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(K)ein Platz für Studis?

Mehrere Wohnungsgesuche hängen am Schwarzen Brett

(K)ein Platz für Studis?

Viele Studierende können sich laut einer aktuellen Studie in Städten wie Köln und Bonn kein Zimmer mehr leisten. Und die Situation spitzt sich offenbar immer weiter zu. Was müsste sich ändern? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Eine bezahlbare Bleibe finden – das wird für Studierende zum Semesterstart offenbar immer schwieriger. Denn laut einer aktuellen Studie des Moses-Mendelssohn-Instituts werden WG-Zimmer in Städten wie Köln, Bonn, München und Hamburg jedes Jahr teurer.

Demnach kostet ein Zimmer in Köln inzwischen im Schnitt 430 Euro, in München sind es sogar 650 Euro. Diese Zahlen zeigen: Selbst Studierende mit der höchsten Bafög-Wohnungspauschale von 325 Euro können sich in diesen Städten kein WG-Zimmer mehr leisten.

Laut Mendelssohn-Institut liegt das auch daran, dass die Universitäten in diesen Städten Exzellenzunis wurden. Neben steigenden Mieten sind aber auch die wenigen Wohnheimplätze ein Problem. Und eine Besserung ist nicht in Sicht. Im Gegenteil. Das Angebot in NRW könnte laut Studierendenwerken künftig noch knapper werden: Mehr als die Hälfte der über 38 000 Wohnheimplätze der nordrhein-westfälischen Studierendenwerke seien „dringend sanierungsbedürftig“.

Die Miete ist laut Deutschem Studierendenwerk der mit Abstand größte Kostenfaktor für Studierende. Häufig sind sie daher auf die Hilfe ihrer Eltern angewiesen: Entweder bekommen sie finanzielle Unterstützung – oder die Studierenden bleiben gleich zu Hause wohnen.

Wie beobachten Sie die Situation der Studierenden? Suchen Sie vielleicht sogar selbst eine Wohnung für sich oder Ihre Kinder? Wie ließe sich die Lage verbessern? Wären alternative Wohnmodelle oder mehr Wohnheimplätze die Lösung?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Janine Schröder, Vertreterin im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) der Uni Köln mit dem Schwerpunkt Wohnen

Redaktion: Valentina Dobrosavljevic und Heiko Hillebrand

(K)ein Platz für Studis?

WDR 5 Tagesgespräch 01.10.2019 45:10 Min. Verfügbar bis 30.09.2020 WDR 5

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Kommentare zum Thema

85 Kommentare

  • 85 Dirk 01.10.2019, 13:59 Uhr

    Nicht nur für Studierende ist die Miete „der mit Abstand größte Kostenfaktor“, sondern für d. allermeisten Deutschen! Aber wir gelten als überdurchschnittlich reich, weil das in den allermeisten anderen Ländern für den Großteil der Bevölkerung vorhandene Wohneigentum aus der internationalen Statistik herausgerechnet wurde! Und Merkel & Co. locken mit d. „reichen Land, in dem man gut u. gerne lebt“ zur Verwirklichung des Kalergi-Plans – wofür sie wg. ihres gesetzwidrigen, laut ZDF-Doku „Polizei in Not“ absichtlich unkontrollierten Einlasses für Mio. v.a. islamischer Sozialflüchtlinge, die zudem entgegen Art.16aGG allg. Asyl- u. Bleiberecht erhielten, bereits einen Europa-Preis erhielt; nun werden Siedlungen gebaut, wofür zuvor angeblich kein Geld vorhanden war! Bassam Tibi, Basler Zeitung, 30.1.2018: „Über d. Asylrecht zugewanderte Muslime bringen d. Probleme ihrer Länder mit nach Europa, und die Europäer verbieten sich eine offene Diskussion hierüber.“

  • 84 kleinesRädchen 01.10.2019, 13:59 Uhr

    *joahhh, wir haben ja die freie Marktwirtschaft*...det is ALLES? Dieser Satz zieht sich durch alle Ressorts...man REagiert nur noch! Merkel muss weg ,Politik der Weisheit und Vernunft muss her! MÜSSEN wir immer noch natoBUCKELN, DEUTSCHLAND NEUTRAL, anstatt sich in Waffen- und Rüstungsausgaben pushen zu lassen von einem Trumpel da in Washington! Die Atomwaffen raus! RAUS AUS DEM FILZ (Wirtschaft, Autoindustrie, Energiewirtschaft etc.)! Das Parlament gehört HALBIERT ! Wenn unsere Politik, die Länder unsere Jugend, die studieren will IM STICH LÄSST, dann ist etwas OBERFAUL IN DIESEM STAATE!

  • 83 Rainer Häusler 01.10.2019, 13:59 Uhr

    Warum und woran es hakt bei der Unterkunft von Studenten in Deutschland und wie man am besten und nachhaltigsten dieses Problem beheben kann, machen u.a. die Kommentare Nr. 5, 7, 11, 15, 18, 27, 42, 56, 64, 70 und 74 dieses Gästebuchs deutlich und sollten auch der Politik ein Anhaltspunkt und Leuchtturm sein, nicht mehr länger im wilden Politik-Hin und Her-Geruder allerlei Irrungen und Wirrungen aufzusitzen, sondern endlich auf Land-in-Sicht-Kurs zu fahren.

