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Wie gelingt gutes Leben mit Demenz?

Eine ältere Dame mit Kopfhörern spricht zu einer etwas jüngeren Frau, die ebenfalls Kopfhörer trägt.

Wie gelingt gutes Leben mit Demenz?

Die bundesweite "Woche der Demenz" hat begonnen. Wie lässt sich die Situation von Betroffenen und ihren Angehörigen verbessern? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Etwa 1,7 Millionen Menschen mit Demenz leben in Deutschland, davon allein 300.000 in NRW – so Schätzungen. Und jeden Tag erkranken in Deutschland mehr als 100 Menschen neu. Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft prognostiziert: Gelingt kein Durchbruch in den Bereichen Prävention und Therapie, könnte es im Jahr 2050 etwa drei Millionen Demenzkranke in Deutschland geben.

Die Diagnose verändert das Leben der Betroffenen und deren Familien und Freunden schlagartig. Und je weiter die Krankheit fortschreitet, desto belastender wird die Situation in der Regel. Insbesondere dann, wenn die Betroffenen zu Hause versorgt werden – was bei rund drei Viertel der Pflegebedürftigen der Fall ist.

Die Alzheimer-Gesellschaft fordert jetzt einen Landesdemenzplan für NRW. Es müsse umfassende Hilfsangebote geben für Menschen, die ihre pflegebedürftigen Angehörigen zu Hause betreuten.

Wie sind Ihre Erfahrungen? Wie lässt sich der Umgang mit Demenz verbessern? Welche Hilfsangebote brauchen pflegende Angehörige? Wie sollte man Betroffenen begegnen? Ist eine "Woche der Demenz" ein guter Weg, um auf das Thema aufmerksam zu machen? Oder müsste sich grundsätzlich etwas ändern?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Erich Schützendorf, Pflegeakademie Niederrhein

Redaktion: Julia Lührs und Gundi Große

Wie gelingt gutes Leben mit Demenz?

WDR 5 Tagesgespräch 16.09.2019 45:45 Min. Verfügbar bis 15.09.2020 WDR 5

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Kommentare zum Thema

71 Kommentare

  • 71 Beasty 16.09.2019, 13:59 Uhr

    Sterben müssen wir alle mal. Wenn es den Demenzkranken gut geht sowohl physisch als auch seelisch, gilt meine Hochachtung allen Menschen die auch hier die Menschenwürde ermöglichen.

  • 70 Albert Dreistein 16.09.2019, 13:59 Uhr

    Anhand der Gästebuch-Kommentare 2 - 6, 10, 34, 40, 57, 59 und 63 sei der Politik ein Leitfaden und Kompaß an die Hand gegeben, wie dem Problem steigender Demenzerkrankungsfälle und des damit verbundenen Pflegenotstands am besten beizukommen ist, In diesem Sinne Allen eine schöne neue Woche. Euer Albert Dreistein.

  • 69 brygyt 16.09.2019, 13:57 Uhr

    Das zu diesem Thema in vielen Beiträge von aktiver Sterbehilfe berichtet wird finde ich erschreckend. Man sollte sich mehr Gedanken über Heilung machen. Und mehr Ursachenforschung betreiben. Es gibt ein interessantes wissenschaftliches Experiment das man mit Nonnen gemacht hat. Die Nonnen haben ihre Gehirne nach ihrem Tod für die Forschung zur Verfügung gestellt. Die Nonnen waren zu Lebzeiten fröhlich, aktiv und hatten keine Anzeichen von Demenz Die anschließenden Untersuchungen zeigten die typischen Plaques. Sie waren demnach dement nur man hat es nicht gemerkt. Ganz im Gegenteil

  • 68 Albert Dreistein 16.09.2019, 13:49 Uhr

    Alters-Demenz ist ein sehr wichtiges Thema in der heutigen Zeit. Ich bin selbst betroffen und merke selbst, wie oft ich Dinge vergesse. Da bleibt das Licht schon mal an, oder die Tür steht sperrangelweit auf. Ich habe mich selbst mal dabei ertappt wie ich nur mit Unterwäsche bekleidet nach der Post geschaut habe. Ich wünsche mir auch im Alter ein würdevolles Leben führen zu können.

