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Schöne, neue Arbeitswelt?

Tablet, tippende Finger

Schöne, neue Arbeitswelt?

Der Technologische Wandel ändert unsere Arbeitswelt. In den nächsten fünfzehn Jahren werden 14 Prozent aller Jobs wegfallen und viele Arbeitsplätze anders aussehen. Wie bereiten Sie sich darauf vor? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Gerade hat die OECD den Beschäftigungsausblick 2019 über die Zukunft der Arbeit vorgestellt. Zu Massenarbeitslosigkeit werden technologischer Wandel und Globalisierung nicht führen, erklärte OECD-Generalsekretär Angel Gurría, aber 14 Prozent aller Jobs in den 36 OECD-Mitgliedsländern drohen der Automatisierung und Digitalisierung in den nächsten zehn bis fünfzehn Jahren zum Opfer zu fallen. In Deutschland könnten es sogar an die 18 Prozent sein.

Dafür wird es dann neue Arbeitsplätze geben, die allerdings auch andere Anforderungen an die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen stellen. Darauf gilt es sich vorzubereiten, doch das geht laut OECD Studie nur schleppend voran. Nur 50 Prozent der Arbeitnehmer sind für diesen Wandel ausreichend qualifiziert und vorbereitet. Und vor allem Geringqualifizierte werden selten weitergebildet. Arbeitsminister Hubertus Heil will das ändern und hat eine Stärkung der öffentlichen Weiterbildung angekündigt, er will noch in diesem Sommer konkrete Maßnahmen vorschlagen.

Wie erleben Sie den Wandel der Arbeitswelt, was hat sich an Ihrem Arbeitsplatz bereits geändert? Haben Sie das Gefühl ausreichend vorzubereitet sein? Fürchten Sie diesen Wandel oder freuen Sie sich auch darauf, weil Sie ihn auch als Chance für sich sehen? Was erhoffen Sie sich von der neuen Arbeitswelt und was erwarten Sie von sich selber, von der Politik und der Wirtschaft?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch – von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Werner Eichhorst, Stellvertretender Direktor Arbeitsmarktpolitik IZA

Redaktion: Valentina Dobrosavljevic und Beate Wolff

Schöne, neue Arbeitswelt?

WDR 5 Tagesgespräch 01.05.2019 51:36 Min. Verfügbar bis 30.04.2020 WDR 5

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Kommentare zum Thema

34 Kommentare

  • 34 Gerd SR-71 A/Irreführung! 01.05.2019, 13:59 Uhr

    Die Sendung hatte noch nicht begonnen, da wurde schon durch Ankündigung und Einleitung Erdenbergers klar, daß es nicht um die aktive oder gar kämpferische Gestaltung der eigenen Arbeitsbedingungen gehen solklte, sondern um die Verharmlosung udn Propagierung der falsch und verharmlosend so genannten Digitalisierung !

  • 33 Beasty 01.05.2019, 13:59 Uhr

    Ich sehe schwarz für meinen kleinen Neffen, der bald bei Ford ein Schülerpraktikum machen will. Bei jetzt 5000 geplanten Entlassungen suche ich für ihn noch ein Alleinstellungsmerkmal. - ER lachte mich aus, als ich bei ihm im Kinderzimmer auf die von mir geschenkte Roboter Assel zeigte und sagte, „Die könntest du doch mal vorführen.“ - Er meinte wohl dann ausgelacht zu werden. - Sein lachen blieb ihm dann im Halse stecken als ich auf die Elektromobilität hinwies und meinte mit etwas mehr Elektronik könnte man sie doch tunen oder zeigen , dass sie bei gleichem Energieeinsatz doppelt so weit fährt. Wäre doch auch ein tolles Jugend Forscht Projekt - Ich hoffe der Groschen ist jetzt bei ihm gefallen .

