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Mit der AfD zusammenarbeiten?

Auf einer Deutschlandfahre liegen Kugelschreiber von der CDU und der AfD

Mit der AfD zusammenarbeiten?

In einigen Kommunen sollen CDU und AfD angeblich kooperieren – obwohl die CDU das eigentlich ausgeschlossen hatte. Ein demokratischer Fauxpas? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Nach ARD-Recherchen arbeiten in Sachsen und Thüringen einige CDU-Parteimitglieder mit der AfD zusammen. Journalisten hatten dafür fast 60 CDU-Fraktionsvorsitzende im Osten des Landes befragt. Das Ergebnis: Es gibt mindestens 18 Hinweise auf eine Zusammenarbeit. Dabei gilt bei den Christdemokraten offiziell ein Kooperationsverbot mit AfD und Linkspartei. Und offenbar scheint dies kein Einzelfall zu sein.

Gerade erst gab es einen großen politischen Aufschrei über eine Abstimmung in Hessen: CDU, SPD und FDP hatten einen NPD-Politiker einstimmig zum Ortsvorsteher gewählt. Aus Mangel an Alternativen, wie es heißt. Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer forderte, die Wahl des NPD-Mannes zum Ortsvorsteher müsse rückgängig gemacht werden.

Finden Sie das Kooperationsverbot der CDU mit der AfD gerechtfertigt? Wie sollen Politiker rechten Parteien begegnen? Wie erleben Sie die Veränderungen in der Parteienlandschaft und die Bereitschaft zu neuen Bündnissen? Sehen Sie diese Entwicklung als ein ostdeutsches Problem? Was bedeutet das für unsere Demokratie?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Studiogast: Journalist und Autor Olaf Sundermeyer, Rechtsextremismus-Experte

Redaktion: Julia Lührs und Valentina Dobrosavljevic

Mit der AfD zusammenarbeiten?

WDR 5 Tagesgespräch 11.09.2019 43:35 Min. Verfügbar bis 10.09.2020 WDR 5

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Kommentare zum Thema

153 Kommentare

  • 153 Gerd SR-71/Typisch... 11.09.2019, 13:59 Uhr

    . . . bzw. auch bösartig war auch für diese Sendung, daß in einer seit über 10 J a h r e n fortlaufenden Serie die Anwürfe gegen die AfD ( wie auch gegen die IB oder PEGIDA und viel Jahre zuvor auch gegen viele unorganisierte bis l i n k e ISLAM- & KRITIKER der dadurch besonders bedrohlichen Masseneinwanderung, so auch innerhalb von CDU, GRÜNEn und SPD !!) vor allem in BEHAUPTUNGEN bzw. TOT-SCHLAG-Worten bestand: So wurde einmal oder gleich dreimal mehr "völkisch" nicht nur unterstellt, sondern wiedereinmal nicht erklärt . . . .

  • 152 Albert Dreistein 11.09.2019, 13:59 Uhr

    Warum die AfD nicht mit Parteien wie CDU und SPD koalieren sollte, zeigen die Kommentare Nr. 33, 6, 15, 16, 24, 29, 35, 129, 131 und 149 auf, sodaß ich mir einen weiteren Kommentar darüber erspare. In diesem Sinne allen einen schönen Mittwoch und all denen, die es in der AGENDA 2010-Dumpinglöhnerei- und Armutsrentenpolitik gut gebrauchen können, wünsche ich das entsprechende Lottoglück, bis wir alle so etwas (nämlich die Abhängigkeit der Menschenwürde und der Menschenrechte von Erbschaft, Kaste, Beruf, sozialer Herkunft oder Lottoglück) nicht mehr brauchen im kommenden BGE-Zeitalter.

  • 151 Rolf Roland 11.09.2019, 13:57 Uhr

    Klares Nein zur AfD-Koalition mit der CDU !

  • 150 Anonym 2 11.09.2019, 13:57 Uhr

    Auf keinen Fall mit der AfD zusammenarbeiten, denn sie ist mittlerweile eine rechtsextreme Partei geworden, was vielleicht am Anfang ihrer Gründung nicht so war. Jetzt sammeln sich immer mehr Rechte in dieser Partei, denn die AfD ist z. Zt. auf einem Erfolgskurs. Leider!!!! Sie ist für für unser Land eine große Gefahr geworden, und wir müssen wirklich unsere Demokratie schützen. Deutschland hat schon einmal 1933 so was Ähnliches erlebt und den Hitler auch demokratisch gewählt, weil das immer heute betont wird, die AfD ist demokratisch gewählt worden. Das hat überhaupt nichts zu sagen. Leider gibt es immer mehr Deutsche, und ganz besonders in der ehemaligen DDR, die mit Demokratie nicht umgehen können. Ich kenne viele Menschen in Dresden, denen es sehr gut geht und die trotzdem diese Nazi-Partei wählen. Das ist schon erschreckend.

