50 Jahre Woodstock: Was bewegt die Jugend heute?

Jugendliche protestieren

50 Jahre Woodstock: Was bewegt die Jugend heute?

Das legendäre Woodstock Festival vor 50 Jahren stand für eine Jugend, die Frieden, Toleranz und individuelle Freiheit forderte. Wie politisch sind junge Menschen heute? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

"Drei Tage voller Frieden und Musik" – unter diesem Motto stand das dreitägige Woodstock-Festival, das am 15. August 1969 begann. Das Festival mit Musikgrößen wie Jimi Hendrix und Janis Joplin wurde zum Symbol der Hippie-Bewegung, die unter anderem das Ende des Vietnamkrieges forderte.

In fast jeder Generation wird darüber diskutiert, ob und wie politisch engagiert die jeweils junge Generation ist. Auch heute wieder. Auf der einen Seite gibt es Jugendbewegungen, die eher unpolitisch sind und bei denen Äußerlichkeiten und Konsum eine wichtige Rolle spielen, wie etwa in Teilen der Hip-Hop- oder Rap-Szene.

Auf der anderen Seite gibt es mit Fridays for Future eine politische Jugendbewegung. Und anders als die Generation Woodstock, fordern die Aktivisten von Fridays for Future nicht individuelle Freiheit, sondern persönlichen Verzicht und allgemeine Verbote, im Kampf gegen die Klimakrise.

Wie erleben Sie junge Generationen früher und heute? Sind junge Menschen heute besonders an Politik interessiert? Waren Sie als junger Mensch politisch? Engagieren Sie sich heute? Wie lassen sich mehr junge Menschen für politische Themen begeistern? Was können ältere Menschen von Jüngeren lernen?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Gabriele Rohmann, Sozialwissenschaftlerin und Leiterin des Archivs der Jugendkulturen e.V.

Redaktion: Julia Lührs und Regina Tanne

50 Jahre Woodstock: Was bewegt die Jugend heute?

WDR 5 Tagesgespräch 15.08.2019 45:13 Min. Verfügbar bis 14.08.2020 WDR 5

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Kommentare zum Thema

122 Kommentare

  • 122 Albert Dreistein 15.08.2019, 13:59 Uhr

    Es gibt Jugendbewegungen, die werden niedergeknüppelt und enden im Knast so wie die Anti-Atomkraftdemos und Stuttgart 21. Und es gibt staatlich verdeckt organsisierte "Jugendbewegungen" wie die DDR-"Volksaufstände" von 1989, die den Staat aus Verlegenheiten und Sackgassen herausführen. Lassen wir endlich all dieses Geplänkel und führen das globale BGE für Alle ein.

  • 121 MarcoM 15.08.2019, 13:59 Uhr

    Generation Woodstock - lange vor meiner Zeit. Gott sei Dank! Man nennt das auch die Gnade der späten Geburt.

  • 120 Anonym 15.08.2019, 13:59 Uhr

    Ja, vielleicht haben sie recht, und vielleicht sind die Menschen bei f4f noch zu jung, da, wo Studenten mit organisieren, sind die auch politisch konstruktiver.

  • 119 Kopfstand 15.08.2019, 13:58 Uhr

    Heute steht die Erde bizarr auf dem Kopf. Denn in früheren Zeiten erklärten die Alten den Jungen die Welt. Heute ist es umgekehrt. Greta Thunberg macht es auf unangenehme Weise vor.

  • 118 Hirn, bitte mehr Hirn! 15.08.2019, 13:56 Uhr

    Diese Welt wurde von den älteren Generationen geschaffen: Überfluss, Verschwendung, Keine Nachhaltigkeit, Gier über alles, zu viel Fleisch- und überhaupt sonstiger Konsum, Flugreisen als tägliches Fortbewegungsmittel, Kreuzfahrten als erstrebenswertes Freizeitvergnügen und "Jeder ist sich selbst der Nächste". Muckt "die Jugend" dagegen auf, dann wird von ihr verlangt: Sack und Asche, absoluter Konsumverzicht, keine einzige Flugreise (auch nicht mit den Eltern (!)), Veganismus pur etc., denn alles andere (z.B. der Verzehr eines Käsebrotes) würde ja die ganze Auflehnung als völlig substanzlos und nicht ernstgemeint entlarven … Herr, schmeiß Hirn vom Himmel. Wir haben es versaut und die Jugend hat alles Recht der Welt uns diesen Fakt vor die Füße zu schmeißen!

