50 Jahre Mondlandung – Warum zieht es Menschen ins All?

Partielle Mondfinsternis am 16. Juli 2019 aufgenommen im niederösterreichischen Weinviertel

50 Jahre Mondlandung – Warum zieht es Menschen ins All?

Es war der größte Meilenstein der bemannten Raumfahrt. Am 20. Juni 1969 betraten erstmals Menschen den Mond: Neil Armstrong und Buzz Aldrin. Was verbinden Sie mit der Mondlandung der Apollo 11? Diskutieren Sie mit im WDR Tagesgespräch!

"Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit." Das sind die historischen Worte von Neil Armstrong, der als erster Mensch den Mond betrat. Etwa eine halbe Milliarde Menschen erlebten an den Fernsehbildschirmen Armstrongs erste Schritte mit. Dieses erste weltweite Fernsehereignis prägte eine ganze Generation.

Dabei hatte das Ereignis damals weniger wissenschaftliche als weltpolitische Bedeutung. Rund 25 Milliarden Dollar investierten die USA, um im Kalten Krieg den Wettkampf um die Raumfahrt gegen die Sowjetunion zu gewinnen. Kritiker bemängeln heute, die Mondlandung habe der Forschung eigentlich nur wenig gebracht. Dabei stammen aber einige technische Errungenschaften aus der Raumfahrt, wie zum Beispiel Akku-Werkzeuge oder UV-Filter in Sonnenbrillen.

Heute kooperieren Amerikaner und Russen bei der Raumfahrt zum Beispiel auf der ISS. Eine bemannte Mondlandung hat es aber seit 1972 nicht mehr gegeben. Die US-Regierung hat angekündigt, in den nächsten fünf Jahren die erste Frau auf den Mond zu bringen. Langfristig sehen viele den Mond als Zwischenstation auf dem Flug zum Mars.

Was bedeutet Ihnen die Mondlandung? Erinnern Sie sich an die Mondlandung oder daran, dass Sie das erste Mal davon gehört haben? Wie schätzen Sie die historische Bedeutung der Mondlandung ein? Welche Chancen liegen politisch und technisch in der Weltraumforschung?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Sibylle Anderl, Astrophysikerin und Journalistin

Redaktion: Jessica Eisermann und Heiko Hillebrand

50 Jahre Mondlandung – Warum zieht es Menschen ins All?

WDR 5 Tagesgespräch 19.07.2019 45:05 Min. Verfügbar bis 18.07.2020 WDR 5

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Kommentare zum Thema

119 Kommentare

  • 119 Loki und Smoki 19.07.2019, 13:59 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 118 ein BODENständiger 19.07.2019, 13:59 Uhr

    Bitte keim Müll mehr, auch nicht im All, siehe dei Doku von Filmemacherin Sandrine Rigaud "Die Plastik-Invasion - Coca-Cola und der vermüllte Planet" bleibt am BODEN . der ist eimalig Fazinierend

  • 117 Peterchens Mondfahrt 19.07.2019, 13:56 Uhr

    Wenn es darum ging, die Verhältnisse auf der Erde bzw. den Himmel auf Erden für wenige auserwählte der Bildungsaristokratie zu konservieren, dann haben sich bisher der Glaubenswahn und die Inquisition bestens bewährt. Aber da die Schreckung der Inquisition nur noch für den autoritären Sozialismus, für den rassistischen Rechtsextremismus und für den Islamismus mit der erforderlichen Robustheit bewahrt werden konnte, muss heute der Hype und die Massenhysterie dafür sorgen, dass die durch den Unglauben entstandenen Lücken gefüllt werden und es dem Mann im Mond wieder besser geht. Und da heute die Rivalität zwischen den USA und der Sowjetunion durch den Kaiser von China erweitert wurde und auch Indien nicht länger hinter dem Mond leben, sondern ebenfalls auf dem Erdtrabanten landen will, um die hungernden Massen mit den alternativen Fakten der Begeisterung zu füttern, können zukünftig soziale Projekte weltweit mit gutem Grund wieder für einen himmlisch heiligen Zweck verdrängt werden.

  • 116 Albert Dreistein 19.07.2019, 13:55 Uhr

    Mir gelang der Nachweis, daß das notariell genormte Lottospiel 6 aus 49 kein Zufallsspiel ist, sondern daß die Lottokugeln interplanetaren Gravitationsfeldern unterstehen, wovon der Mond und seine Lage zur Erde den größten Einfluß auf die Bewegung der Lottokugeln in der Lottotrommel hat. Als der Mond am 13. August 2008 direkt und in einer Gravitationskraftfeldlinie mit anderen erd-nahen Planeten zur Erde stand, ließ sich der Lotto-Sechser mit einer ganz einfachen Formel berechnen. Sind solche einfachen Gravitationskonstellationen nicht gegeben, so ist die Berechnungsformel komplizierter und es lassen sich meist nur Lotto-Gewinne bis zur Gewinnklasse 4 erzielen. Für die Wissenschaft haben meine Lotto-Forschungen bahnbrechende Bedeutung und aus meiner dabei entdeckten Zeit-DNS läßt sich bald am Computer die Zukunft in vielen Bereichen von Wetter, Politik, Börse bis Medizin vorausberechnen.

