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SPD – mit wem kann der Neustart gelingen?

Ein leeres Rednerpult mit dem Logo der SPD

SPD – mit wem kann der Neustart gelingen?

Schwan, Stegner, Scholz – inzwischen bewerben sich immer mehr SPD-Vertreter um den Parteivorsitz. Wer soll die SPD führen und sie aus dem Tief herausholen? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Die SPD sucht eine Doppelspitze. Die soll die Erneuerung der Partei vorantreiben. Denn den Sozialdemokraten laufen die Wähler davon. In den Umfragen liegt die Partei teils unter 15 Prozent. Und in den anstehenden Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen im Herbst werden die nächsten Wahlschlappen für die einstige Volkspartei befürchtet. Bis zum 1. September läuft die Frist für Bewerber um den SPD-Vorsitz. Danach sollen sich die Kandidaten in über 20 Regionalkonferenzen der Parteibasis vorstellen.

Bislang hatte es vor allem prominente Absagen gehagelt, bei der Suche nach einer neuen Parteiführung. Etwa von den drei kommissarischen Vorsitzenden Thorsten Schäfer-Gümbel, Manuela Schwesig und Malu Dreyer. Auch die parteiinterne Hoffnungsträgerin Franziska Giffey will nicht. Noch nicht geäußert hat sich Juso-Chef Kevin Kühnert. Doch nun haben Parteiprominente wie Gesine Schwan, Ralf Stegner und Olaf Scholz ihren Hut in den Ring geworfen.

Was halten Sie von den bisherigen Bewerbern? Könnte Finanzminister Olaf Scholz der Richtige sein, um die Erneuerung der Partei voran zu bringen? Wie wichtig ist es, dass der Vorsitz durch prominente Kandidaten besetzt wird? Was muss eine neue SPD-Führung leisten, um die Partei aus dem Umfragetief herauszuholen? Wie beurteilen Sie das Verfahren, mit dem die SPD eine neue Spitze sucht?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Studiogast: Prof. Dr. Volker Kronenberg, Politikwissenschaftler, Universität Bonn

Redaktion: Julia Lührs und Heiko Hillebrand

SPD – mit wem kann der Neustart gelingen?

WDR 5 Tagesgespräch 19.08.2019 45:27 Min. Verfügbar bis 18.08.2020 WDR 5

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Kommentare zum Thema

132 Kommentare

  • 132 brygyt 19.08.2019, 13:59 Uhr

    Die Menschheit steht an einem Wendepunkt nicht nur die SPD. Unter Gerhard Schröder gab es in der SPD eine Richtungslenkung die den Materialismus gefördert hat und die Menschen diesem untergeordnet hat. Das hat der Partei zu recht sehr geschadet. Es gibt so viel kreatives Potential in den Köpfen der Menschen wenn sie aus ihren inneren Gefängnissen befreit werden. Die Gefängnissen sind durch Angst und Sorgen vor Verlust der existenziellen Grundlagen und auch von den vielen Lügen die gestreut werden entstanden. Diese Ängste und Sorgen sind berechtigt weil die Ungerechtigkeit und Ungleichheit zunimmt. Aber es gibt auch Lösungen! Es ist ein Rätzel wieso dieses zerstörerische Spiel immer weiter gespielt wird obwohl es Lösungen gibt.

  • 131 kleinesRädchen 19.08.2019, 13:59 Uhr

    Man fragt sich, ob der Pluraschissmus nicht in Wahrheit eine Diktatur der Mehrheit. Dabei hatten wir doch schon eine schlimme Zeit, in dr alle dasselbe gebrüllt haben! Mehrheit..dieses Wort ist mein Unwort, weil es die vielen Minderheitsstimmen zum Schweigen bringt!Juhuu die freie(???) Marktwirtschaft bestimmt alles und wir Bürger zahlen undzahlen. Ein Riesenparlament...wir zahlen. Fehler in der Poliotik? Wir zahlen. Man redet in Berlin noch immer von Deutschland West und Deutschland Ost. SOZIALDEMOKRATEN JA WO SIND SIE DENN? Man wundert sich, dass die braune Suppe wieder brodelt in Deutschland, statt sich dessen zu schämen (internationale Blamage!). Man genehmigt Islamistische Bildungsprogramme und fragt sich, wie denn jemand sich (?) wohl radikalisiert haben könnte? Der BGH bagatellisierte einst die NPD und vermied diese zu verbieten, statt glasklar zu machen, dass diese Gesinnung nicht mehr duldbar ist.Unsere Parteiengeisterbahn ist am Ende, ja PARTEIEN SIND NICHT DAS BESTE!!!

  • 130 SPD Manöver 19.08.2019, 13:59 Uhr

    Ab morgen kriegt ihr sie in die Fresse! So die SPD-Vorsitzende Nahles! Morgen steht vor der Tür, Wahlen im Osten! Will sich nach den Meldungen nun auch Olav Scholz die Fresse polieren lassen? Oder wen hat Andrea Nahles gemeint?