  • 32 beleidigt ?=Zensurarbeit 01.05.2019, 13:57 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 31 Fritz Lang 01.05.2019, 13:57 Uhr

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  • 30 Digitales Lohnsummenspiel 01.05.2019, 13:56 Uhr

    Da die Verfügbarkeit der geeigneten Instrumente für die qualifizierte Teilnahme am digitalen Wandel bereits eine soziale Auslese leistet, wird sich die Prekarisierung noch weiter verstärken, sodass sich die hoch gebildeten Nutznießer der sozialen Diskriminierung sogar noch auf weitere Schnäppchen billig verfügbarer Niedriglöhner durch eine populistisch für die Wünsche der Wirtschaftslobby sensibilisierte Staatsverwaltung freuen können und mithilfe staatlicher Diplome ihre sozialen Privilegien noch weiter ausbauen. Denn durch die weiter zunehmende Privatisierung der Gewinne und Sozialisierung der Verluste der Großkonzerne wird dann über den Finanzierungsvorbehalt das staatliche Bildungswesen so stark rationalisiert, dass die rentabel ausgedünnte Elite mit hergebrachten Grundsätzen und alternativen Fakten ihre Aussichten auf zusätzliche Vergünstigungen und Boni deutlich verbessern kann. So stärkt der digitale Wandel nicht die Rechte der Arbeiter, sondern den Druck auf die Lohnkosten!

  • 29 Gerd SR-71 A/KritikZensur 01.05.2019, 13:52 Uhr

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  • 28 Heinz Ritter 01.05.2019, 13:50 Uhr

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  • 27 Anonym 01.05.2019, 13:49 Uhr

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  • 26 Gerd SR-71 A/Willkür ! 01.05.2019, 13:42 Uhr

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  • 25 Maria 01.05.2019, 13:12 Uhr

    Was mir in der Sendung fehlte war, wer der Nutznießer meiner Arbeitskraft ist und sein wird, das Werkzeug dafür wird sich ändern, das ist doch aber nicht das Problem, die Gewinnverteilung ist viel wichtiger.

    Antworten (1)
    • Aktien kaufen 01.05.2019, 13:38 Uhr

      Herr Merz haht es erklärt: Kaufen Sie Aktien Ihres Arbeitgebeers und Aktien Ihrer Wohnungsgesellschaft. Sorry für denZynismus. "Soziale Marktwirtschaft ist die breite (faire) Verteilung von Einkommen und Vermögen.", Ludwig Erhard. Das ist die Grundlage einer demokratischen bürgerlichen Bildungsgesellschaft. Bürger müssen sich die Gesellschaft, die Politik, von den Unternehmens- und Finanzwirtschafts-interessen zurück holen.

  • 24 Mamosh 01.05.2019, 13:00 Uhr

    Alles Nörgler! Die jungen Menschen kommen mit der Digitalisierung der Arbeitswelt viel besser klar als hier viele der Anrufer darstellen. Die Technisierung der Arbeitswelt führt nun mal zu Umbrüchen, die man nur besser abfedern muss. ;-)

    Antworten (3)
    • GEZschilpe i.PC 01.05.2019, 13:38 Uhr

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    • Karl Nickel 01.05.2019, 13:52 Uhr

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    • GerdSR-71A/DesInformation 01.05.2019, 13:56 Uhr

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  • 23 Gerd SR-71 A/ Schön . . . 01.05.2019, 12:59 Uhr

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  • 22 Müller H. 01.05.2019, 12:51 Uhr

    Merken sie, wir was? Die Anruferin soeben aus Geldern und ihre Kolleginnen dokumentiert sehr viel, das dokumentierte wird wieder dokumentiert und noch mal dokumentiert und letztendlich wird es wohl in die Wüste versanden. Denn wie sonst wäre es möglich, dass ein simpler Flugplatz in Berlin, ein eben solcher Bahnhof in Stuttgart, Archiv Köln... nicht fertiggestellt werden können im Finanz- und Zeitrahmen. Man schaft also destruktive, passive Arbeitsplätze die mit Effektivität nichts mehr zu tun haben, sondern nur noch um Beschäftigung zu schaffen die überflüssig und unsinnig ist. So werden wird die BRD abstürzen, wie die EU, siehe Sozialprodukt.

