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Klimademo für alle?

Zwei Jugendliche und eine erwachsene Frau mit einem Schild "Das Klima streikt"

Klimademo für alle?

Am Freitag (20.9.2019) will sich die Bundesregierung auf ein Klimaschutzgesetz verständigen. Für denselben Tag ruft ein weltweites Bündnis zum Klimastreik auf. Gehen Sie fürs Klima auf die Straße? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Rund um den Globus streiken Kinder und Jugendliche seit Monaten jeden Freitag für ihre Zukunft. Jetzt soll der dritte internationale Klimastreik stattfinden, und dazu sind auch die Erwachsenen aufgerufen. Die jungen Menschen der Fridays-for-Future-Bewegung bei ihrem Protest zu unterstützen, ist das erklärte Ziel eines Klima-Bündnisses, zu dem Umweltverbände, Kirchen, Wissenschaftler, Gewerkschafter und Unternehmer gehören.

Die deutsche Regierung will bis zum Wochenende ein Maßnahmen-Paket zum Klimaschutz schnüren. Bundeskanzlerin Angela Merkel soll damit bei der UN-Klimakonferenz in New York punkten. Bisher bekannte Maßnahmen sind höhere Kaufprämien für Elektroautos, Zuschüsse zur Gebäudesanierung, Fördergelder für die Wasserstoff-Forschung und der Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs. Umstritten ist, was der CO2-Ausstoß kosten soll.

Haben Sie vor am Freitag zu demonstrieren, um den Forderungen der Klimaschützer Nachdruck zu verleihen? Oder ist es für Sie der falsche Weg, auf die Straße zu gehen? Der Axel-Springer-Konzern zum Beispiel ermöglicht seinen Mitarbeitern, an der Demonstration teilzunehmen. Sie brauchen dafür keinen Urlaub zu nehmen. Wie sieht es an Ihrem Arbeitsplatz aus? Wie diskutieren Sie im Betrieb das Thema Klimawandel? Und zuhause? Welche Bedeutung hat ein solcher Streik für Sie?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Uwe Fuhrmann, Historiker an der Universität Leipzig

Redaktion: Regina Tanne und Lioba Werrelmann

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch – von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Klimademo für alle?

WDR 5 Tagesgespräch 17.09.2019 47:11 Min. Verfügbar bis 16.09.2020 WDR 5

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Stand: 16.09.2019, 16:27

Kommentare zum Thema

165 Kommentare

  • 165 MarcoM 17.09.2019, 13:59 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 164 Uwe Möller 17.09.2019, 13:59 Uhr

    Als besondere Anregung aus dem heutigen Tagesgesprächsthema und dessen Gästebuch nehme ich die Kommentare Nr. 4, 11, 25, 55, 64, 107 und 112 mit, die in der Politik beachtet zu einer Nachbesserung des Klimaschutzpaketes der Bundesregierung führen sollten.

  • 163 Hans Adler 17.09.2019, 13:59 Uhr

    Schon in naher Zukunft werden viele dieser, vordringlich mehr um den Ladezustand ihrer Handy-Akkus besorgten Freizeit-Demonstranten ihren Alten nicht mehr auf der Tasche liegen können und für ihren Lebensunterhalt selbst sorgen müssenBis es soweit ist werden in Deutschland Industrie-, und Handwerksbetriebe (dienstleistendes und produzierendes Gewerbe) sowie die Gesundheits-, und Sozialsysteme mächtig abgewirtschaftet haben oder gänzlich verschwunden sein, aber ihre umweltschonende und eine global gerechte Zukunft werden sie bekommen, garantiert. In Ermangelung an Jobs wahrscheinlich zwar nicht mehr in Deutschland, aber mit etwas Bildung und Glück vielleicht noch als Gastarbeiter in der Türkei oder China.

  • 162 Hans Adler 17.09.2019, 13:58 Uhr

    Es ist das Recht der Jugend für und gegen alles und nichts zu demonstrieren. Das macht den meisten Kids sogar Spaß und sorgt für etwas Abwechselung vom tristen "sei brav Alltag". Vor allem dann wenn man wohlgenährt und rundum versorgt für ein paar Stunden dem langweiligen und spießigem Umfeld der gepflegten Reihenhauspaläste samt klugmopsender Erzeuger entfleuchten kann. Die Smartphone-Generation fordert von den Alten, die bekanntlich alles total vermasselt und den Globus schon fast zum Kollabieren gebracht haben, ihre Zukunft ein, wie immer die auch aussehen wird.