  • 117 Renate Meile 15.08.2019, 13:56 Uhr

    Lustig finde ich die zentral Veranstaltung in den USA, auf der der Mythos Woodstock gefeiert werden soll. Auf dem eingezäunten Gelände herrscht Rauchverbot, an Drogen gar nicht zu denken, Alkohol vermutlich auch verboten. Puritanismus, der dem Geist von Woodstock komplett diametral entgegengesetzt ist.

  • 116 Ich weiß nicht 15.08.2019, 13:51 Uhr

    , ich komme einfach nicht dahinter. Ist Greta Thunberg einfach nur sehr clever und ungemein geschäftstüchtig? Oder geht es ihr wirklich nur um die Natur und nicht um mediale Aufmerksamkeit? Wer weiß. Aber da es seit Monaten nur noch Greta, Greta und nochmal Greta heißt, ist der Verdacht nicht ganz unberechtigt, dass es ihr eher um ihre Person geht. Zumal gemunkelt wird, dass ihre Familie wohl äußerst einflussreich ist. Auch der Vergleich mit Prominenten wie Hannes Jaennicke z.B., der im Kampf um den Umweltschutz seine Person so angenehm zurücknimmt, lässt meinen guten Glauben an für FfF nicht so richtig zu. Ich hoffe, die Jugendlichen bleiben kritisch und denken selbst.

  • 115 Martin Weidner 15.08.2019, 13:51 Uhr

    Die Lügen, Verschwörungstheorien und Verunglimpfungen, die hier gegen f4f gepostet werden, zeigen, dass diese Bewegung auf dem richtigen Weg ist. Wer wirkliche Argumente hätte, müsste nicht unter er Gürtellinie austeilen.

    Antworten (1)
    • Amen 15.08.2019, 13:57 Uhr

      Amen Herr Pastor. Watt hamse wieder nett gepredigt.

  • 114 P und S 15.08.2019, 13:43 Uhr

    Unsere Eltern und unsere Generation ,hat durch fleißige Arbeit ,erst unserer heutigen Generation das alles ermöglicht ! Den Wohlstand und ein Sozialnetz ,worum uns die ganze Welt beneidet daher viele neue Gäste ! Ja wir sind heute grau ,haben aber für EUCH gebuckelt ,hoffe das ,das ihr es für uns auch tut.

  • 113 G. Heim 15.08.2019, 13:43 Uhr

    "Die Jugend" lebt heute in einer hoch komplexen Welt, in der Egoismus, Konsum und Maßlosigkeit als höchste Ziele gepredigt werden. Damit sind sie aufgewachsen. Da sind sie hineingewachsen. Das haben "die Alten" ihnen vorgemacht. Ein Teil "der Jugend" folgt diesem (schlechten!) Vorbild nach. Das bemängeln die Vorbildgeber. Andere Jugendliche zweifeln zunehmend diese Ziele an, können sich aber nur schwerlich den von den "Alten" vorgegebenen Umständen entziehen. Und dafür kriegen sie erst recht vor den Bug. Schizophren.

  • 112 FfF 15.08.2019, 13:42 Uhr

    hat die Jugendlichen von heute dazu gebracht, wieder persönlich miteinander zu kommunizieren und sich Gedanken um Gott und Welt zu machen. Das ist gut. Was ich aber leider gar nicht gut finde ist der Riesenwirbel um die Person Greta Thunberg. Frl. Thunberg ist sicherlich eine clevere und engagierte, junge Frau. Aber ihre Person sollte um der Sache Willen eigentlich im Hintergrund stehen. Und das Thema Naturschutz im Vordergrund. Stattdessen ist es umgekehrt. Und da beschleicht mich der Verdacht, dass es der Familie Thunberg eigentlich viel mehr um mediale Aufmerksamkeit geht. Und natürlich auch um Geld.