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Wie wichtig ist Ihnen die Europawahl?

Ein Zettel mit "Wahlberechtigung" liegt auf der blauen Europafahne

Wie wichtig ist Ihnen die Europawahl?

In neun Tagen wählen die Deutschen ein neues EU-Parlament. Das Interesse scheint größer zu sein als bei der letzten Wahl. Gehen Sie zur Europawahl? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Weniger als die Hälfte aller deutschen Wahlberechtigten gab bei der letzten Europawahl 2014 ihre Stimme ab. Laut aktuellem ARD-Deutschlandtrend könnte die Beteiligung in diesem Jahr größer sein: 19 Prozent der Befragten gaben an, sich sehr stark, 44 Prozent stark für die Europawahl zu interessieren. Vor fünf Jahren waren es zum gleichen Zeitpunkt neun Prozent, die sich sehr stark, und 32 Prozent, die sich stark interessierten.

Forsa-Chef Manfred Güllner hingegen erwartet eine ähnlich niedrige Beteiligung wie 2014. Entgegen dieser Einschätzung kommt eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov zu dem Ergebnis, dass drei von fünf Befragten die Europawahl als relevant für Deutschland einschätzen. Allerdings wird in der gleichen Befragung deutlich: Nur ein Drittel der Deutschen zeigt aktives Interesse und informiert sich im Vorfeld der Wahl.

Viele rufen die Bürger nun zur Teilnahme an der Europawahl auf – mit dem Ziel, die demokratischen und pro-europäischen Parteien zu stärken. "Wir dürfen Europa nicht den Populisten, Nationalisten und Europagegnern überlassen", heißt es etwa von der "Allianz für Weltoffenheit", einem Bündnis gesellschaftlicher Gruppen und Organisationen.

EU-weit sollen zudem am kommenden Sonntag (19.05.2019) in 49 Städten Demonstrationen unter dem Motto "Ein Europa für Alle – Deine Stimme gegen Nationalismus" stattfinden. Weil Rechtspopulisten bei Wahlen in den EU-Mitgliedsstaaten in letzter Zeit zulegten, erwarten viele einen Rechtsruck in Europa.

Wie blicken Sie auf die Europawahl? Gehen Sie wählen? Steht Ihre Wahlentscheidung schon fest? Wie informieren Sie sich? Kennen Sie die Kandidaten? Welche Themen sind Ihnen wichtig?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch – von 11.00 bis 14.00 Uhr.


Gast: Thomas Krüger, Leiter der Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn

Redaktion: Heiko Hillebrand und Felix Ohmes

Wie wichtig ist Ihnen die Europawahl?

WDR 5 Tagesgespräch 17.05.2019 45:37 Min. Verfügbar bis 15.05.2020 WDR 5

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Kommentare zum Thema

119 Kommentare

  • 119 Charlotte von Hindenburg 17.05.2019, 13:59 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 118 Dirk 17.05.2019, 13:59 Uhr

    Für die „Spaltung d. Gesellschaft“ sorgten Merkel, GroKo & Co. mit ihrer medial unterstützten Politik der offenen Grenzen für v.a. islamische Sozial- u. Justizflüchtlinge auch ohne Pass (dafür mit Handy/Smartphone), die sie lt. ZDF-Doku „Polizei in Not“ (Januar 2016) absichtlich unkontrolliert u. damit gesetzwidrig zu uns ließ und ihnen entgegen Art.16a GG u. somit verfassungswidrig allgemeines Asyl- u. Bleiberecht gewährte! Und d. OLG Koblenz urteilte zu einem bestimmten Fall (13 UF 32/17 v. 14.2.2017): „Zwar hat sich der Betroffene durch seine unerlaubte Einreise in d. Bundesrepublik nach §§ 95 Abs.1 Nr. 3, 14 Abs.1 Nr. 1, 2 AufenthG strafbar gemacht. Denn er kann sich weder auf § 15 Abs.4 Satz 2 AufenthG noch auf § 95 Abs.5 AufenthG i.V.m. Art.31 Abs.1 GFK berufen. Die rechtsstaatliche Ordnung in d. Bundesrepublik ist in diesem Bereich jedoch seit rund 1½ Jahren außer Kraft gesetzt u. die illegale Einreise ins Bundesgebiet wird momentan de facto nicht mehr strafrechtlich verfolgt.“

