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E-Scooter – Spaß oder Ärger?

Polizei kontrolliert E-Tretroller und Fahrräder

E-Scooter – Spaß oder Ärger?

In NRW-Städten sind immer mehr E-Scooter unterwegs. Was für viele Freude am elektrischen Fahren bedeutet, verschärft die Verkehrssituation in überlasteten Innenstädten. Was denken Sie über E-Scooter? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

"Praktisch, schnell, elektrisch", jubeln die Einen. "Unnötig, lästig, unökologisch", schimpfen die Anderen. Seit dem 15. Juni 2019 ist die Verordnung für E-Scooter bundesweit in Kraft, in vielen Städten flitzen sie mit bis 20 Kilometern pro Stunde über Straßen und Wege.

Die Kritik aber an den E-Scootern reißt nicht ab. Der Deutsche Städtetag etwa fordert schärfere Regeln, die Anfangsschwierigkeiten seien unterschätzt worden und noch laufe längst nicht alles rund. So müsse sichergestellt werden, dass die Fahrzeuge nicht überall herumstehen und Fußgänger und andere Verkehrsteilnehmer beeinträchtigen oder behindern.

Der Geschäftsführer des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, sagt, man solle bei "E-Scootern nicht gleich wieder die Spaßbremse ziehen." Die Konfliktfragen seien lösbar und die Städte und Gemeinden hätten ein ausreichendes Instrumentarium dafür.

Der Sozialverband VdK aber kritisiert, dass die E-Scooter ein Risiko, vor allem für kleine Kinder, ältere und behinderte Menschen darstellen würden. Auch die Meldungen über Unfälle mit E-Tretrollern nehmen zu. Laut Polizei ist Alkohol eine der häufigen Ursachen. Alkoholisierte E-Scooter-Fahrer wurden schon mehrfach teils schwer verletzt.

Wie nehmen Sie die E-Scooter in Innenstädten wahr? Nutzen Sie diese elektrischen Tretroller? Wenn nicht, welche Gefahren sehen Sie? Wie könnten E-Scooter sinnvoll in den Verkehr integriert werden?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Studiogast: Gerd Landsberg, Geschäftsführer Deutscher Städte- und Gemeindebund

Redaktion: Regina Tanne und Jessica Eisermann

E-Scooter – Spaß oder Ärger?

WDR 5 Tagesgespräch 07.08.2019 45:15 Min. Verfügbar bis 06.08.2020 WDR 5

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Kommentare zum Thema

118 Kommentare

  • 118 Didi 07.08.2019, 13:58 Uhr

    Hatte auch schon meine erste "Feindberührung" auf dem Bürgersteig(!) mit einem E-Scooter, ohne Versicherungskennzeichen. Der rempelte mich an, fiel dabei selbst hin und wurde dann auch noch rotzfrech, pampig und beleidigend. Zufällig vorbeikommende Polizeistreife angehalten, die dem Schlauberger 'ne feine Packung verpasst hat, inklusive Anzeige - der Vogel dürfte seine Lektion gelernt haben.

  • 117 denke 07.08.2019, 13:55 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 116 Echt jetzt mal.. 07.08.2019, 13:39 Uhr

    ich finde diese ewige auf Spaß und oberflächliches Vergnügen ausgerichtete Gesellschaft, die alles innovative hochjubelt aber nichts wirklich richtig durchdenkt immer mehr zum kotzen! Und ich verstehe auch gar nicht, wie man sich derart hinters Licht führen lassen kann. Es ist jetzt schon bekannt, wie viele Probleme im Vergleich zum Nutzen diese Teile beinhalten und dass sie immer wieder mit Strom gefüttert werden müssen - aber trotzdem versucht man sie uns für positiv und sogar Umweltfreundlich zu verhökern. GEHT'S NOCH? Und überhaupt, brauchen wir wirklich noch mehr Gewimmel auf unseren Straßen und in den Fußgängerzonen? Die Teile haben ein so hohes Unfallpotenzial - ist das zu verantworten? Also, ich kann sehr gut auf so einen Blödsinn verzichten, schon mal ganz, wenn man sich dem generellen Problem (öffentl. Nahverkehrsstruktur), das da eigentlich zu bewältigen wäre dafür mal wirklich in dem Umfang widmen würde, wie es erforderlich wäre. Aber das Eisen ist wohl zu heiß...

