Wie gehen Sie mit der großen Hitze um?

Eine junge Frau mit Sonnebrille schräg von hinten, die sich vor blauem Himmel mit einem Taschentuch den Schweiß aus dem Nacken wischt

Wie gehen Sie mit der großen Hitze um?

Hoch Yvonne bringt uns zum Schwitzen. In NRW gibt es einen neuen vorläufigen Hitzerekord: 40,5 Grad wurden in Geilenkirchen gemessen. Wie überstehen Sie den bislang heißesten Tag des Jahres? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Der Deutsche Wetterdienst hat eine flächendeckende Hitzewarnung für ganz Deutschland herausgegeben. Bei uns im Westen herrscht Warnstufe 2 bei gefühlten Temperaturen von über 38 Grad. Selbst am Alpenrand und an den Küsten gilt die Hitzewarnung. Der Gipfel der Zugspitze ist der kühlste Ort Deutschlands.

In Recklinghausen wird nun der Winterdienst aktiviert. Ein Streufahrzeug soll auf den Straßen eingesetzt werden. Die Salzmischung, die eigentlich auf Schnee und Eis gestreut wird, soll vor Straßenschäden schützen, die durch starke Hitze entstehen können.

Einige freuen sich zwar, dass der Sommer zurück ist und die hohen Temperaturen zum Baden in See oder Freibad einladen. Aber die extreme Hitze macht vielen zu schaffen. Besonders gefährlich sind die Temperaturen für Kleinkinder, für alte und kranke Menschen.

Schon Ende Juni gab es in mehreren Orten Deutschlands Hitzerekorde. In der Häufung der Hitzewellen sehen viele Meteorologen ein klares Indiz für den Klimawandel.

Was machen Sie an diesem heißen Tag? Wie kühlen Sie sich ab? Gehen Sie raus oder bleiben sie lieber zu Hause? Genießen Sie die Hitze oder bereitet sie Ihnen Sorge?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Studiogast: Prof. Dr. Andreas Matzarakis, Medizinmeteorologe beim Deutschen Wetterdienst in Freiburg

Redaktion: Beate Wolff und Heiko Hillebrand

Wie gehen Sie mit der großen Hitze um?

WDR 5 Tagesgespräch 25.07.2019 44:25 Min. Verfügbar bis 24.07.2020 WDR 5

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Kommentare zum Thema

98 Kommentare

  • 98 Albert Dreistein 25.07.2019, 13:59 Uhr

    @ für Martin R. und alle anderen Klimawandel-Weiterbildungsinteressierten: Selbstverständlich ist CO2 ein Ozonschichtkiller und kein Treibhauseffektverursacher. Denn CO2 zerstört die Ozonschicht durch Ozon-Verdrängung. Und bei ausreichend hoher UV-Sonnenlichteinwirkung geht das ohnehin hoch reaktive Ozon chemische Verbindungen mit CO2 und anderen menschheitsgemachten Schadgasen wie FCKW ein. Wäre CO2 ein Treibhauseffektverursacher, wie bisher von der offiziellen Weltklimaforschung geglaubt, dann gäbe es keine immer häufiger vorkommenden extremen Temperatursprünge zwischen Tag und Nacht und eine CO2-Treibhausdunstglocke wäre dann ein zusätzlicher UV-Sonnenlichtfilter. Und das Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangsrot vergangener Zeiten wäre uns dann erhalten geblieben. Da es aber dieses Lichtbrechungsrot nicht mehr gibt, weist das auf die duch CO2 zerstörte Ozonschicht hin.

  • 97 Winterwind 25.07.2019, 13:53 Uhr

    Wie schrieb Klonovsky im Frühjahr so schön - der Sommer käme nicht mehr, er würde drohen. Besser kann man diese panischen Zeiten nicht auf den Punkt bringen.

  • 96 Martin R. 25.07.2019, 13:47 Uhr

    Ganz wichtig. Hefeweizenreserven im Kühlschrank genau im Blick behalten . :- )

  • 95 Es gibt 25.07.2019, 13:32 Uhr

    eine neue deutsche Krankheit, die Jammeritis heißt. Und die schnell chronisch werden kann. Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Zu heiß, zu kalt, zu windig, zu stickig, Regenbogen zu bunt etc. etc.. Immer trübe Gedanken für Leute, denen es zu gut geht.

    Antworten (2)
    • Mogli 25.07.2019, 13:52 Uhr

      Teilweise haben Sie Recht. Was die Sorge wegen des Klimawandels betrifft, wünsche ich mir, dass nicht gejammert, sondern konsequent gehandelt wird.

    • Mikea 25.07.2019, 13:54 Uhr

      Stimmt.

  • 94 Na ja 25.07.2019, 13:26 Uhr

    Schon Ende Juni gab es in mehreren Orten Deutschlands Hitzerekorde. In der Häufung der Hitzewellen sehen viele Meteorologen ein klares Indiz für den Klimawandel. ---> Jetzt fehlt in dem Satz nur noch das Adjektiv "anthropogen" oder "menschengemacht" und schon haben wir die Knute CO2-Einsparung, um das Klima zu "retten". Nach meiner Kenntnis ist der Einfluß von Wasser in der Atmosphäre in Form von unsichtbarem Wasserdampf (Erhöhung der Lufttemperatur durch Absorption von langwelliger Infrarotstrahlung) bzw. in Form von Wassertröpfchen/Wolken (Erniedrigung der Lufttemperatur durch stärkere Reflexion der Sonnenstrahlung in den Weltraum). Die Schülerin Greta Thunberg kann den Mechanismus sicherlich wissenschaftlich fundiert besser erklären. Ich bleibe in meiner Wohnung, in der die Temperaturen erträglich sind.