  • 117 JoLa 17.05.2019, 13:59 Uhr

    Ich freue mich als Demokrat auf die Europawahl und werde meine Stimmabgabe nutzen, um den etablierten Parteien in der m.E. mittlerweile weltfremden, nicht vorausschauenden,bürgerfernen und oft unfähigen Politikerkaste die rote Karte zu zeigen. Die heutige EU, durchsetzt von auf ihren eigenen Vorteil bedachten Politiker-/innen hat in den letzten Jahren oft versagt und gegen große Teile der Bevölkerung agiert. Angefangen von dem " Aussitzen" der Flüchtlingskrise, die schon lange vor 2015 mit der merkelschen Willkommenskultur schlimmste Urständ feierte, als man Italien mit der Massenmigration allein ließ. Weiter mit der Verteilungspolitik, die DE bisher 2 Millionen Flüchtlinge bescherte, mehr als alle anderen 27 EU Staaten zusammen. Bis zur Unfähigkeit, dem Brexit etwas konstruktives entgegenzusetzen und heute sogar die EU- Feinde aus GB ins Parlament wählen läßt. Dummheit, Versagen und Überheblichkeit, dass ist heute die EU. Nein Danke.

  • 116 Dirk 17.05.2019, 13:58 Uhr

    Sogenannte „Vorurteile“ der sich trotz verharmlosender Politiker(inne)n u. Mainstream-Medien geistig wachsam bleibender Bürger(innen) gegen nichteuropäische Ausländer (mit/ohne deutschen (Doppel)pass), zu denen auch die aus Indien nach Europa eingewanderten Sinti u. Roma zählen, sind eben keine Vorurteile, sondern z.T schlimme Alltagserfahrung! Verschiedene Völker mit unterschiedlicher Mentalität u. Kultur passen eben nicht zusammen; nicht zufällig ist d. weltweit häufigste Fluchtursache bewaffnete Konflikte unterschiedlicher Völker, die durch willkürliche Grenzziehungen ignoranter Kolonialmächte in ein Land zusammengezwungen wurden! Würden Kriminalstatistiken eingebürgerte Ausländer nicht fälschlicherweise als „Deutsche“ einordnen, zeigte sich ein deutlicher Unterschied besonders bei Gewalt- u. Diebstahlsdelikten! Eine in mehrfacher Hinsicht bezeichnende Aussage Angela Merkels (2011): „…wir müssen akzeptieren, dass d. Zahl d. Straftaten bei jugendlichen Migranten besonders hoch ist…“

  • 115 Christoph C. 17.05.2019, 13:57 Uhr

    Den Wahl-o-mat finde ich nicht gut. Z.B. bei der Frage 21 "Tierversuche"; möchten die meisten Parteien das Gleiche: Einschränkung der Versuche auf ein Minimum und Ausbau/Förderung von Alternativen. Die "schwarz-weiß-"Antworten sind dabei jedoch unterschiedlich: Stimme zu/Neutral/Stimme nicht zu. So wird der Wähler bei mehreren Fragen in die Irre geleitet. . Nachdem beim Wahlomat bei einer der letzten Bundestagswahlen ein sehr komisches Ergebnis herausgekommen ist, habe ich nur die für mich wirklich relevanten Fragen beantwortet (ca. die Hälfte übersprungen!), und bei einigen noch die Priorisierung genutzt. Das Ergebnis war dann schon aussagekräftiger.

  • 114 Wingen, U. 17.05.2019, 13:57 Uhr

    Ob diese EU, wie sie sich aktuell darstellt, letztlich an Athen, Wien, Warschau, Rom, London, Ankara, Paris, Budapest an unkontrollierbar gewordener Zuwanderung, an den sog. "Populisten" oder gar an Donald Trump zerbricht, ist mir völlig egal - Hauptsache, sie zerfällt -endlich- irgendwie! Die vorgenannten, kippenden bzw. wackligen "Dominosteine" mögen bestenfalls kurzzeitig noch gestützt werden können; die finale "Kettenreaktion" wird freilich nicht mehr zu stoppen sein (vgl. Iran-Deal). Tatsächlich sind die Brüsseler "Götter" doch heilfroh über jeden vergangenen Tag, an dem dieser Selbstbedienungsladen für Lobbyisten und oftmals politisch gescheiterte Existenzen nicht in sich zusammengebrochen ist. Daher meinerseits: ein klares "JA!" für Europa und ein striktes "NEIN!" zu dieser diktatorischen EU(-Kommission)! Speziell an dieser Wahl teilzunehmen, ist Bürgerpflicht eines jeden Wahlberechtigten!