    Antworten (3)
    • Beasty 01.05.2019, 13:09 Uhr

      Lieber Müller H. Ich wollte eben auch ins selbe Horn blasen. Die Antwort von Herrn Eichhaus war doch gut. Statt alles mit Hand in der Freizeit zu dokumentieren, hätte ich mir schon längst eine APP auf meinem Smartphone programmiert. Mehr wie 100 Floskeln braucht es doch nicht um sich die Arbeit zu vereinfachen.

    • Gerd SR-71 A 01.05.2019, 13:32 Uhr

      - stimmt. Genau das ist eine der destruktiven, inhärenten Grundtendenz der immer kapital-intensiveren und der die Menschen und seine natürliche Sinnlichkeit verschleißenden und nicht-entwickelnden BESCHLEUNIGUNGs-Technologie, - der totalitären Digitalisierung. Das hat mit kreativer Anwendung von Computertechnologie immer weniger zu tun !

    • bedenklich 01.05.2019, 13:44 Uhr

      Wenn Dokumentation wichtiger wird als Arbeit zu erledigen, dann wird es bedenklich. dokumentationen sind gut gedacht. Wenn Sie bei den Ausführenden zum Selbstzweck wird wird es zur Parodie. Wenige aussagekräftige Dokumentationen, die auch die gewünschten Effekte erzielen, ist die Devise. Wenn nur Häkchen gemacht werden, weil sie gemacht werden müssen, dann ist der Sinn verfehlt.

  • 21 Digitalisierung bedeutet 01.05.2019, 12:51 Uhr

    höhere Effizienz, überprüfung/überwachung auch der kleinsten Prozesse, möglichkeit zu umfangreichsten Dokumentation, analyse größter Datenmengen und auch positives wie weltweite Kommunikation in quasi Echtzeit. Dumm nur wenn man nicht Macher sondern nur Konsument der Digitalen Technik ist. Das ist wie eine Salami vom befreundeten Metzger(man weiß genau was drin ist und wie es gemacht wird) oder eine industriell hergestellte Salami bei der man letztlich nur den Preis und das Gewicht versteht... Also sollte man hinterfragen und wenn möglich selber machen. Ist oft gar nicht so schwer mit den Computern ;-)

    Antworten (2)
    • Gerd SR-71 A 01.05.2019, 13:11 Uhr

      - verstehe ich nicht so ganz: Ob industriell konzentriert oder individuell isoliert: Die grund-schädliche Wirkung bleibt. - - - W e m nützt denn "höhere Effizienz", "Überwachung auch der kleinsten Prozesse" oder "weltweite Kommunikation, fast in Echtzeit" ?! -- Die Entwicklung des Superflugzeuge CONCORDE - weil ich grad die Dokumentation dazu sah - und fast alle technologischen Errungenschaften gelang auch ohne dem Digitalscheiß . . .

    • Überwachung 01.05.2019, 13:47 Uhr

      Überwachung der Menschen. Immer umfangreicher und kleinteiliger. Stellen Sie sich vor, jemand läuft ständig neben Ihnen und registriert was Sie machen.

  • 20 Markt-Gesellschaft 01.05.2019, 12:45 Uhr

    Wieder wird über die marktkonforme Gesellschaft mit marktkonformer Ausbildung gesprochen. In den opportunistischen Mainstream-Medien mit dem, was man üblicherweise so sagt. (Zitat WDR-Redakteur). Es muss wieder über aufgeklärte Bildung gesprochen werden, nicht nur über Schulausbildungen und Hochschulzertifikate. Es muss über die Ziele und das Wesen einer demokratischen Gesellschaft mit sozialer (fairer) Marktwirtschaft gesprochen werden. Seit Jahrzehnten ist davon nichts mehr zu hören. Nut noch von Unternehmensinteressen, Finanzwirtschaftsinterseen, und ein Wettbewerb für Rechte von Sondergruppen. Das ist Wahlhilfe für die AfD. Gegen-Rechts-Plakate malen und den Menschen Wirtschaft erklären reicht nicht. "Wirtschaft" ist das neue Opium für Politik, Medien und Volk.