  • 161 Moritz Liebich 17.09.2019, 13:57 Uhr

    Spätestens wenn sie ihre Handys und Computer wegen Strommangel nicht mehr betreiben können, kommt das böse Erwachen und dieser Schulschwänzeraktionismus verläuft sich im Sande,und wenn Grete Thunfisch genug Geld angehäuft hat mit ihren Werbegags wird man von ihr nichts mehr hören.Die Welt dreht sich weiter ohne das irgendwelche Grüne Jammerlappen sie aufhalten können.

  • 160 Martin R. 17.09.2019, 13:57 Uhr

    Diejenigen Schüler, die heute die Schule sausen lassen, um gegen Nichtstun gegen den Klimawandel zu demonstrieren, sollen in Zukunft die Ingenieure sein, die ihre jetzigen Forderungen in die Tat umsetzen. Dies gebe ich zu bedenken. Seid fleißig in der Schule und Studium.

  • 159 Weltretter! 17.09.2019, 13:56 Uhr

    3/3: "Die Arbeit von Frank erweitert die Ergebnisse, die Kauppinen und Malmi vor einiger Zeit veröffentlicht haben. Auch die finnischen Forscher kommen zu dem Ergebnis, dass der menschliche Anteil an einem Klimawandel verschwindend gering ist, sofern überhaupt vorhanden. Die beiden Arbeiten sind die aktuellsten einer Vielzahl von Arbeiten, die zeigen, dass die Erzählung vom menschengemachten Klimawandel falsch ist. Ein Forscherteam um Jessica K. Wang hat unlängst gezeigt, dass das Klima der Erde sich im Einklang mit den Sonnenzyklen verändert. Dass die Sonne für das Klima auf der Erde verantwortlich ist, ist eigentlich eine solche Binse von Weisheit, dass man sich fragt, wieso man über einen solchen Blödsinn wie den angeblich von Menschen gemachten Klimawandel überhaupt reden muss." (Michael Klein: "Milliardenschäden: Klima-Alarmisten sollten verklagt werden", ScienceFiles.)

  • 158 WUK,Kulturkritiker 17.09.2019, 13:55 Uhr

    "Schutz des europäischen Lebenstils" - war da was?

  • 157 Weltretter! 17.09.2019, 13:55 Uhr

    2/3: "Die Klimamodelle, die die Erwärmung der Erde vorhersagen, sind miserabel bis peinlich. Ihre Vorhersagen weichen extrem von der tatsächlichen Entwicklung ab. Sie sind Junk Science. Immer mehr wissenschaftliche Arbeiten zeigen, dass auf Basis der Klimamodelle, die vom IPCC von James Hansen und Michael Mann verbreitet werden, keinerlei Einfluss von Menschen auf das Klima nachgewiesen werden kann. Die aktuelle Arbeit von Patrick Frank vernichtet die Klimamodelle in Gänze und kommt zu dem Schluss, dass der Einfluss von Menschen auf das Klima, der über CO2 und andere Treibhausgase erfolgen soll, zu gering ist, als dass er überhaupt gemessen werden könnte."

  • 156 Rosamunde Helmer 17.09.2019, 13:54 Uhr

    Die Schüler wollen eine lebenswehrte Welt hinterlassen bekommen und wollen eine Zukunft haben. Diese Jugend gibt Anlass zur Hoffnung, denn sie sind bereit auf die Straße zu gehen, Schilder zu malen und dafür zu arbeiten, dass es ein Morgen gibt. Massive Umweltverschmutzung, Tierquälerei, Raubtierkapitalismus; das sind keine Hirngespinnste, das ist die Realität.Diese Kreta Thunfisch-Generation hat mit ihrer Vorliebe für "coffee to go" und den Dreck-Fraß von "Mäc Doof" mehr Plastikmüll in die Umwelt geworfen als jede Jugendgeneration davor. Die Kretas dieser Welt sollten erst mal Müll sammeln und ihre "coffee to go"- Pappbecher auf dem Schulhof einsammeln, bevor sie die Welt retten wie James Bond.

  • 155 Hinweisgeber 17.09.2019, 13:54 Uhr

    Wir sind 1% der Weltbevölkerung und verursachen ca. 2% CO2. Wenn man bedenkt das man hier trotz Klimaerwärmung im Winter und nicht nur dann ordentlich heizen muß um nicht zu erfrieren, ist das nicht viel. Es wäre sinnvoller wenn wir in den Süden ziehen, stattdessen kommen so viele hierher, für die auch noch besonders viel geheizt werden muß.