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Rechtsextreme in NRW-Polizei: Und jetzt?

Body-Cam an der Uniform Jacke eines Polizisten in NRW

Rechtsextreme in NRW-Polizei: Und jetzt?

Polizisten in NRW sollen rechtsextreme Inhalte über ihre Handys ausgetauscht haben. Innenminister Herbert Reul (CDU) spricht von einer "Schande für die Polizei". Wie gehen wir damit um? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Bilder von Adolf Hitler, Hakenkreuzen sowie eine fiktive Darstellung eines Flüchtlings in der Gaskammer – solche Dateien sollen 29 Polizistinnen und Polizisten aus NRW in rechtsextremen Chatgruppen geteilt haben.

"Ich habe das zunächst nicht glauben wollen, dass es wirklich sowas gibt", sagte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU). Bei der vorangegangenen Razzia waren Polizeidienststellen und Privatwohnungen in Duisburg, Essen, Moers, Mülheim und Oberhausen durchsucht worden. Alle 29 Beamte wurden vorläufig suspendiert. Der Großteil von ihnen gehört zum Polizeipräsidium Essen.

Reul geht von weiteren Fällen im Lauf der Ermittlungen aus. Diese stehen bislang noch "ganz am Anfang", so der NRW-Innenminister. Und zunächst gelte die Unschuldsvermutung. Angesichts der Schwere der Vorwürfe und der politischen Dimension des Falles gehe es aber "um nicht weniger als das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in den Rechtsstaat".

Was ist Ihre Meinung zum Polizei-Skandal in NRW? Wie haben Sie die Nachricht aufgenommen? Was sagen Sie zu den Vorwürfen? Verlieren Sie durch solche Vorfälle das Vertrauen in die Polizei? Oder handelt es sich dabei Ihrer Meinung nach lediglich um das Fehlverhalten Einzelner? Was muss nun geschehen?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Michael Maatz, stellv. Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) in NRW

Redaktion: Ulrich Horstmann und Heiko Hillebrand

Rechtsextreme in NRW-Polizei: Und jetzt?

WDR 5 Tagesgespräch 17.09.2020 43:19 Min. Verfügbar bis 17.09.2021 WDR 5

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Kommentare zum Thema

201 Kommentare

  • 201 Facel 17.09.2020, 13:59 Uhr

    Verlieren Sie durch solche Vorfälle das Vertrauen in die Polizei? --- Wieso, - wenn ein Fußballspieler ein Strolch ist, ist doch auch nicht der ganze Fußballsport zu verachten. Ich wundere mich, dass man sich wundert. Wieso sollten Polizisten heiliger sein als die Bevölkerung. Man sollte mindestens mit dem gleichen Anteil von Rechten bei der Polizei wie bei der Bevölkerung rechnen um "auf der sichern Seite" zu sein, wie der Statiker zu sagen pflegt. Das muss man aushalten können und einfach nach rechtstaatlichen Regeln abarbeiten.

  • 199 Netter m. Etiquette 17.09.2020, 13:59 Uhr

    "Sie sind nicht dazu da, die zerstörte Ordnung täglich neu herzustellen." dooch..doch, wie tönte diese sattsam propagandistisch Tätige: "die Bedingungen des Zusammenlebens (?) müssen täglich - stündlich..NEU AUSGEHANDELT werden "!" Tjja,.. Hitlerbilder auf'm Schreibtisch find ich völlig deplaziert..

  • 198 Sophie Vermeeren 17.09.2020, 13:59 Uhr

    Warum wird Rechtsextremismus nur dort entdeckt, wo es politisch genehm ist um eine unliebsame Gruppe als Ganzes an den Pranger zu stellen? Heute ist es die Polizei, die medial vorverurteilt wird. Gestern war es die friedliche Massenbewegung gegen die Corona Maßnahmen, die als Ganzes polit-medial geschmäht und ausgegrenzt wird. Radikale Ränder gibt es in jeder größeren Gruppe, aber nur bei politisch unliebsamen Gruppen werden diese Ränder instrumentalisiert um die Gruppe als Ganzes zu diffamieren. Bei anderen Gruppen ist das kein Thema. Ein Anrufer, türkischer Hintergrund, bezeichnet sich auf Sendung stolz als Schläger. Wenn seine Gruppe als Ganzes an den Pranger gestellt würde, wäre das ein politisch-medialer mega #Aufschrei! Wieviel politischer Opportunismus steckt in einer anti-rassistischen Haltung, wie beim heutigem Thema, wenn der rechtsextreme Nawalny von unserer Polit-Elite als Lichtgestalt medial gehyped wird, aber dessen Rassismus opportun verschwiegen wird? #Aufschrei?

