Wie verändert sich unsere Arbeitswelt?

Zwei Kugelschreiber vor einem Papier mit der Aufschrift (Kurzarbeit)

Wie verändert sich unsere Arbeitswelt?

Sie ist infolge der Coronakrise auf Rekordniveau: Die Kurzarbeit. Allein in NRW sind möglicherweise mehr als 2,1 Millionen Menschen betroffen. Ist die Kurzarbeit das richtige Mittel? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

"Unsere Brücke über ein tiefes wirtschaftliches Tal" – so nannte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) die aktuellen Maßnahmen zur Kurzarbeit. Denn der Betrieb in einzelnen Branchen stehe derzeit still: So seien in der Gastronomie 93 Prozent der sozialabgabenpflichtig Beschäftigten für Kurzarbeit angemeldet, in der Auto- und Zulieferindustrie seien es 68 Prozent. 

Bundesweit haben bis Ende April 751 000 Unternehmen für 10,14 Millionen Menschen Kurzarbeit angemeldet. Fast jeder dritte sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in Deutschland könne betroffen sein, sagte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit, Detlef Scheele. Allein in Nordrhein-Westfalen meldeten seit Anfang März fast 152 000 Betriebe Pläne an, möglicherweise mehr als 2,1 Millionen Mitarbeiter in Kurzarbeit zu schicken. 

Auch die Arbeitslosigkeit ist in NRW im Vergleich zum Vormonat um fast elf Prozent gestiegen. Dass es nicht noch mehr Arbeitslose gebe – das sei nicht zuletzt der Kurzarbeit zu verdanken, sagte der Chef der Regionaldirektion NRW, Torsten Withake: "Wir haben mit Kurzarbeit für über zwei Millionen Menschen das Thema Arbeitslosigkeit vermieden." 

Was ist Ihre Meinung zur Kurzarbeit? Was sind Ihre Erfahrungen? Sind Sie vielleicht selbst betroffen? Ist die Kurzarbeit ein gutes Mittel, um Arbeitslosigkeit zu verhindern? Ist die Kurzarbeit auch langfristig eine Lösung? Oder bräuchten wir Ihrer Meinung nach ganz andere Maßnahmen? Wie wünschen Sie sich die Arbeit der Zukunft?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Werner Eichhorst, Stellvertretender Direktor Arbeitsmarktpolitik am Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit

Redaktion: Chris Hulin und Beate Wolff

Wie verändert sich unsere Arbeitswelt?

WDR 5 Tagesgespräch 01.05.2020 51:21 Min. Verfügbar bis 01.05.2021 WDR 5

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Kommentare zum Thema

62 Kommentare

  • 62 BGE geht anders 01.05.2020, 13:58 Uhr

    Auch die Tatsache, daß die Bundesegierung an keiner ganzheitlichen Medizin aus der Naturheilkunde interessiert ist, die rasch Covid-19 ganz ohne teure Intensivstation, Beatmungsgeräte, Ausgangsbeschränkungen, Maskenpflicht und Quarantäne heilen und die Corona-Pandemie beenden würde, zeigt, daß dieser Regierung die Coronakrise ganz gelegen kommt zur weiteren Aushebelung von Grundgesetz und Bürger-Grundrechten sowie zum Kasse-Machen von Branchen, die uns seither mit ihren Branchen-Vertretern Drosten & Kekule in den Medien täglich hoch und runter beglücken. Eine Branche, die somit ganz und gar der "Hauptsache Arbeit"-Politik der Groko entspricht und in all ihrer da vollführten Krankheitsverlagerung, -chronifizierung und -vervielfachung ebenfalls wie die Groko zum reinen Schildbürgertum gerät.

  • 61 @Think BIG & BGE : 2.) 01.05.2020, 13:56 Uhr

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  • 60 Martin Weidner 01.05.2020, 13:48 Uhr

    Wir müssen als Gesellschaft klären, was wir wollen, zB.: Sollen Demenzerkrankte menschlich behandelt werden oder weitgehend nur von Robotern versorgt werden? Sollen Schüler an fehlbaren, weil menschlichen Lehrern reifen, oder sollen sie von perfekten Maschinen beschult werden? Wollen wir Humusböden vernichten und Grundwasser verseuchen (was passiert, wenn man so weiter amcht wie bisher) oder will man lebensfreundliche Ressourcen? Will man den Gaumen-Luxus aus aller Welt, ode rrebionale und saisonale Ernährung? Will man nur etwas, was fast essen ist, oder Zeit, um selber zu kochen?: Entsprechend wird die ARbeitswelt aussehen.

  • 59 BGE geht anders 01.05.2020, 13:46 Uhr

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  • 58 THINK BIG & FFF & BGE ! 01.05.2020, 13:41 Uhr

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  • 57 Karl Theodor 01.05.2020, 13:39 Uhr

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  • 56 THINK BIG & FFF & BGE ! 01.05.2020, 13:37 Uhr

    Corona kürzt die Wirtschaft auf genau das Ausmaß herunter, das zur Gesundung von Umwelt, Natur und Klima benötigt wird. Und plötzlich entdeckt die Politik, daß nicht die Autoindustrie systemrelevant ist, sondern all die Pflegekräfte, die die Menschen von all dem Corona voraus gegangenen Arbeits- und Wachstumswahn und somit die Gesellschaft als solche kurieren müssen. Das zu dieser Erkenntnis erst Corona nötig war, zeigt, daß die Groko-Regierung nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen hat und dieser Regierung das nötige THINK BIG zum kompetenten und weitsichtigen Regieren fehlt.

    Antworten (1)
    • Karl Theodor 01.05.2020, 13:54 Uhr

      Und was ist mit dem LKW-Fahrer, der ihnen das Klopapier zum Aldi bringt? Ist doch dass Scania, Volvo, Daimler LKWs baut, oder sehe ich etwas falsch?

  • 55 tolle Sendungen 01.05.2020, 13:32 Uhr

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  • 54 Herbert G. wie Grölemeier 01.05.2020, 13:29 Uhr

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  • 53 Udo Hustenberg 01.05.2020, 13:27 Uhr

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  • 52 Karl Theodor 01.05.2020, 13:27 Uhr

    Ich beziehe mich da auf den Hörer, der sagt Aktionäre sollten auch mal auf Dividenden verzichten. Der böse Aktionär, da ist er ja der alte Feind, was hier aber nicht im Tagesgespräch so gesehen wird, viele Unternehmen aus dem Dax, Mdax, Sdax haben sogar fest zugesagte Dividenden zurückgezogen um ihre Liquidität zu schonen. Aktienbesitz kommt auch aus einem vernünftigen Umgang mit seinem Einkommen und Vermögen, sprich man hat gespart. Während viele die jetzt am Tropf des Staates hängen sich einfach nichts zurückgelegt haben.