  • 115 Kann weg 07.08.2019, 13:25 Uhr

    Dieser Kommentar wurde mehrfach abgegeben und daher an dieser Stelle gesperrt. (die Redaktion)

  • 114 Martin R. 07.08.2019, 13:22 Uhr

    Bei den Leihrollern bleibt ja ein Unsicherheitsfaktor übrig. Komme ich aus der U-Bahn und möchte die letzten 600 m zum Ziel rollern, und es ist gerade keiner da, muss ich ja trotzdem zu Fuß gehen.

  • 113 Das grenzt... 07.08.2019, 13:22 Uhr

    ja schon fast an Volksverdummung, was da für ein Fass wegen aufgemacht wird. Und wenn ich dann den Studiogast höre, rollen sich mir die Fußnägel hoch! Kennt der noch was anderes außer Oberflächlichkeiten? Oder, ist das gar ein Lobbyist der Elektromobilitätsbranche? Könnte man fast meinen, bei dem Loblied, das da gesungen wird. Aber, so funktioniert das wohl mit dem Sandmännchen und es klappt ja auch prima bei vielen. Ich bin nur froh, dass genau wie ich viele andere hier im Forum die Meinung vertreten, dass diese E-Scooter völlig überflüssig sind und man auf sie verzichten sollte. Wir brauchen ganz andere Lösungen, die den Verkehr wirklich entlasten und die Menschen nicht nur gut, sondern auch wirklich preisWERT und Umweltfreundlich ans Ziel bringen. Davon sind wir derzeit jedoch ganz weit entfernt. Die Lösung kann hier nur ein sehr gut ausgebauter und bezahlbarer Nahverkehr sein (staatl. gefördert) und eine Einschränkung bei der Zulassung gewisser PKWs.

  • 112 Xantippe 07.08.2019, 13:21 Uhr

    Dass jetzt wegen der Nachverdichtung in den Städten so ein Kirmes-Gerät - Fun, Fun, Fun - zugelassen wurde, ist unerträglich! Der 'geistige Muskel' hat sich jetzt schon in bestimmten Bereichen zurückentwickelt ...

  • 111 Kann weg 07.08.2019, 13:21 Uhr

    Mit dem E-Scooter ins Fitnessstudio und dann ab auf's Laufband!! Das kannst du keinem Alien begreiflich machen …;O)

    Antworten (4)
    • Renate Meile 07.08.2019, 13:39 Uhr

      Ich habe vor einigen Tagen einen Roller gesehen, der dadurch fortbewegt wurde, dass die Breite Stehfläche ein Laufband war. Die Fahrerin stieß sich ab und ging dann auf dem Laufband. Sehr faszinierend, habe ich vorher noch nie gesehen.

    • Kann weg 07.08.2019, 13:47 Uhr

      @Renate Meile: Das wäre ja mal eine etwas sinnvollere Kombination. Auch wenn ich mir die Optik etwas gewöhnungsbedürftig vorstelle.

    • Kann weg 07.08.2019, 13:51 Uhr

      @ Renate Meile. Habe das Gerät mal kurz gegoogelt. Das Ding ist allerdings auch ein E-Teil und kostet knapp 2.000€. Aus dem Netz: "Lopifit: Laufband auf Rädern mit Motor. Ein Elektromotor sorgt für eine dem Fahrrad entsprechende Geschwindigkeit, bis zu 25 km/h sind möglich. Die Reichweite soll mit einem Lithium-Ionen-Akku bei etwa 50 Kilometern liegen." Also auch wieder Akku und der ganze Mist ...

    • Martin R. 07.08.2019, 13:55 Uhr

      @ Renate Meile. Frage ich mich, welchen Zusatznutzen ich habe, dadurch, dass ich auf diesem Laufband gehe und nicht auf dem Weg? Kommt man mit dem Gerät schneller vorwärts als zu Fuß?

  • 110 Herr Landsberg 07.08.2019, 13:20 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 109 Herr Landsberg 07.08.2019, 13:18 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 108 Monowheel 07.08.2019, 13:18 Uhr

    Ein Anrufer berichtete, daß er seit Jahren mit einem Monowheel unterwegs ist. Leider hat er nicht erwähnt, daß die Teile auf öffentlichen Straßen verboten sind...