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Was macht Europa stark?

 Flagge der EU Europäischen Union und Transparent mit der Aufschrift "Was immer Du wählst, wähl Europa."

Was macht Europa stark?

Die Plakate hängen, die Politiker starten in den Wahlkampf: heute in vier Wochen steht das Ergebnis der EU-Parlamentswahlen 2019 fest. Braucht die Europäische Union Ihre Stimme? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

An fast jeder Ecke in Nordrhein-Westfalen sind jetzt Wahlplakate zu entdecken, in fett gedruckten großen Lettern ist zu lesen, um welche Themen es den Parteien in Deutschland geht: Klimaschutz, Sicherheit und Frieden. Vom 23. bis 26. Mai wählt Europa ein neues EU-Parlament. Heute Abend (29.04.2019) um 20 Uhr treffen bei einer Podiumsdiskussion in Frankfurt am Main zum ersten Mal die deutschen Spitzenkandidat*innen aller Fraktionen des EU-Parlaments aufeinander.

Wie schätzen die Deutschen die aktuelle Stimmung in der Europäischen Union ein? Drei von vier und damit die große Mehrheit haben ein positives Bild der EU und finden, dass die EU-Mitgliedschaft eine gute Sache ist. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Europaparlaments hervor. Viele Europäer schätzen die aktuelle Situation trotzdem negativ ein. Jeder Zweite gibt an, die Dinge würden sich in die falsche Richtung entwickelten.

Was bedeutet Ihnen Europa? Welche Werte verbinden Sie mit der EU? Welche Rolle sollte Deutschland als starkes Mitgliedsland in der europäischen Gemeinschaft spielen? Sprechen Sie in Ihrem Umfeld über Europa und die anstehenden Wahlen? Wie und mit wem sprechen Sie darüber?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch – von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Studiogast: Wolfgang Wessels, Professor für Politikwissenschaft und Inhaber des Jean-Monnet-Lehrstuhls am Forschungsinstitut für Politische Wissenschaft und Europäische Fragen der Universität zu Köln

Redaktion: Jessica Eisermann und Valentina Dobrosavljevic

Was macht Europa stark?

WDR 5 Tagesgespräch 29.04.2019 46:11 Min. Verfügbar bis 28.04.2020 WDR 5

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Kommentare zum Thema

135 Kommentare

  • 135 Gerd SR-71A/ Üble Irre- 29.04.2019, 13:59 Uhr

    Üble Irre-führung von Anfang an: Denn Haupt-Ziel und Hintergrund dieser Sendung war das psychologische Einprügeln der Gleichsetzung von "Europa", was alles und jedes, aus Islam bedeuten kann, mit der EU. - - Und um dem Pro-EU Nachdruck zu verleihen wurde wieder mit der Kriegsangst a-historisch manipuliert

  • 134 Im Labyrinth der Freiheit 29.04.2019, 13:59 Uhr

    Die EU hat für die Sonderwünsche ihrer national-populistischen Mitgliedsländer nur scheinbar eine ähnliche Funktion wie der Teufel für den monotheistischen Klerus: Man braucht die EU in den Regionen zwar für alles als Sündenbock, was dort aufgrund der scheinheilig verschleierten oder auch völkisch offen demonstrierten Verunglimpfung des Rechtsstaats und des Menschenrechts sowie durch den verstärkt vorangetriebenen Sozialabbau für die Opfer dieser Politik schief läuft. Aber anders als beim Teufel konnten die EU-Geld scheffelnden Regionen alle unbequemen Entscheidungen der EU bisher problemlos ignorieren. Nur die Briten haben diese Sündenbockfunktion der EU allerdings derart freizügig überzogen, dass sie nun aus dem Irrgarten der Lügen ihrer eigenen Elite (I want my money back!) keinen Ausweg mehr finden können.

  • 133 Karina 29.04.2019, 13:59 Uhr

    wenn ich mir die überwiegend Europa-feindlichen und rechtslastigen Kommentare durchlesen , wird mir angTs und bANGE

  • 132 Dirk 29.04.2019, 13:59 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 131 Dirk 29.04.2019, 13:59 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 130 Frust 29.04.2019, 13:57 Uhr

    Die EU- und Politik-Frustration, die sich in der Bevölkerung immer mehr ausbreitet, wo kommt sie nur her? Sie liegt doch nicht etwa an den verantwortlichen Politikern und deren (Miss)Handlungen? Nein! Gott bewahre! Da hat wohl wieder der dumme Bürger was nicht verstanden. Der kapiert's aber auch einfach nicht, der Depp ...