    Antworten (2)
    • Sie meinen 01.05.2019, 12:54 Uhr

      soetwas wie Leitkultur oder Zielsetzung respektive einen Plan für eine Arbeitsgesellschaft haben. Glauben Sie das Politiker oder Arbeitgeber sich festlegen lassen? Ich nicht.

    • Die Geselslchaft 01.05.2019, 13:19 Uhr

      @Sie meinen, 12:54, Ich meine die Breite und die Gesamtheit der Gesellschaft. Eine aufgeklärte demokratische Gesellschaft. Auch mit sozialer (fairer) Marktwirtschaft. Nicht eine ausschließlich Unternehmens- und Finanzwirtschafts-Gesellschaft mit marktkonformer Schulausbildung.

  • 19 hat es immer gegeben 01.05.2019, 12:42 Uhr

    Der Wandel wird kommen. Und auch wieder verschwinden, genau wie die jetzige Klimahysterie und die Elektroautos. Kreative Handwerker jeder Art lassen sich nicht digitalisieren, der Mensch ist nicht zum Dauernden rumsitzen geschaffen.

  • 18 E. Sonnen, 76 J 01.05.2019, 12:37 Uhr

    Mit Mensch gibt es keine absolute Programmablaufsicherheit. Entweder ganz ohne Mensch, d.h. ohne jegliche Einschreitmöglichkeiten, was endlich bedeutet, dass ein Großteil der Menschheit sich zum "Gesinde" für die Herrschaften hinbewegt, bzw. hingesteuert wird. Eigentlich wie früher in den Burgen, nur etwas digitaler und um einiges GRÖßer. Ein bisschen programmieren ist wie ein bisschen Schwangerschaft.

  • 17 Bernhard Schobel 01.05.2019, 12:36 Uhr

    Guten Tag, ich bin Student der Sonderpädagogik, arbeite nebenbei an einer Förderschule für Schüler*innen mit geistiger Behinderung und möchte an die Kommentare der Gartentherapeutin (zum Thema Menschsein) und der Pädagogin anknüpfen: Insbesondere Schüler*innen, die aufgrund ihrer Behinderung nicht verbal-sprachlich kommunizieren, haben durch die Digitalisierung (in Form von Tabletts mit entsprechender Software und einer Sprachausgabefunktion) die Möglichkeit, mit anderen Menschen in direkten Kontakt zu treten. Analoge Formen der Unterstützten Kommunikation gibt es schon seit langer Zeit, aber diese digitalen Möglichkeiten gestalten den Kommuniaktionsprozess barriereärmer und direkter. Die Digitalisierung kann das Menschsein u.U. also sogar unterstützen.

    Antworten (1)
    • nie wieder spd 01.05.2019, 13:01 Uhr

      Dem kann ich zustimmen! Aber welche Arbeitsmöglichkeiten werden die Absolventen dieser Förderschulen oder auch andere eingeschränkte Kinder auf „normalen“ Schulen demnächst haben, wenn auch viele Werkstätten durch die Digitalisierung nicht mehr profitabel sind und denen die Arbeit ausgeht. Denn um ein gewisses Maß an Rentabilität geht es auch in solchen Werkstätten. Abgesehen davon, dass auch in solchen Werkstätten eingeschränkte Menschen arbeiten, die auf ständige Beschäftigungstherapie keine Lust haben und denen tatsächlich immer noch eingeredet wird, Arbeit hätte einen gesellschaftlichen Wert, der zur Inklusion beiträgt und zum selbstbestimmten Leben. Das alles wird demnächst wegfallen. Was machen wir dann mit diesen Menschen?

  • 16 nie wieder spd 01.05.2019, 12:31 Uhr

    Was soll denn im Zuge der Digitalisierung mit den 2,2 Millionen Arbeitslosen in Deutschland passieren, wenn noch mehr Arbeitskräfte im Ausland angeworben werden sollen, die wahrscheinlich auch nur hierherkommen, um letztendlich und dank der Digitalisierung auch Arbeitslos zu werden? Welche Vorschläge hat das IZA dazu?

  • 15 Arbeit als Massenware 01.05.2019, 12:30 Uhr

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  • 14 GEZschüttelt n. gerührt 01.05.2019, 12:29 Uhr

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