  • 82 Netter - mit Etiquette 01.10.2019, 13:58 Uhr

    ZITAT(WDR5):"Eine bezahlbare Bleibe finden – das wird für Studierende zum Semesterstart offenbar immer schwieriger." Aus den öff Medien entnommen ZITAT (sinngemäß):" Die Studierenden waren erstaunt, als sie von ihrem Studierendenwerk (früher: Studentenwerk) eine lapidare Nachricht und Aufforderung bekamen, ihnen wäre in Kürzer die Mietswohnung gekündigt.Es gab nur, auf Nachfrage der verzweifelten Studiosi/und sinen, die lapidare Erklärtung: "Der Wohnraum wird für anerkannte Asylbewerber dringender benötigt als für deutschsprachige Menschen.Die Wohnungssuche sei für sie ja einfacher in der Muttersprache... Suuper duper Sozial?egrationssystemlinge die Linken&Ökopaxe...zumal sich einige Studenren gherade im Prüfungsmodus befinden.Hatter ich hier schon mal veröffentlicht...

  • 81 pro BGE 01.10.2019, 13:56 Uhr

    Eigentlich sollte man aus so einem Land wie Deutschland auswandern, wo Gesellschaft und Politik nicht mal in der Lage sind, solche einfachen, elemantaren Dinge wie Studentenunterkünfte geschweige denn die Behebung der Massenobdachlosigkeit geregelt zu bekommen und man stattdessen lieber mit all diesen am Laufen gehaltenen Problemen den Nährboden für Rechtsextremismus erschafft. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt, und vorher dieses abgewirtschaftete marode System vom Wachstum und all der für´s Allgemeinwohl wertlosen geleisteten Arbeit, das alles diese Probleme verursacht hat.

  • 80 P und S 01.10.2019, 13:54 Uhr

    Mehr als die Studenten bedaure ich Familien und Rentner (Renten )mit kleinen Einkommen . Viele Studenten kommen aus besseren Häusern mit Geld . Nun ja wer seinen eigenen Metzger wählt ,hat es nicht anders verdient .

  • 79 Maria E. 01.10.2019, 13:49 Uhr

    Im Zusammenhang mit einer Wohnungsnot von Studierenden sollte man sich auch mal die Frage stellen: Brauchen wir so viele Studenten, und was studieren die im Einzelfall? - Mir ist z.B. aufgefallen, dass es geradezu ein Heer von Politologen gibt. - Wer braucht die??? - Diese Politologen gehen aber (leider) nicht in die Politik, von der was zu verstehen sie glauben, sondern sie hängen nur an den Universitäten herum und bilden neue Politologen aus! Viele junge Leute studieren heutzutage etwas, wofür kaum oder gar keine Nachfrage besteht! Das endet dann bei Hartz IV, wie ich im Bekanntenkreis beobachten kann. Das Abitur sollte wieder schwerer werden und nicht mehr so leicht zu schaffen sein; die Folge: weniger Studenten, weniger Wohnungsnot für Studenten.

    Antworten (1)
    • P und S 01.10.2019, 13:56 Uhr

      Was wir brauchen sind Handwerker und Techniker ,was wollen alle studieren ?

  • 78 Traudel Wimmer 01.10.2019, 13:46 Uhr

    Das alles ist wirklich schlimm und erinnert mich an die Nachkriegszeit mit all der Wohungsnot.

    Antworten (3)
    • Ulrike 01.10.2019, 13:54 Uhr

      Dann wird es eine Zwangseinquartierung geben. Darüber wurde, jedenfalls in linken Kreisen, bereits nachgedacht.

    • Beate C. 01.10.2019, 13:57 Uhr

      Wirklich schlimm, Frau Wimmer, ist, dass keinerlei Aussicht auf Besserung erkennbar ist; nicht nur im Wohnungsbereich. Scheinbar ist es noch nicht schlimm genug.

    • Netter - mit Etiquette 01.10.2019, 13:59 Uhr

      Zwangsumquartierung - siehe mein voriger Beitrag

  • 77 P und S 01.10.2019, 13:44 Uhr

    Bin gerade nach Hause gekommen konnte aber im Auto ,die Sendung verfolgen ,wer mir am besten gefiel ,war der Anrufer aus Wuppertal ,der mit Fakten ,das ansprach ,was meist bei den ÖR und anderen Medien ,nicht gerne hören wollen . Das Problem betrifft alle Wohnungssuchende ,nicht nur Studenten !

  • 76 kleinesRädchen 01.10.2019, 13:40 Uhr

    ein Riesenplaver-Parlament haben wir. ABgeordnete Diätenfresser, die die Probleme der Bevölkerung nicht nur nicht SEHEN WOLLEN, sondern völlig IGNORIEREN ! Volkstreter, die weder die Zukunft, noch die Entwicklung Deutschlands auf dem Schirm haben! Wehner hatte schon recht mit seinen Worten: *Ich dachte, dieses Haus ist ein Haus der hellsten Köpfe, aber ich stelle fest: Es ist ein Haus der strapazierfähigsten Gesäße!* Hauptsache die Diäten kommen. *Dem Deutschen Volke* steht da in Berlin, auch noch in Stein gemeißelt! Es müsste folgereichtig heißen: *Dem Deutschen FILZ*. Aber der Deutsche geht ja nicht auf die Straße, erst dann, wenns nur noch auf allen Vieren geht! Die komplete Politik dieses Reichstages brennt an allen Ecken und Enden!

  • 75 Anna Elisa 01.10.2019, 13:38 Uhr

    Sicher ist es heute im Zeitalter von WhatsApp, Handys, Skype, Video- oder Telefonkonferenzen möglich, sich mit Studienkollegen -kolleginnen zum gemeinsamen Lernen zu verabreden, auch wenn man räumlich weit auseinander wohnt. Dieses gemeinsame Lernen halte ich für Studenten als sehr wichtig und zielführend. Man braucht Mitstreiter, als Einzelkämpfer hat man nicht so große Chancen. Und dann kann man auch seine Wohnung außerhalb der Großstadt suchen, im Umland. Dort ist Wohnen meistens billiger.