  • 129 Ger SR-71A/ J.Streicher 29.04.2019, 13:57 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 128 Woran die EU zerbricht 29.04.2019, 13:56 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er beleidigend ist. (die Redaktion)

  • 127 Dirk 29.04.2019, 13:55 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er diskriminierend ist. (die Redaktion)

  • 126 Maik G. 29.04.2019, 13:54 Uhr

    Eigentlich müsste Spanien mit einem Sparpaket im Sinne marktradikaler Menschenverachtung ein Musterknabe sin. Aber: Europäische Union: Arbeitslosenquote im Februar 2019 in Spanien 13,9 Prozent ! Von wegen Spanien geht es gut !

  • 125 Julius Streicher 29.04.2019, 13:53 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er diskriminierend ist. (die Redaktion)

  • 124 E. Stoiber 29.04.2019, 13:51 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 123 brygyt 29.04.2019, 13:51 Uhr

    Wir brauchen ein starkes Europa um die Welt zu verbessern. Die großen Weltmächte sind leider vollkommen dem Materialismus erlegen. Viele Menschen arbeiten um sich einem fragwürdigen Kunsum hinzugeben der für kurze Momente Glück verheißt. Europa braucht eine neue Denkrichtung die den Menschen in seiner Ganzheit sieht, Teilhabe für alle und eine gesunde Sicht auf Konsum. Das heißt zum Beispiel weniger Konsum. Mehr bewahren und erhalten, bessere Qualität der Waren und die Möglichkeit der Reparatur.

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    • G.Heim 29.04.2019, 13:59 Uhr

      What?! Weniger Konsum?? Sie Teufel, Sie links-grün-versxxxter Idealist. Wie können Sie nur so unverhohlen die Wahrheit aussprechen? ;O))

  • 122 Helmut S. 29.04.2019, 13:50 Uhr

    Die EU-Bürger wollen ein geeintes aber anderes Europa, das sich mehr um die Probleme der Bürger als um Bankenrettung auf Kosten der Steuerzahler und Steuersparmodelle für Großkonzerne ( siehe Lobbyist Junker ) kümmert. Von der EU-Politik werden Reformen immer nur von anderen gefordert. Das EU-Parlament selbst ist reformunfähig. Weshalb wird z.B. der irrsinnige, umweltschädliche Wanderzirkus zwischen Brüssel und Straßburg nicht endlich beendet????

    Antworten (1)
    • Renate Meile 29.04.2019, 13:58 Uhr

      Ich stimme Ihnen zu. Aber der Wettbewerb der besten Ideen und Köpfe findet leider auch in dieser Wahl wieder einmal nicht statt.

  • 121 Dirk 29.04.2019, 13:49 Uhr

    Als Deutscher liegt mir natürlich auch meine europäische Heimat am Herzen, deshalb will ich im Gegensatz zur Kanzlerin u. den „sozialromantischen Anhängern eines unkritischen Multikulti, die beim ersten Anflug von Bedenken bereits Islamophobie u. Fremdenhass wittern" (Tania Kambouri) uns Europäer vor der Ansiedlung nichteuropäischer, v.a. islamischer Sozial(- u. Justiz)flüchtlinge bewahren – deshalb verhalte ich mich eher mit dem eigenen u. anderen europäischen Völkern solidarisch als mit (EU)-Regierungen, die souveräne Länder zur Aufnahme fremder Völker u. Kulturen nötigen. So schrieb der Politikwissenschaftler Bassam Tibi (Basler Zeitung, 30.1.2018): „Selbst Muslim, mache ich mir Sorgen über die Zukunft Europas als einer ,Insel d. Freiheit in einem Ozean der Gewaltherrschaft', wie es der Philosoph Max Horkheimer einst umschrieb. Über d. Asylrecht zugewanderte Muslime bringen d. Probleme ihrer Länder mit nach Europa, und die Europäer verbieten sich eine offene Diskussion hierüber. …“

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    • Dirk 29.04.2019, 13:56 Uhr

      Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 120 Dirk 29.04.2019, 13:46 Uhr