  • 129 Albert Dreistein 19.08.2019, 13:59 Uhr

    Im Sinne von Thomas Neumann´s Kommentar Nr. 86, der alles zusammenfaßt zur SPD und aufzeigt, wie diese Partei aus ihrem Dilemma heraus kommt, beende ich nunmehr das heutige Gästebuch und wünsche Allen eine schöne Woche.

  • 128 Martin R. 19.08.2019, 13:57 Uhr

    Ein viel größeres Problem als den Vorsitz der SPD, sehe ich in dem Umstand, dass bei der nächsten Bundestagswahl keine Zwei-Parteien-Regierung mehr möglich sein dürfte. Was noch weichgespültere Kompromisse hervorbringen wird.

  • 127 Klischee 19.08.2019, 13:57 Uhr

    An jedem Klischee ist leider auch ein Körnchen Wahrheit. Und so sind unsere Politiker/innen oft viel zu akademisch-verkopft, um Probleme zu lösen. Eine Endlos- Diskussion ersetzt dann fatal eine besonnene, für Alle befriedigende Lösung. Und die Beteiligten lächeln abgehoben und beseelt ob ihrer tollen Ideen und Pläne, die - absolut nichts - bewirken. Da ist die SPD leider auch nicht besser, Personen-Geschacher hin oder her.

  • 126 Karina 19.08.2019, 13:57 Uhr

    leider sind wieder mal allzu viele Zuschriften nicht ernst zu nehmen !

  • 125 Faxen richtig dicke! 19.08.2019, 13:57 Uhr

    Solange die seriösen Parteien in Deutschland mit ihren politischen Entscheidungen sich eher weg vom Bürger entwickeln, anstatt tatsächlich volksnahe Politik zu machen, wird das nix! Momentan existiert für mich auch nicht wirklich eine Partei, die das, was hier am wichtigsten wäre auch angeht. Irgendwie sind die alle mehr oder weniger so mit internen Dingen beschäftigt, dass die gar nicht dazu kommen wirklich gute Politik zu machen. So scheint es zumindest. Was die SPD angeht, so haben die aus meiner Sicht jetzt noch genau eine Chance. Vermasseln sie die, werden die sich davon nie wieder erholen können! Allerdings, so lange sich hier kein annehmbarer Ersatz gefunden hat, brauchen wir die SPD auch noch. Sie war schon oft das Zünglein an der Waage und hat so manchen Mist verhindert, das sollten wir nicht vergessen, auch wenn mit Schröder das Fiasko Einzug hielt. Wir sollten der guten alten Tante daher noch eine Chance geben.

  • 124 Der Norden vergisst nicht 19.08.2019, 13:57 Uhr

    2.) ... 11 % von 53 % auf 42 %. Außerdem: Hartz-IV-Gesetzgebung (ja, ja, ich weiß, ein alter Hut - gehört aber hierhin), Erhöhung der Mehrwertsteuer in der großen Koalition mit der CDU (vor der Wahl versprach die SPD keine Erhöhung dieser Steuer, die CDU wollte um 2 % erhöhen) --> 0 + 2 = 3. So rechnet die Politik... Diese Steuer ist sozial ungerecht, da sie nicht nach leistungsfähig erhoben wird, sie trifft in erster Linie ärmere Menschen., Besteuerung der gesetzlichen Rente, was letzten Endes eine Rentenkürzung bedeutet... Ich könnte ewig so weiter machen... Glaubt die SPD wirklich, ihre ehemaligen Wähler*innen sind so vergesslich? Ich sag' es einmal mit Worten aus "Game of Thrones": Der Norden vergisst nicht! ;-) Mit Olaf Scholz würde die alte NICHT-sozialdemokratische Politik fortgeführt und die SPD wird bei den nächsten Wahlen weniger als 5 % der Stimmen erhalten. Traurig, was diese Partei aus sich selber gemacht hat und noch macht!

  • 123 Maik G. 19.08.2019, 13:56 Uhr

    Vielleicht sollte man den SPD-Genossen mal einen Job für 700 Euro bei einer Zeitarbeitsfirma beschaffen, dann können sie bereits im 1. Monat an einigen der Sorgen und Nöte der Bürger da unten schnuppern! Die SPD-Leute haben komplett den Bezug zur Realität verloren.Ein Tipp am Rande: Ziehen Sie mal nach Duisburg-Marxloh und seien Sie Teil der sich so wunderbar verändernden Gesellschaft unseres Landes. Stehen Sie nicht länger nur am Spielfeldrand. Einen Schnupperkurs in Sachen „Sorgen und Nöte“ aber könnten Sie schon mal belegen, indem Sie einen Zigeunerclan oder ein paar kräftige Schwarzafrikaner in Ihrem trauten Heim im Champagner- und Kaviar-Viertel aufnehmen.

  • 122 SPD-Mitglied 19.08.2019, 13:55 Uhr

    lieber Schwan und Stegner oder auch Lauterbach und Nina Scheer alsScholz- da bin ich mir sicher. Ich bin sehr gespannt, wie der Wettbewerb ausgeht: hoffentlich kein weiterso mit Groko sondern ein echter Neuanfang