Min. WDR 5

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Kommentare zum Thema

111 Kommentare

  • 111 Anonym 24.05.2019, 13:59 Uhr

    Ich wünsche mir von dem EU-Parlament, dass es die Bürger in Europa vertreten soll und nicht BK-Angela Merkels konforme Marktdemokratie. Frau A. Karrenbauer, es ist höchste Zeit zu handeln, bevor es zu spät ist! Merkel reicht sie klebt am Stuhl, zu Lasten der Bürger.

  • 110 Dirk 24.05.2019, 13:59 Uhr

    Ich wähle keine Partei, wie vor allem „Die Grünen“, aber auch „Die Linken“ u. d. SPD oder unter Duldung der FDP oder der sog. „C“-Parteien die widersinnige Gender-Ideologie europaweit auch in Kitas und Grundschulen verpflichtend zwangsunterrichten wollen! Die auch deshalb als "rechts" und "ewiggestrig" widersinnigerweise vielfach diffamierte AfD ist die einzige Partei, die sich diesem gefährlichen Schwachsinn entschieden entgegenstellt!

  • 109 EU-Qualerleichterung 24.05.2019, 13:59 Uhr

    Ich glaube zwar nicht an das soziale Gewissen der EU-Abgeordneten, die außerdem kaum etwas ausrichten können gegen die herrschende EU-Übermacht der wirtschaftlich starken Lobbyisten, ihrer diensteifrigen EU-Beamten sowie ihrer wiederauferstandenen Schutzabteilung von Rechtspopulisten zum Kampfe gegen wirtschaftlichen Hürden durch Verfassung, Rechtsstaat und Menschenrecht. Aber die Briefwahl war diesmal so einfach, dass mir diese symbolische Wahl keine praktischen Nachteile bringt, wogegen meine Nichtwahl nur die extremen Ränder und damit auch die tatsächlichen Nachteile für mein persönliches Interessen überproportional stärken würde. Wahlen sind zwar fast nur Schall (viel Lärm um Nichts) und viel Rauch zur Belebung der wirtschaftlichen Konjunktur für wenige auserwählte Eliten durch Klimaerwärmung und soziale Kälte, aber husten müssen am Ende natürlich ausschließlich die vielen Abgehängten, das sog. tote Humankapital ohne Rendite, um so angeblich sozial verträglich früher abzuleben.

  • 108 Peter V. 24.05.2019, 13:57 Uhr

    Ich sprach kürzlich mit einem senegalischen Flüchtling, von Beruf Fischer. Der sagte mir, er liebe seine Heimat, seinen Job und wollte Afrika nie verlassen. ABER: die großen Fischfangkonzerne und globalistische Absprachen (auch mit großer EU-Beteiligung!) sorgten dafür, dass "sein" Meer ihm nicht mehr den Lebensunterhalt zusichern kann, den er benötigt, um mit seiner Familie über die Runden zu kommen. Er sagte, dass er an guten Tagen, bei rund 10stündiger Arbeitszeit, rund 20 Euro am täglichen Fischverkauf verdiente, zuletzt aber nur noch rund 50 Euro pro Woche. Es liegt also ganz sicher nicht nur am Klima!

  • 106 MarcoM 24.05.2019, 13:56 Uhr

    Was dem Strache sein Ibiza-Gate, ist dem Habers sein Den-Haag-Gate. Bei letzterem eher mediale Zurückhaltung, beim ersteren ein aus dubiosen Quellen stammendes grenzwertiges Video, welches mit zur Schau gestelltem Hochmut und Selbstgerechtigkeit als Steilvorlage genutzt wurde. Dabei haben wir einen ehemaligen Finanzminister und aktuellen Bundestagspräsidenten, der sechsstellige Summen von dubiosen Waffenhändlern in einem Koffer entgegengenam. (Damals ging es nicht um die Übernahme einer Zeitung, sondern um Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien. Später stellte sich dieser Koffer "als einer unter vielen" heraus*.) Was nur die Spitze des Eisberges ist, da Einflussnahme i.d.R wesentlich subtiler (und legal) abläuft. (Da bekommt z.B. ein ehemaliger Finanzminister, der an der Deregulierung des Finanzsystems kräftig mitwirkte und während der Finanzkrise die Interessen der Banken und nicht die der Steuerzahler vertrat, üppige Vortragshonorare, die ihn zum Nebeneinkommensmillionär machen.)