    Antworten (1)
    • Albert Dreistein 16.09.2019, 13:56 Uhr

      Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 67 Ignaz-Denket um! 16.09.2019, 13:48 Uhr

    Ich habe sehr oft das Gefühl, nicht nur die alten Menschen werden und sind Demenzkrank, oft kommt mir vor, die ganze Gesellschaft ist dement, so wie sich ohne Freude am Leben verhält. Sie vergisst alles und wiederholt es immer wieder, es ändert sich nichts an der Demenz-Krankheit der Menschen in unserer Gesellschaft. Man noch so oft den richtigen Weg weisen, sie folgen immer wieder den Irr-Weg.

  • 66 Traudel Wimmer 16.09.2019, 13:44 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 65 Klartext Wuppert/ Krefeld 16.09.2019, 13:44 Uhr

    Das Leben mit Demenz gelingt eigentlich nur dort , wo Liebe und Geduld praktiziert werden . Es müssen nicht die eigenen 4 Wände sein und auch nicht um jeden Preis die Angehörigen . Es müssen - wie schon im vorigen Kommentar , Beispiel in NL angeführt - bauliche Voraussetzungen und vernünftig bezahlte Fachkräfte ( mit Deutschkenntnissen ) den Hintergrund bilden . Und Geld ? Ist in jedem Fall genug da ! Deutschland , du Wirtschaftsmacht ! Wenn ich überlege , wo wir gefragt und ungefragt die Spendierhosen weltweit immer wieder an haben , als wenn der Nikolaus Nüsse verteilt . Das Geld für Steuern und Sozialbeiträge , welches hier verdient und entrichtet wird , muss in 1. Linie auch hier Verwendung finden , um das gesellschaftliche Gefüge bei uns in der Balance zu halten . Es ist doch ganz einfach : man muss mit Geld nur richtig umgehen können , ihr lieben Berufenen an den Hebeln der Entscheidungen !

  • 64 Dr.Who(censored): 16.09.2019, 13:42 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 63 Stefan Franke 16.09.2019, 13:39 Uhr

    Ich finde es verlogen von der Deutschen Alzheimergesellschaft, Milliomen Forschungsgelder vom Staat einzufordern und andererseits in Arroganz und Voreingenommenheit kein Interesse zu bekunden, wenn man ihr wie ich eine erfolgreiche Demenztherapie vorstellt. Offenbar geht es dieser DAG nur um Pfründesicherung, anstatt um die Heilung von Demenzkranken.

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    • Harald Möller 16.09.2019, 13:44 Uhr

      Wenn diese Methode sich in Versuchen als wirksam erweist wird sicherlich die DAG auch nichts dagegen haben. Ein einziges "Fallbeispiel" genügt da nicht. Diese Methode muss bei vielen Patienten funktionieren.

  • 62 Fundierte Sendung 16.09.2019, 13:38 Uhr

    Es war heute eine fundierte Sendung. Der Studiogast hat sehr sachgerecht argumentiert. Auch Anrufer und Anruferinnen haben zu der qualifizierten Sendung beigetragen. Die Moderation war angemessen. Es gab diesmal nicht die floskelhaften Aussagen mit dem, was man üblicherweise so sagt. Bis auf eine kleine Ausnahme. Der Moderator nahm das aber sofort zurück, und die Moderation wurde fundiert inhaltlich weiter geführt. Die Sendung war gute journalistische Arbeit.

    Antworten (1)
    • Fundi-Freund 16.09.2019, 13:44 Uhr

      Wat jibbet schöneret als eine kultivierte,ausgewogene und konstruktive Kommentar!? Fundiet und Reflektiert. - Mehr davon!

  • 61 Christoph 16.09.2019, 13:37 Uhr

    Zum Umgang mit Demenzkranken ist es beispielhaft, wie geduldig und verständnisvoll Herr Wiebeke mit den Anrufern umgeht!

    Antworten (1)
    • Ach so schaut das aus 16.09.2019, 13:47 Uhr

      Ja, dann wird er wohl bald von einem Pflegeheim abgeworben.