Corona: Stresstest für Familien?

Auf einem Restauranttisch liegen eine Maske, ein Stein mit der Aufschrift "Familientisch" und einer mit der Tischnummer

Corona: Stresstest für Familien?

Fünf Monate Corona-Krise, vor allem die Familien hat es schwer getroffen: geschlossene Schulen und Kitas, Homeoffice, Kurzarbeit und Kontaktsperre. Wie haben Sie die Zeit in der Familie erlebt? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Die Corona-Krise ist an keinem spurlos vorbeigegangen, aber vor allem die 1,8 Millionen Familien mit minderjährigen Kindern haben die Veränderungen stark zu spüren bekommen. Am Freitag, den 13. März, gab das Schulministerium NRW bekannt, dass die Schulen während der um sich greifenden Corona-Krise geschlossen werden. Kurz darauf war klar, wir haben es mit einer weltweiten Pandemie zu tun. Viele Familien haben sich in der folgenden Zeit alleingelassen gefühlt.

Es folgten Kontaktsperre, Versammlungsverbote und Maskenpflicht. Jetzt enden die Sommerferien in NRW nächste Woche und auch die Kitas sollen Mitte August wieder in den Regelbetrieb gehen. Währenddessen steigen die Corona-Fallzahlen in Deutschland, erste Stimmen über eine zweite Welle sind zu hören.

Auch für die Familien ohne Kinder war es schwer, Studierende saßen alleine in der Wohnung, konnten und wollten die Eltern in der Heimat nicht besuchen, aus Angst vor einer Ansteckung. Paare, die in Fernbeziehung leben, konnten sich nicht treffen. Wer Angehörige im Pflegeheim hat, durfte sie nicht besuchen. Mittlerweile geht das alles wieder, zumindest eingeschränkt. Spuren hat die Zeit trotzdem hinterlassen.

Was waren die größten Herausforderungen in dieser Zeit, die schwersten Hürden? Wie haben Sie das mit Ihrer Familie erlebt? Was nehmen Sie mit aus dieser Zeit, was haben Sie gelernt? Haben Sie sich hinreichend unterstützt gefühlt?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Elisabeth Raffauf, Psychologin

Redaktion: Dirk Müller und Jessica Eisermann

Corona: Stresstest für Familien?

WDR 5 Tagesgespräch 07.08.2020 43:54 Min. Verfügbar bis 07.08.2021 WDR 5

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Kommentare zum Thema

87 Kommentare

  • 87 Dirk 07.08.2020, 13:59 Uhr

    Kinder, v.a. jüngere, gehören zu den Eltern (u. Großeltern), die daher das Recht zur Erziehung der eigenen Kinder haben müssen. Die beste Lösung ist das zu Unrecht diffamierte Betreuungsgeld in angemessener Höhe, damit ein Elternteil die Möglichkeit hat, ihr(e) Kind(er) selbst betreuen zu können – nicht zu müssen – ohne für d. Fremdbetreuung woanders arbeiten zu müssen; dafür könnten Kinder- u. Elterngeld, -freibeträge usw. wegfallen, was weniger Kosten für d. Staat (= Steueraufwendungen) bedeutete! Jan Grossarth, „FAZ“, 12.7.2015: „Viele Krippen und Ganztagsschulen werden neu eröffnet. Der Ausbau geht weiter, u. Eltern fürchten, dass Angebote schleichend zur Pflicht werden.“ Minister Olaf Scholz am 3.11.2002: „Die Regierung will mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuung eine kulturelle Revolution erreichen.“, obwohl das BVerfG schon 1998 sagte, dass sich d. Staat in der Betreuungsfrage nach den Entscheidungen der Eltern richten müsse u. keine Form der Betreuung einseitig bevorzugen dürfe.

  • 86 Donnergrollen u. Blitze 07.08.2020, 13:59 Uhr

    2018 , 2019 Hitzewelle ; 2020 nicht ganz so schlimm , dafür global Corona . Es ist schon eine dauerhafte Wende für 8 Md. Menschen angesagt. Machen wir uns nichts vor : alle flickschustern so gut es geht an Lösungen , politisch , wissenschaftlich , persönlich . Kommt Zeit , kommt Rat und eben auch die knallharte biologische Auslese , von der keiner zu sprechen wagt . Eine Auslese wie im Mittelalter bei Pest , Cholera , Pocken , Typhus , Scharlach u.a. Wir stehen behüteter da , als die in der sogenannten 3. Welt , bei denen hat der Staat fast nichts anzubieten hat . Verschwörungstheorien sind die Perversion unser Wohlstandsgesellschaft . Was uns bleibt ist Disziplin , Vernunft , Geduld , die Suche nach der Tageslösungen und die nahe Zukunft .

  • 85 Anonym 07.08.2020, 13:59 Uhr

    Vielleicht bietet das traditionelle Modell der Familie weder für die Erlangung von Sozialkompetenz noch für eine ausreichende Bildung eine geeignete Grundlage in einer modernen Gesellschaft, sondern nur für die Stärkung der Vetternwirtschaft und der häuslichen Gewaltbereitschaft. Denn es lässt sich nicht mehr bestreiten, dass diese traditionelle Familienaufstellung keinerlei Schutz gegen Kindesmissbrauch oder Gewalt gegen Frauen bietet, sondern durch Abschottung und die traditionelle Vorliebe für Verdrängung bei solchen unerlaubten Übergriffen viel mehr die Strafvereitelung unterstützt! So hat Corona außer für die medizinische Forschung nur noch bei der Verdeutlichung vorhandener Missstände einen tatsächlichen Nutzen.

  • 84 Gundula Grauser 07.08.2020, 13:58 Uhr

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  • 83 Blondie 07.08.2020, 13:58 Uhr

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  • 82 Ernie & Berta 07.08.2020, 13:57 Uhr

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  • 81 Martin R. 07.08.2020, 13:55 Uhr

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  • 80 Roswitha Spahn 07.08.2020, 13:49 Uhr

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  • 79 Roswitha Spahn 07.08.2020, 13:46 Uhr

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  • 78 Traudel Wimmer 07.08.2020, 13:40 Uhr

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  • 77 Der kölsche Chirurg 07.08.2020, 13:31 Uhr

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