Trump, die USA – und wir?

4. Februar, 2020, Washington D.C., USA: Nach Präsident Donalds Trumps Rede zur Lage der Nation zerreisst Nancy Pelosi, die Sprecherin des Repräsentantenhauses, hinter ihm eine Kopie der Rede, neben ihr steht Vizepräsident Mike Pence.

Trump, die USA – und wir?

Trumps Rede zur Lage der Nation, gestern Abend (04.02.) im Kongress. Erwartungsgemäß nutzte er sie, um sich selbst, seine Arbeit und die USA ausgiebig zu loben und zu preisen. Zu Recht? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

"Das große amerikanische Comeback", unter dieser Überschrift hielt US-Präsident Donald Trump gestern Abend seine Rede, die von den Republikanern lautstark bejubelt wurde. Die demokratische Oppositionsführerin Nancy Pelosi sprach dagegen von einem "Manifest der Unwahrheit". Sie zerriss die Rede Trumps demonstrativ, dieser hatte ihr zuvor den Handschlag zur Begrüßung verweigert.

Eigentlich soll die traditionelle Rede zur Lage der Nation die US-Amerikaner vereinen, doch seit Trump die Wahl zum Präsidenten gewann, ist das amerikanische Volk gespalten wie nie. Trumps Anhänger bejubeln fast jeden seiner Schritte, während seine Gegner fast alles, was er bisher angepackt hat, als gescheitert ansehen. Sie haben ein Amtsenthebungsverfahren in die Wege geleitet, das heute (5.2.) wohl mit der Mehrheit der Republikaner endgültig abgewiesen wird.

Aus europäischer Sicht hat Trump dagegen viel Unheil angerichtet und wenig bewirkt: das deutsch-amerikanische Verhältnis gilt als schwierig, Trump ist aus dem Klimaschutzvertrag ausgestiegen, sein Friedensplan für den Nahen Osten hat kaum Erfolgschancen und seine Handelskriege belasten die Weltwirtschaft. Dennoch ist er eine Größe in der internationalen Politik, vielleicht auch noch für die nächsten vier Jahre?

Wie blicken Sie auf die USA und ihren Präsidenten? Wie hat er das Land verändert? Haben sich ihre eigenen Beziehungen zu US-Amerikanern seit Trumps Regentschaft gewandelt? Verstehen Sie die Amerikaner noch? Glauben Sie, dass Trump auch die Wiederwahl gewinnen wird und fürchten oder befürworten Sie das?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Andrew Denison, Politikwissenschaftler, Direktor Transatlanic Networks

Redaktion: Dirk Müller und Jessica Eisermann

Trump, die USA – und wir?

WDR 5 Tagesgespräch 05.02.2020 45:27 Min. Verfügbar bis 04.02.2021 WDR 5

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Kommentare zum Thema

157 Kommentare

  • 157 Netiquette-Stößchen 05.02.2020, 13:59 Uhr

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  • 156 Karina 05.02.2020, 13:58 Uhr

    zu einem der letzten Anrufer, Herrn Ebert: ich , Jahrgang 1940, habe die USA lange ähnlich dankbar angesehen, wie er: Aber nachdem ich jahrzehntelang beobachten musste, dass verschiedenste US-Regierungen die Welt mit grausamen Kriegen überzogen, (Vietnam, Kambodja, IRAK, usw) um ihre eigene Vormachtstellung zu festigen , zweifle ich, dass die Landung in der Normandie in erster Linie der Befreiung Europas vom Hitlerfaschismus diente : Wollte man nicht auch damals in erster Linie die Sowjetuion eindämmen und die eigene Machtposition stärken ?

  • 155 Netiquette-Anstoß 05.02.2020, 13:57 Uhr

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  • 154 Weltretter! 05.02.2020, 13:57 Uhr

    "Aus europäischer Sicht hat Trump dagegen viel Unheil angerichtet und wenig bewirkt: das deutsch-amerikanische Verhältnis gilt als schwierig, [...]" ~~~ Klar, weil Berlin dem alteingesessenen Mactestablishment und dem Tiefen Staat in Washington dient, nicht aber unbedingt dem Amtsinhaber im Oval Office. Man könnte es auch etwas kryptisch so ausdrücken: Man dient willfährig dem Herren S. und anderen Führern des neoliberalen Globalismus & US-Imperiums, nicht aber dem Herren T. ~~~ "Trump ist aus dem Klimaschutzvertrag ausgestiegen" ~~~ Was ja wohl angesichts des offensichtlichen Hoax von der menschengemachten Klimaweltuntergangs-wir-werden-alle-sterben-Hölle nur vernünftig ist. ~~~ "sein Friedensplan für den Nahen Osten hat kaum Erfolgschancen und seine Handelskriege belasten die Weltwirtschaft." ~~~ Jo, dem stimme ich mal zu. ~~~ "Dennoch ist er eine Größe in der internationalen Politik" ~~~ Was angesichts der übrigen Gestalten im Politzirkus des Eestens ja ein Leichtes ist.

  • 153 Roland B. 05.02.2020, 13:56 Uhr

    Ein Satz aus dieser Trump-Rede ist bei mir hängen geblieben: "Der Sozialismus zerstört Nationen.".

  • 152 Netiquette-Verstoß 05.02.2020, 13:55 Uhr

    Donald Trump läßt sich gern filmen mit dem Know-Hoff von Lenie Riefenstahl.

  • 151 Netiquette-Dolchstoß 05.02.2020, 13:52 Uhr

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  • 150 Gnom 05.02.2020, 13:51 Uhr

    Trump? Der geborene Gewinner, nach Trumps Selbsteinschätzung!

  • 149 Netiquette-Stößchen 05.02.2020, 13:51 Uhr

    Alles was mit Trump zusammenhängt, kann nur wegzensiert werden.

  • 148 Netiquette-Stößchen 05.02.2020, 13:50 Uhr

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  • 147 Malboro-Räuchermännchen 05.02.2020, 13:47 Uhr

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