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Elektroautos – Mit Vollgas in die Zukunft?

Elektroauto wird an Ladestation geladen

Elektroautos – Mit Vollgas in die Zukunft?

Angela Merkel hat Vertreter*innen aus Wirtschaft und Gewerkschaften eingeladen, um die Elektromobilität voranzutreiben. Aber ist das E-Auto wirklich die Lösung unserer Umwelt- und Verkehrsprobleme? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch.

Für die einen ist es das Verkehrsmittel der Zukunft, die anderen stehen dem Elektroauto eher skeptisch gegenüber. Zwar stößt es kein Kohlendioxid aus, aber der Strom, mit dem es hergestellt und betrieben wird, muss auch produziert werden. Und ob das wirklich nur Ökostrom sein wird und kann, ist ungewiss.

Problematisch sind die Herstellung der Batterien und ihre Entsorgung, auch klagen viele über mangelnde Infrastruktur, viel zu wenig Ladestationen und vor allem über den hohen Preis der neuen Fahrzeuge. Für die große Mehrheit, heißt es oft, ist das nicht die Zukunft der Mobilität.

Der VW-Konzern setzt sein neues Modell ID.3 dagegen. Heute (4.11.) beginnt der Autobauer in Zwickau mit der Produktion seines Elektroautos das in der Basisversion weniger als 30.000 Euro kosten soll. Für die Umwelt gibt es keine Alternative, als auf Elektromobilität umzustellen, heißt es von dort. Aber könnte das nicht auch eine Sackgasse sein?

Was meinen Sie? Sind Elektroautos wirklich die Zukunft? Haben Sie bereits eins, oder würden Sie sich eins kaufen? Was versprechen Sie sich von E-Autos oder würden Sie lieber auf Brennstoffzellen oder Wasserstoffantriebe setzen? Haben Autos überhaupt noch eine Zukunft?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Arndt Brunnert, WDR-Verkehrsexperte

Redaktion: Dirk Müller und Julia Lührs

Elektroautos – Mit Vollgas in die Zukunft?

WDR 5 Tagesgespräch 04.11.2019 45:29 Min. Verfügbar bis 03.11.2020 WDR 5

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Kommentare zum Thema

112 Kommentare

  • 112 Anonym 04.11.2019, 13:59 Uhr

    Wir müssen insgesamt und in JEDEM Bereich weniger verbrauchen! Anders geht Zukunft nicht

  • 111 Beasty 04.11.2019, 13:59 Uhr

    Die Ölreserven solllten laut meines Physikbuches von 1971- noch vor der ersten Ölkrise- nur bis 1990 halten . - Totgesgte leben länger. Wichtig ist eine stabile sichere Energieversorgung. Hier denke ich an Kernfusion oder neuere KKW mit Thorium statt Uran. Dann das CO2 den Pfanzen wegnehmen und mittels Erdgas oder Elektrolyse H2 herstellen . Daraus wird dann synthetischer CO2 neutraler Kraftstoff und es braucht keine E-Autos mehr. Den Synthetik Kraftstoff in Flugzeuge in Großen Höhen zu verbrennnen halte ich für schädlich, weil die Klimagase in stark verdünnter Luft besonders schädlich sind und 100 Jahre brauchen bis eine Planze sie verstoffwechselt hat.

  • 110 Gerd Voss 04.11.2019, 13:58 Uhr

    Dieser Kommentar wurde mehrfach abgegeben und daher an dieser Stelle gesperrt. (die Redaktion)

  • 109 Gerd Voss 04.11.2019, 13:58 Uhr

    Daß das E-Auto nur eine Sackgasse ist und keinen echten, nachhaltigen Umwelt-, Erdressourcen-, Klima- und Naturschutz ermöglicht, und wie eine gescheitere Umwelt-, Natur- und Klimaschutz-Politik ausschauen würde, damit befassen sich u.a. folgende Gästebuch-Kommentare: 61, 67, 81,, 84, 86, 89, 91, 92, 94, 96 und 100.

  • 108 Lud 4 Twike 04.11.2019, 13:52 Uhr

    Wir brauchen ein Umdenken: 1) leichte, 2) schmalere, somit schon aufgrund der Physik effizienter baubare Fahrzeuge, 3) sitzen meist weniger als drei Personen in einem PkW. Dort ist das TWIKE, das sparsamste Fahrzeug am Markt, viel mehr brauchen die meisten garnicht und dann kann man mit unter 8 kWh auf 100 km über die Runden kommen. :) Bereits im Film "Das Auto - Ach und Weh einer Ware" kristallisierte sich heraus, für das Personen-Fahrzeug der Zukunft reichen drei Räder bereits aus. … Wir warten noch etwas bis das Twike 5 als Nachfolger des TW4XP erhältlich ist, mehr braucht man mit maximal 2 Personen über Land selten.