  • 113 Winterwind 17.05.2019, 13:56 Uhr

    EU - Europa, die Story ist wohl zu Ende erzählt. EU-Europa, das war früher mal Spiel ohne Grenzen. Statt dessen denken heute gelangweilte Bürokraten nur noch darüber nach, wie sie die Menschen noch ein bisschen mehr piesacken können. Demnächst werde ich, natürlich kostenpflichtig, das 4. Führerscheinmuster kaufen müssen, Datenschutz besteht jetzt darin, dass ich ständig irgendwelche schwachsinnigen Hinweise auf Cookies weg klicken muss. usw usw usw.

  • 112 Dirk 17.05.2019, 13:55 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er diskriminierend ist. (die Redaktion)

  • 111 Dirk 17.05.2019, 13:54 Uhr

    Die AfD u. andere europäische Parteien, die gegen diese EU-Politik sind, sind in keinster Weise „Feinde Europas“; sie wollen im Gegenteil Europa u. die europäischen Völker u. Kulturen vor fremden, v.a. islamischen Sozial- (u. Justiz)flüchtlingen schützen! Mit ihrer anmaßenden Forderung, sich zwischen ihr und Russland entscheiden zu müssen, hatte die EU erst 2014 in d. Ukraine einen Bürgerkrieg mitausgelöst u. nötigt seit der (mit d. UN-Beschluss der abrupten Hilfsgelderkürzung für die Syrien umgebenden Flüchtlingslager um 43% u. der Verbreitung des BamF-„Werbefilms für d. gelobte Asylland Germany“) selbst ausgelösten „Flüchtlingslawine“ (Zitat Schäuble) unter dem Deckmantel sog. „Solidariät“ auch souveräne Staaten zur Aufnahme fremder Völker, was diese zum Schutz der eigenen Bevölkerung vernünftigerweise ablehnen! Eine in mehrfacher Hinsicht bezeichnende Aussage Angela Merkels von 2011: „…aber wir müssen akzeptieren, dass die Zahl d. Straftaten bei jgdl. Migranten besonders hoch ist…“

  • 110 GEZinkte Wahl 17.05.2019, 13:50 Uhr

    Habe i. i.d. letzten Tagen&Nächten mir diese unsäglich langweiligen und stereotypen "EU-Präsi-Bewerber" mit "Erfolgsaussicht" 3 - der Rest - unter "Mitläufer", so das ZDF/ARD Was immer wieder betont wurde: 1x populistisch "Europa-feindlich" (?).Eine dieser Wahlsendungen wurde hier bereits im Gästebuch "besprochen".Dazu gebe ich auch meinen (scharfen) Senf hinzu: 1.Bewerberin v.d. LINKEN war mir äußerst unsymphatisch in ihrer Demagogik überzogen u. agressiv, unerträglich.So eine wähle ich niemals! Die Wagenknecht hätte ich ev. gewählt - wäre diese nicht - v. genau diesem Fremdwurzel"gewächs" u.a. attackiert worden, u. d. Verleumdungen überdrüssig, s. zurückgezogen hat. 2. Ska - war zwar redegewand u. Mimikerin per'se..aber f.m. wenig tiefgründig="Klimarettung" (NUR d. D. ?) 3. die FDP war sachbezogen, angriffslustig, neo-lib gebrannntes Kind scheut FDP. 4. Meuthen: eloquent trennscharf, wählbar..aber der Rest v.d. AfD ? Bestens d. Polin i.ZDF argumentativ trennscharf, gut f. Europa

  • 109 H. Stöcker 17.05.2019, 13:49 Uhr

    In dieser EU erlebt man eine permanente heil- und hilflose Flickschusterei, mit gaaanz locker formulierten Absichtserklärungen, statt Vereinbarungen und ohne jegliche Verbindlichkeit. Beispielsweise schon vergessen, dass sich ALLE EU-Mitglieder 2015 darauf verständigt hatten, 160000 Flüchtlinge (aus Griechenland und Italien) auf ALLE EU-Staaten zu verteilen? Selbst diese relativ kleine Anzahl war bis heute nicht umsetzbar! Nein, die vorliegende EU wird perspektivisch nicht etwa am Brexit, sondern an der (nicht vorhandenen) Migrationspolitk scheitern und letztlich auch daran zerbrechen: 27 unter einem Hut bzw. in einer immer enger werdenden Zwangsjacke, das funktioniert einfach nicht ohne Gerangel, Hauen und Stechen! Die Briten haben das längst erkannt und ich denke, viele werden schon in einigen Jahren neidvoll von Ostende nach Dover schauen.