  • 115 Orbit 19.07.2019, 13:52 Uhr

    Bei Herrn Erdenbergers "...im Sinne der Menschheit..." mußte ich dann doch schmunzeln : das hörte sich sehr nach Raumschiff Orion und da speziell nach " den Maßgaben der Weltregierung" an. Und General Wamsler, der dort blutdruckgefährdend die "Frogs" bekämpfte...

  • 114 Karina 19.07.2019, 13:49 Uhr

    Der Anblick des Nachthimmels, "der gestirnte Himmel über uns" sind überaus faszinierend, - aber ich muss da nicht unbedingt hin und möchte meine Steuern auch nicht für die bemannte Raumfahrt ausgegeben wissen.

  • 113 Karina 19.07.2019, 13:41 Uhr

    ich erinnere mich noch genau an die erste Mondlandung, aber in erster Linie an den unwürdigen , dem kalten Krieg geschuldeten, Wettlauf der Systheme! Es war weit wichtiger für die USA, die ERSTEN zu sein, als überhaupt den Mond zu erforschen. Dabei hatten die Sowjets angeboten, die Raumfahrt gemeinsam zu betreiben, aber die USA lehnten ab. Ich bin auch dagegen, weitere Milliarden für eine neue Mondlandung auszugeben, wir brauchen jeden Cent, um unsere Erde bewohnbar zu erhalten ! Außerdem wird ja erfahrungsgemäß jedes neue Forschungsergebnis für das Kriegführen missbraucht !

  • 112 Friedrich Hüllbrock 19.07.2019, 13:37 Uhr

    Schon als Kind habe ich fasziniert den Vorstoss des Menschen in den lebensfeindlichen Weltraum verfolgt, ohne zu erkennen, dass das Motiv ein politischer Machtkampf war. Die Mondlandung habe ich, 16-jährig, live miterlebt, war tief bewegt und begeistert von den Zukunftsaussichten bei der Eroberung des Weltraums. Diese Begeisterung aber ließ im Laufe der Jahrzehnte nach, heute bin ich der Ansicht, dass die ISS als extraterristrisches Labor für Experimente völlig ausreicht, eine weitere Ausbreitung des Menschen im All aber keinesfalls der Entwicklung der Menschheit hilfreich ist. Ein Blick aus der Sicht des Alls zeigt, wie wundervoll dieses Geschenk ERDE ist, ein Blick auf die heutige Situation auf der Erde hingegen, was wir daraus gemacht haben. Unsere Zukunft - wenn es denn eine gibt - hängt deshalb meiner Meinung nach allein davon ab, ob wir uns auf eine gemeinsame Rettung unseres Planeten einigen können. Ich habe da nur wenig Hoffnung!

    Antworten (1)
    • Ulrike 19.07.2019, 13:46 Uhr

      Die Erde wäre noch heute ein wunderbarer Anblick, ist er aber nicht mehr, weil es Menschen gibt. Vom All aus erkennt man sogar die Plastikteppiche auf den Meeren, die so groß wie Europa sind. Man sieht die Abbaugebiete, die verbrannte Erde, wo früher ein Urwald war und die Müllhalden in diversen Ländern, die einfach nur abkippen. Die Natur ist nicht vollkommen, denn sonst hätte sie die Menschheit vermieden. Ein schwerer, nicht wieder gutzumachender Fehler.

  • 111 Maulwurf G. 19.07.2019, 13:35 Uhr

    Was die meisten Russen nicht wissen: Juri Gagarin war damals ein Laienschauspieler am Leningrader Bolschoj-Theater. Und der KGB empfand ihn als talentiert und fähig, die gefakte Mondlandung allen vorzugaukeln. Und dem Kreml gelang es so, den Verbleib von Milliarden verschwundenen russischen Steuer-Rubeln plausibel zu erklären.

    Antworten (3)
    • Mikea 19.07.2019, 13:43 Uhr

      Dieser Kommentar wurde mehrfach abgegeben und daher an dieser Stelle gesperrt. (die Redaktion)

    • Mikea 19.07.2019, 13:43 Uhr

      Danke für Ihren Kommentar. Er zeigt gut auf wie Feiknjus entstehen bzw. gemacht werden!

    • Prawda 19.07.2019, 13:58 Uhr

      @ Mikea: Aber Sie haben die Wahrheit gepachtet ?

  • 110 Moonliner Suite 19.07.2019, 13:33 Uhr

    Da sich durch die Verschwörungstheorie der Umweltschützer zukünftig die Geschäftsschädigung des Raubbaus an irdischen Rohstoffen noch weiter verstärken könnte, muss nun sogar der Mann im Mond dabei helfen, dass Mineralölunternehmen weiterhin viel Kohle machen können. Dann gibt es bald genug Raketentreibstoff, dass neben den Kreuzfahrten im Mittelmeer zum Boatpeople Watching auch auf Butterfahrten zum Mond die zahlreichen Ladenhüter an Ramschware zum Höchstpreis verhökert werden können.

  • 109 Wie wäre es... 19.07.2019, 13:33 Uhr

    denn, wenn man all die Unsummen, die so etwas verschlingt mal in ganz andere Projekte fließen ließe? Mir fällt da eine ganze Menge ein, wo dieses Geld wesentlich besser angelegt wäre. Ganz besonders zu heutigen Zeiten. Es gibt wahrhaftig wesentlich wichtigere Sachen hier zu erledigen als das!!! Mit diesem Geld könnte man an anderen Stellen so viel Gutes bewirken und es wäre dort wahrlich notwendiger und Sinnvoller angelegt.