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Was macht die Grünen so erfolgreich?

Die Grünen applaudieren vor dem Beginn der Beratungen des Parteirates nach der Europawahl

Was macht die Grünen so erfolgreich?

Erstmals sind die Grünen beliebter als die Union. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, würde jeder Vierte für die Partei stimmen. Damit liegen sie knapp vor der CDU/CSU auf Platz eins. Wie haben sie das geschafft? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Die Sonntagsfrage des ARD-DeutschlandTrend gilt als Gradmesser der politischen Stimmung und die aktuellen Ergebnisse zeigen, dass Deutschland gerade einen neuen Anstrich bekommt: Die Grünen liegen mit 26 Prozentpunkten erstmals vor der Union (25 Prozent). Die Parteien der Großen Koalition verlieren also weiter an Zustimmung, die SPD fällt mit knapp zweistelligen Werten auf einen Rekordtief. Dazu kommt, dass die Mehrheit der Wähler mit der Bundesregierung nicht zufrieden ist, so das Ergebnis der Befragung.

Die Grünen erleben einen regelrechten Höhenflug, bereits bei der Europawahl hatten sie mit einem satten Plus Grund zum Feiern. Politikerinnen und Politiker anderer Partien räumten ein: Der Klima- und Umweltschutz sei das vorrangige EU-Thema gewesen – und wurde an der ein oder anderen Stelle verkannt.

Warum sind die Grünen so erfolgreich? Was macht die Partei anders und vielleicht besser als die anderen Parteien? Welche Rolle spielt die aktuelle Klimadebatte? Wie empfinden Sie den Umschwung in der Parteienlandschaft? Und wie soll die Politik und Große Koaltion mit diesen neuen Umfrageergebnissen umgehen?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch – von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Christoph Prössl, ARD-Korrespondent im Hauptstadtstudio Berlin

Redaktion: Julia Lührs und Jessica Eisermann

Was macht die Grünen so erfolgreich?

WDR 5 Tagesgespräch 07.06.2019 45:09 Min. Verfügbar bis 06.06.2020 WDR 5

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Kommentare zum Thema

141 Kommentare

  • 141 1 Geisterfahrer? Etliche 07.06.2019, 13:59 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 140 Dirk 07.06.2019, 13:59 Uhr

    Leider verdeckte der 'gerade rechtzeitig' vor d. EU-Wahl aufgekommene, von d. „Grünen“ genutzte Klima-Hype d. wesentlichere Problem d. Flüchtlings-/Migrationskrise. Daniel Cohn-Bendit, Erfinder d. Begriffes „multikulturelle Gesellschaft“:„Wir, die Grünen, müssen dafür sorgen, so viele Ausländer wie möglich nach Deutschland zu holen. Wenn sie in Deutschland sind, müssen wir f. ihr Wahlrecht kämpfen. Wenn wir das erreicht haben, werden wir d. Stimmenanteil haben, den wir brauchen, um diese Republik zu verändern“, nämlich u.a. durch Angriffe auf die Familie, der durch d. LGBT-Lobby ausgeübte Druck, "Ehe f. alle“, Indoktrinierung d. Schulkinder mit d. widersinnigen u. bindungsunfähig machenden Gender-Ideologie usw.! US-Senator Brock Adams:„Um d. Weltregierung umsetzen zu können, ist es nötig Individualität, Loyalität gegenüber Familientraditionen, nationalen Patriotismus u. religiöse Dogmen aus d. Köpfen d. Menschen zu bekommen.“ Ihre Ziele im „NWO-Plan zur Zerstörung der Staaten“ lesen!

  • 139 Gerd Voss 07.06.2019, 13:58 Uhr

    Die Grünen sind nicht wählbar, weil da das Bedingungslose Grundeinkommen zu kurz kommt, ohne dem man nichts beim Schutz von Umwelt, Natur, Zukunft, Gesundheit, Erdressourcen und Klima ausrichten kann. Bündnis Grundeinkommen ist daher grüner als die Grünen selber.

  • 138 Anonym 07.06.2019, 13:58 Uhr

    Wir befinden uns in mehreren Glaubenskriegen: Islam gegen Ungläubige aus Sicht der Islamisten sowie in einem Glaubenskrieg darum, ob die Klimaveränderung menschengemacht und damit vom Menschen beeinflußt werden kann. In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts haben sich die Grünen an die Kommunisten angehängt (Mitgliedschaften von Trittin und Kretschman im Kommunistischen Bund Westdeutschland KBW). Kommunismus zieht derzeit nicht mehr.

  • 137 Illusionspatina 07.06.2019, 13:58 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 136 1 Geisterfahrer? Etliche 07.06.2019, 13:57 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 135 Martin R. 07.06.2019, 13:57 Uhr

    Wirklich umsetzen, was eine Partei Propagiert, kann sie nur mit absoluter Mehrheit. Ansonsten verwässern stets Kompromisse die klare Linie.

  • 134 1 Geisterfahrer? Etliche 07.06.2019, 13:56 Uhr

    Ein weiterer Grund, warum Laien mit Labern (‘Sprecher‘, die Grünen haben ja keine Macher sondern ‘Sprecher‘ für Energiepolitik und für was weiß ich, die nicht selten dreist als Was weiß ich-‚Experte‘ benannt werden) ohne Ahnung solchen Erfolg haben, liegt natürlich in der sträflichen Vernachlässigung der MINT-Fächer in Deutschland. Da fällt der Unsinn eben den Meisten nicht auf, wenn uns Frau Baerbock uns erzählt, die Netze wären Stromspeicher. Wenn Sie bei der AfD wär, oder auch nur bei der FDP, wäre ‘einen Baerbock geschossen‘ längst zum Synonym für Fehlleistungen geworden.

  • 133 Martin Weidner 07.06.2019, 13:56 Uhr

    Tausende Wissenschaftler stehen hinter f4f, es gibt scientists4future-Gruppen im ganzen Land. Es sind die Wissenden und Denkenden der Gesellschaft, die zeigen, wo es lang geht.

  • 132 Martin Weidner 07.06.2019, 13:53 Uhr

    Hier werden nachgewiesene Lügen über die GRÜNEN verbreitet. Wer keine sachlichen Argumente hat, muss wohl so agieren.

    Antworten (1)
    • P. Jenner 07.06.2019, 13:59 Uhr

      Und was tun Sie? Antwort von Martin Weidner , geschrieben am 07.06.2019, 11:23 Uhr : "Da reden Sie von einer anderen Partei: Die AfD. Die ist gerade beim absteigenden Ast, die hat ihre Zeit gehabt.". Wer ist laut Deutschlandtrend drittstärkste Kraft in den Umfragen?

  • 131 Martin R. 07.06.2019, 13:53 Uhr

    Es ist wohl eher anzunehmen, dass der Höhenflug der Grünen vorübergehend ist. Gleichwohl bestätigt Dieser selbstverständlich die Wichtigkeit von Klimafragen. Dummerweise muss der Klimaschutz aber gegen Profitmaximierung und persönliche Bedürfnisbefriedigung konkurrieren. D.h. Klimaschutzabgabe auf den Verkaufspreis von Bananen aus Südamerika versus Verzicht auf Bananen. Wenn die Grünen die Abschaffung des globalen Welthandels fordern, dann wären wir auf dem richtigen Pfad, aber dies wird nicht passieren.