  • 105 Breslein 24.05.2019, 13:56 Uhr

    1. DIE angeblichen 5Mio Klicks für den Influenza Rezo sind doch unglaubwürdig. Bei seiner eigentlichen Zielgruppe der bis 17 jährigen gibt es in Deutschland ca 9 Millionen Personen. Also hat knapp die Hälfte dieser Personengruppe diesen Verriss der CDU gesehen!?!? Das ist doch Blödsinn. 2. Ich möchte eine Partei die sich für soziale Gerechtigkeit, wie Mindestlohn mindestens 75% vom Durchschnittslohn des jeweiligen Landes und Kampf gegen Jugendarbeitlosigkeit ind Südeuropa einsetzt. Diese Partei sollte zudem nicht diesem CO2 Wahn verfallen den sogenannten Klimawandel skeptisch hinterfragen. Diese Partei sollte den Plastikverpackungen den Kampf ansagen und Geflüchtet von der Festung Europa fern halten. Doch diese Partei gibt es leider nicht nicht. Deswegen wähle ich bewusst die stärkste Partei der EU Wahlen =die Partei der Nichtwähler!!!?

  • 104 Youtube-CDU 24.05.2019, 13:55 Uhr

    Ab Beginn der EU-Wahl in einem EU-Land sollte nicht über Wahlergebnisse berichtet werden. Das Gegenteil tut der WDR5. Seit heute Morgen berichtet er ständig, spekulativ über die Ergebnisse des Niederländers Timmermanns, er liege deutlich vorn. Ich erwarte von einer demokratischen Presse keine Hiobsbotschaften, die sich auf gewünschte Ergebnisse der WDR-Presse und deren Sprecher/innen beziehen und nur geeignet sind Wähler zu manipulieren. Die ÖR-Presse, auch der WDR, wird vom Bürger finanziert, darum hat er Anrecht auf objektive Berichterstattung. Ichwünsche mir ein EU-Parlament, die streng darauf achtet, dass sich auch der WDR und ÖR daran zu halten hat, Falschnachrichten haben wir bereits zu Hauf! Genug ist Genug! Der Bürger hat jetzt eine Wahl!

  • 103 Jochen Schmidt 24.05.2019, 13:54 Uhr

    CDU und SPD haben sich schon vor Ihnen längst tot reglementiert in ihrem verkomplexierten Verkomplizierungswahn. Die einfache zentrale Lösung für all das heißt stattdessen: Bedingungsloses Grundeinkommen, weil nur so Umwelt- und Klimaschutz möglich ist und keine Flüchtlingsströme mehr entstehen. Wenn wir nicht mit dem BGE anfangen und Vorbild sind, werden andere Länder das auch nicht tun und alles ginge dann so weiter und den Bach runter.,

  • 102 Helmut S. 24.05.2019, 13:54 Uhr

    Ich glaube, daß das, was als von den Medien und Politikern als Zustimmung zu dieser industriehörigen EU-Politik interpretiert wird, keine Begeisterung, sondern die Angst ist, bei einem Dexit zu den Verlierern zu zählen

  • 101 Das wirklich... 24.05.2019, 13:54 Uhr

    ...Schlimme in diesem Land ist, dass man den eigentlichen Populisten und Selbstdarstellern hier mehr Glauben schenkt, als denen, die wissenschaftlich begründet und fundiert nachweisen können, was hier alles zu tun wäre und was man optimieren muss und kann und die gleichzeitig auch noch umsetzbare, gute Modelle liefern. Und die Medien machen da durchaus mit. Man lässt sich hier lieber weiterhin belügen, glaubt und wählt immer das gleiche und hat sich dann darüber zu ärgern, dass man mal wieder für Dumm verkauft, betrogen und belogen wurde. Das geht jetzt schon seit mehr als 30 Jahren so. Ein völliges Umdenken muss also nicht nur innerhalb der EU und der Politik als solches erfolgen, sondern vor allem auch in den Köpfen der wirtschaftlichen Entscheider und last but not least auch allen, die dieses Land (und den Planeten) bevölkern - sofern sie hier weiterhin einigermaßen vernünftig leben wollen. Alles andere wäre völlig langfristig total unverantwortlich und komplett am Ziel vorbei.

  • 100 Martin Weidner 24.05.2019, 13:51 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er beleidigend ist. (die Redaktion)