    Antworten (1)
    • HuHuHu 25.07.2019, 13:41 Uhr

      Der Wetter-?? nennt es dann 'Stark-Regen-Zellen' ... und jeder kann das übersetzen, dem mal seine Wohnung abgesoffen ist!

  • 93 HuHuHu 25.07.2019, 13:25 Uhr

    .... und ich fröstele leicht bei 25 Grad Cel. im dunklen Zimmer ... Mache ich was falsch?

  • 92 Bär Puuuuhhh 25.07.2019, 13:19 Uhr

    Ich bin entsetzt über die teilweise geäußerten Haltungen Ihrer Hörer, nach dem Motto: Nur die Harten kommen in den Garten ... Nur blöd, daß sie die Anderen mit im die Tiefe reißen ... Anstatt der Medienkritiker - aus welcher Ecke wohl - sind für die Zukunft nur konstruktive Lösungen ansagt! DAS KLIMA DISKUTIERT NICHT, ES REAGIERT NUR!

    Antworten (1)
    • WDR-Verantwortung 25.07.2019, 13:44 Uhr

      Es hat Niemand bestritten, dass es Menschen gibt die unter der Hitze leiden. Es ist aber nicht so, so wie Medien es vorgeben, dass Alle in Katastrophenstimmung verfallen müssen. Viele Anrufe und die meisten Posts geben ein anderes Bild. Es ist nicht Aufgabe von Medien den Menschen etwas einzureden. Medien müssen mehr Verantwortung zeigen, nicht die German Angst initiieren.

  • 91 Albert Dreistein 25.07.2019, 13:19 Uhr

    Klimawandel und Erderwärmung werden auch durch immer mehr Windkraftanlagen zur Stromgewinnung forciert. Denn anders als die Windenergie-Lobpreiser und -Investoren habe ich bereits 2018 erkannt und nachgewiesen, daß Wind kein Perpetuum Mobile ist, dem man folgenlos die Windenergie rauben könnte zur Stromgewinnung. Sondern dieser zunehmende Energieraub vom Wind führt logo zu immer mehr Windstille und damit auch zur fehlenden Kühlungs-, Wetter- und Luftaustauschwirkung des Windes in Stadt und Land. Hierneben bedeuten Windparks auch ein Desaster für Fauna & Flora, indem nicht nur viele Vögel und Insekten durch die Windräder zu Tode kommen, sondern auch der nötige Wind für Pollen- und Samenflug fehlt. Und selbst das große Hummelsterben in Norddeutschland ist auf fehlende Windkühlung zurückzuführen, das zum Kollaps der Hummeln führt.

    Antworten (4)
    • EinAndererAnonymus 25.07.2019, 13:45 Uhr

      „daß Wind kein Perpetuum Mobile ist, “, ist nicht Ihre Erkenntnis, sondern eine Folge aus dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik. Die Quantität Ihrer „wissenschaftlichen“ Erkenntnisse ist beachtlich, leider langt deren Qualität wohl noch nicht für eine Einladung zum Empfang beim schwedischen König im Dezember.

    • Martin R. 25.07.2019, 13:52 Uhr

      Mir hat einmal ein Besoffener versucht zu erklären, der Wind entstünde dadurch, das sich die Blätter am Baum bewegen. Je stärker sie sich bewegen, umso windiger wird es.

    • Anonym 25.07.2019, 13:55 Uhr

      Hi, das ist alles noch nichts, Alle die Propeller die auf Flüssen und Meere das Wasser aufwühlen, auch die Küchen Mixgeräte haben einen Einfluss... die sind daran schuld dass der Mensch statistisch gesehen immer älter wird. Es wäre an der Zeit ein Mix Ministerium zu kreieren, die die Rotation der wühl Propeller berechnet analysiert und verbietet, auch friday for future sollte sich um das Rotations Mixen kümmern. Fröhliches schwitzen aber bitte nicht mit einem Rotations Ventilator, vielleicht mit Fächer, jedoch die Verwirbelung müsste man auch analysieren welche folgen dies mit sich bringt.

    • Winterwind 25.07.2019, 13:55 Uhr

      Interessante these, könnte von mir sein. Stimmt es, dass mehr Konsum von Eis am Stiel zu tieferen Temperaturen führt?

  • 90 Ahmed 25.07.2019, 13:15 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 89 Bert 2.1 25.07.2019, 13:03 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er beleidigend ist. (die Redaktion)

  • 88 Gabriele Kendziorra 25.07.2019, 13:01 Uhr

    Wie wirkt sich die "Ozon-Belastung" auf unser Körpergefühl bei Hitze aus? Diese gab es in dieser Form in den vergangenen Jahrzehnten doch wohl nicht..