  • 197 thedarkside 17.09.2020, 13:59 Uhr

    Es ist nicht erstaunlich, wie ör, taz, fr., grüne usw. sich auf ein Thema einschießen und desinformieren! Würde mit der gleichen Intensität über Tötungsdelikte (!), Körperverletzungen, Rauschgifthandel, Raub, Einbrüche usw. durch "südländisch Aussehende"(!) berichtet, na, wie sähen die Wahlergebnisse aus! Ob und inwieweit Polizisten "rechtsextrem" sind, ist auch eine Frage der Definition! Wer sich im Alltag von immer gleichen Gruppen beleidigen lassen muss, wer Polizisten als "Müll" bezeichnet, kommt offensichtlich straffrei davon. Keine Volksverhetzung? In diesem Fall eine Sie, beleidigt damit nicht nur die Beamten, Sie beleidigt eine Institution und, wenn man so, will diesen Staat, der ihr Asyl (!) gewährte. Da kann man durchaus über Sinn und Unsinn des Asyls nachdenken! Und wie Linke ticken ergibt sich nicht nur aus deren Wahlspruch ("legal, illegal, scheißegal") sondern auch aus ihrem Versprechen mal 1 % der "Reichen" zu töten! Na denn!

  • 196 Hilde 17.09.2020, 13:58 Uhr

    Skandal? Erst mal: Was ist dienstrechtlich beim privaten Chatten überhaupt relevant? Der voreilige Ruf nach dem starken Staat gegen seine Mitarbeiter ist ein Nazi-Laut! Inklusive Aufruf zur gegenseitigen Denunziation! Whistle-Blowing ist was ganz anderes. - Von Politikern gepushtes Ablenkungsmanöver? - Genauso insistierte der Moderator viermal auf privaten Hintergründen. Bei dem überehrlichen Ex-Kriminellen auch noch auffallend taktlos.

  • 195 HW Maurer 17.09.2020, 13:58 Uhr

    Der Großteil macht einen sehr guten Job. Ich war immer froh, wenn sie mir geholfen haben. Sie jetzt -pauschal, was hiezulande leider immer mehr zur Regel, denn zur Ausnahme zu werden scheint- zu verdammen, ist weder gerecht noch zielführend. Die Schuldigen ermitteln und ggf. verurteilen, wie die Gesetze es vorsehen; danach Prävention und Ursachenforschung. Nicht mehr und nicht weniger.

  • 194 Traudel Wimmer 17.09.2020, 13:58 Uhr

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  • 193 Blondiene 17.09.2020, 13:56 Uhr

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  • 192 Dirk 17.09.2020, 13:56 Uhr

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  • 191 Heiko 17.09.2020, 13:55 Uhr

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  • 190 Linksextreme 17.09.2020, 13:54 Uhr

    in der Regierung, was nun? SO ist das eben, Die Politik genauso wie die Polizei oder der Sportverein sind Abbilder der Gesellschaft und da gibt es gottseidank alle Richtungen. Wäre schlimm wenn alle Gleich geschaltet einem "Führer" hinterher rennen würden weil man Ihm oder Ihr einfach alles glaubt. Sollten diese Polizisten Straftaten begangen haben muss der Prozess gemacht werden sollten sie nur eine falsche Gesinnung haben aber einen ordentlichen Dienst machen würde auch keine Strafe an der Gesinnung etwas ändern. Oder anders ein paar Radikale muss die Gesellschaft aushalten wenn sie diverse sein möchte. Gehört dazu.