  • 107 Winterwind 04.11.2019, 13:51 Uhr

    Die Älteren werden sich noch an Titt Ihn´s Kugel Eis erinnern und was daraus geworden ist. Bisher hat sich die besser Technik am Markt immer noch von ganz allein durchgesetzt. Der aktuelle für den Technikwechsel notwendige Subventionsaufwand beweist - das, was uns jetz angedreht werden soll ist nicht die bessere Technik. Vollgas in die Zukunft? Nein, es geht eher zurück ins tief religiöse Mittelalter.

  • 106 Martin Weidner 04.11.2019, 13:46 Uhr

    Wie stellt sich die Verbrennungs-Lobby eigentlich vor, wie es nach dem Verbrauch der letzten fossilen Reserven weiter gehen soll? Da aber die E-Technik viele Nachteile hat (Ressourcen für Batterien...) ist die Frage, wie Mobilität aussehen soll, wenn es Verbrennung nicht mehr möglich ist und E-Technik keine gute Lösung ist? Die meisten denken doch nur kurzfristig (also innerhalb der nächsten 30 Jahren).

  • 105 Die 04.11.2019, 13:45 Uhr

    Wirtschaftswunderjahre sind längst Geschichte in diesem Staat, aber man ruht sich immer noch sehr gerne auf deren Lorbeeren aus. Es wurde nicht nur sträflich vernachlässigt den Wohnungsbau und die Infrastruktur den fortschreitenden Dingen anzupassen, sondern ganze Wirtschaftszweige wurden mittlerweile ins Nirwana befördert. Zwar haben wir nahezu Vollbeschäftigung, jedoch zu welchem Preis? Für viele Berufszweige wurde der Arbeitsmarkt mit Öffnung des selben komplett kaputt gemacht, weil der Wettbewerb im Ungleichgewicht ist. Quantität kommt immer vor Qualität - wo man auch hinschaut. Das war mal anders. Der Automobilsektor ist der nächste, der sich hier selbst die Luft abquetscht. Statt in Zukunftstechnologien zu investieren, macht man sich jetzt an Elektromobilität, obwohl das Thema schon längst abgelöst ist und es auch generell der falsche Zug ist, auf den man aufspringt. Die Dieselskandale waren da nur der Anfang.

  • 104 Breslein 04.11.2019, 13:42 Uhr

    Mir ist es einerlei ob die 600 PS für meinen SUV von einen Verbrennungs-, Elektro - oder Wasserstoffantrieb erzeugt werden. Hauptsache ich habe ein großes, komfortables UND vorallem ein leistungsstarkeres Kfz zur Verfügung.

    Antworten (5)
    • Peter 04.11.2019, 13:48 Uhr

      Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

    • Schöne für Sie 04.11.2019, 13:59 Uhr

      Dieser Kommentar wurde mehrfach abgegeben und daher an dieser Stelle gesperrt. (die Redaktion)

    • Schön für Sie 04.11.2019, 13:59 Uhr

      Es interessiert nicht.

    • Schön für Sie 04.11.2019, 14:07 Uhr

      Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

    • Schön für Sie 04.11.2019, 14:07 Uhr

      Dieser Kommentar wurde mehrfach abgegeben und daher an dieser Stelle gesperrt. (die Redaktion)

  • 103 Anna Elisa 04.11.2019, 13:41 Uhr

    Natürlich müssen mehr E-Autos an den Start, aber woher den Strom nehmen? Wir haben in Norddeutschland deutlich Überkapazitäten durch Windkraft. Diesen Strom billig in die NL verkaufen, ist keine Lösung. Es fehlen Stromtrassen, deren Ausbau auch von Umweltschützern blockiert wird. Gleichzeitig ist es wohl nicht möglich, Strom ohne Verluste endlos durch Leitungen zu schicken. Was das bedeutet, hab keine Ahnung, da muss man Physiker fragen. Sonst hätte man längst die Sahara bestückt und Riesenleitungen nach Europa gelegt. Aber die Regierung ist schuld, weil sie Abstandsregelungen für wichtig hält.

  • 102 Anonym 04.11.2019, 13:40 Uhr

    Wie man es auch dreht und wendet: Unbegrenzte, Ressourcen verbrauchende Mobilität (individueller Autoverkehr, Flugreisen, Schiffsverkehr etc.) KANN auf Dauer nicht gewuppt werden. Egal mit welcher Technik, sofern diese Technik IRGENDWO auf der Welt zu ökologischen und sozialen Problemen führt. Vielleicht muss man daher dieses unangefochtene Dogma, dass (auch Spaß-)Mobilität quasi ein nicht anzutastendes Menschenrecht sei, doch mal hinterfragen.