    Es wird nie „Vereinigte Staaten von Europa“ o. Ä. geben! Auch Eroberer wie u. a. Karl d. Große (der „Sachsenschlächter", der die Sachsen mit Gewalt zur Annahme des katholischen Glaubens zu zwingen versuchte), Napoleon, Hitler sowie d. Habsburger mit ihrer Heiratspolitik scheiterten; u. auch d. EU wird es nicht schaffen! Verschiedene Völker passen eben nicht zusammen; immerhin ist der weltweit häufigste Fluchtgrund bewaffnete Konflikte zwischen unterschiedlichen Völkern, die durch willkürliche Grenzziehungen ignoranter Kolonialmächte zum Zusammenleben im selben Land gezwungen wurden! Dennoch bezeichnen führende internationale (auch dt.) Politiker(innen) alle offiziellen Staatsgrenzen als feststehend (seit 2015 bei uns aber viel zu durchlässig), dulden aber weiterhin Waffenlieferungen auch an korrupte Regierungen, die auch dadurch unliebsame Volksgruppen u. a. nach Europa vertreiben. Aber jedes Volk sollte auf seinem angestammten Land unter eigener Regierung selbstbestimmt leben können!

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    • brygyt 29.04.2019, 13:58 Uhr

      Die Grundbedürfnisse sind bei allen Menschen auf der Welt ähnlich. Die müssten erst einmal befriedigt werden. Das andere sind Spielarten die man getrost akzeptieren kann. Allerdings gibt es Interessengruppen die ein krankhaftes verhalten an den Tag legen. Das gilt es zu erkennen und zu regulieren.

  • 119 Pater Nostra Damus 29.04.2019, 13:46 Uhr

    Verlassen wir uns auf die Weissagung Honeckers: Wenn die Mauer in 100 Jahren noch steht, gibt es logo auch kein Vereinigtes Euroap. So einfach schaut das aus.

  • 118 Renate Meile 29.04.2019, 13:44 Uhr

    Oh, offenbar wieder jede Menge Braun-Küttel-Verteiler unterwegs: "Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er diskriminierend ist. (die Redaktion)". Hoffe, dass die EU so was irgendwann mal in den Griff bekommt. Wie sieht das eigentlich aus? Wenn ich jemandem aus der CDU die Stimme gebe, wähle ich dann Orban automatisch mit? Ungarn ist ja wohl immer noch Teil der Konservativen im EU-Parlament. Ich hoffe, dass in den nächsten Jahren die Demokratie Einzug in das EU-Parlament nimmt. Bis jetzt ist das doch eher ein Pseudo-Parlament.

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    • Hein Blöd 29.04.2019, 13:54 Uhr

      Ich hoffe auch jeden Tag darauf, dass ich, wenn ich wach werde in einer völlig anderen Matrix aufwache - leider werde ich jeden Tag aufs Neue ernüchtert...

  • 117 Dirk 29.04.2019, 13:43 Uhr

    „Prominent gesetzte Wahlplakate, die mit fett gedruckten Lettern verraten, worum es den Parteien geht.“ Worum es ihnen eigentlich geht, steht allerdings nicht auf ihren Plakaten, denn erfahrungsgemäß kommen die konkreten Vorhaben und wirklichen Absichten dieser Parteien meist erst nach ihrer (erfolgreichen) Wahl in Erscheinung, für die ihnen die meisten ihrer Wähler(innen) wohl ihre Stimme verweigert hätten!

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    • Renate Meile 29.04.2019, 13:49 Uhr

      In meiner Heimatstadt sind für die SPD nur Fotos einer jungen Frau aufgehängt, auf denen auch noch ihr Name steht. Ich frage mich jetzt schon seit Wochen, was mir diese junge Dame sagen will: Wählt mich weil ich jung und hübsch bin? Sorry Mädel, das ist ein bisschen sehr dünn und schade um jeden Baum, der dafür gestorben ist. Ich würde mir wünschen, dass die erste Reihe der Politiker Werbung für die EU macht, aber die sind ja weitestgehend abgetaucht. BTW, haben wir überhaupt noch eine Kanzlerin? Hat die jemand in letzter Zeit gesehen? Oder ist diese unerträgliche Frau aus dem Saarland mittlerweile Interims-Kanzlerin?

  • 116 Hahahaha, so schauts aus 29.04.2019, 13:41 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er diskriminierend ist. (die Redaktion)

  • 115 Anonym 29.04.2019, 13:40 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)