  • 149 NO zur CDU-Koalition ! 11.09.2019, 13:56 Uhr

    Mancher Kommentator dichtet dem AfD-BGE "Kriegstreiberei und religionsartige Gehirnwäsche" an. Ersteres kann bereits durch die seit 3 Jahren 12.000 EUR-Jahres-BGE´s sponsernde und verlosende Berliner Plattform mein-grundeinkommen widerlegt werden, bei der und deren BGE-Beziehern keinerlei Tendenzen von Hass, Hetze, Rassismus, Antisemitismus oder Mord und Todschlag festgestellt werden konnten und da allesamt ihr Test-BGE gut überlebt haben und null Kriminalität auftrat. Und das BGE ist auch keine Gehirnwäsche, sondern das ganze Gegenteil davon und soll den Menschen von allem Religions- und Ideologiewahn befreien, der soviel Unheil schon in dieser Welt angerichtet hat. Denn wer ein BGE bezieht, der kann sich ein eigenständiges Denken, Gewissen und Ethik leisten und ist somit nicht mehr anfällig für politische Uniformierung wie unter der NSDAP betrieben wurde.

  • 148 Anonym 11.09.2019, 13:50 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 147 JoLa 11.09.2019, 13:48 Uhr

    Ich finde das Kooperationsverbot der CDU mit der AfD in den Kommunen undemokratisch, dies dient nur der weiteren Ausgrenzung der Partei und ihrer Millionen Wähler. Es kommt auf die Person an, mit der man kooperiert. Meines Wissens ist die AfD eine demokratisch legitimierte Partei, die so auch alle demokratischen Rechte haben sollte. Wenn es eine rechtsradikale Nazipartei wäre, müßte das Bundesverfassungsgericht ein Parteienverbot aussprechen. Kann es aber nicht, auch wenn von allen Seiten der "moralisch höherwertigen Politik" und den meisten Medien, ÖR voran, permanent gegen alles ,was die AfD politisch will, gehetzt wird und die Wähler in die rechte Naziecke gerückt werden. In Sachsen und Brandenburg ist die AfD zur Volkspartei geworden, dagegen CDU und SPD marginalisiert. Sind deren Wähler Rechtsradikale? Nein, m.E. erkennen diese Wähler den Irrweg in D, der durch eine unsägliche Flüchtlingspolitik von Merkel und Co. begonnen hat und der D und die EU spaltet. Irrsinn als Politik!

    Antworten (1)
    • Martin Weidner 11.09.2019, 13:58 Uhr

      Parteien sind in ihrem Koalitionswillen frei. Ihre Ansicht zeigt ein Unverständnis von Demokratie.

  • 146 brygyt 11.09.2019, 13:48 Uhr

    Es wird zu wenig über konkrete inhaltliche Aussagen der AFD gesprochen. Es reicht nicht aus darüber zu sprechen wie unglaublich rechts und völkisch diese Partei ist und das sie unakzeptabel sei. Das warum ist wichtig. Die Politiker und auch Journalisten können nicht davon ausgehen das jeder das Parteiprogramm und die ganz konkreten Vorhaben der AFD kennt.

    Antworten (1)
    • Dann 11.09.2019, 13:54 Uhr

      nennen Sie doch einige Dinge, die nach Ihrer Ansicht inakzeptabel sind.

  • 145 Karl Theodor 11.09.2019, 13:48 Uhr

    Ich finde die ganze Vorgehensweise beim Tagesgespräch höchst bedenklich und fragwürdig, immer wieder werden Experten wie Alexander Häusler, Beate Küpper, Andreas Zick, Jochen Olmert früher Klaus J. Baade, Naika Fourotan geladen. Sie sollen den Eindruck des aus der Wissenschaft kommenden neutralen Experten vermitteln und dem vom WDR gewünschten Standpunkt untermauern. Eine Täuschung und Manipulation. Geliefert wie bestellt.

  • 144 Martin Weidner 11.09.2019, 13:47 Uhr

    Die Vielzahl der deutlich nicht-demokratischen,Postings von Afd-Sympathisanten ist schon en Grund, die AFD nicht an der Exekutive zu beteiligen.

    Antworten (2)
    • Dieter W. 11.09.2019, 13:55 Uhr

      Die Vielzahl der deutlich einmischend-manipulierenden Stellungnahmen kirchlicher Mandatsträger in die Politik (Trennung von Kirche und Staat!!!), war für mich auch ein Grund, die Kirche nicht länger an meinen erwirtschafteten Steuern zu beteiligen und auszutreten.

    • Anonym 11.09.2019, 13:57 Uhr

      Das ist ihre persönliche subjektive Meinung, die ich als solche akzeptiere. Keine objektive Tatsachenfeststellung.

  • 143 Geschichtsstunde 11.09.2019, 13:46 Uhr

    Jeder AFD Wähler sollte die Geschichtslektion von Breslein Kommentar Nr. 45 lesen. Ergänzung von mir für diesen treffenden Beitrag. Wenn das Feindbild "Flüchtlinge' und" Ausländer " einst von der AFD aus Deutschland vertrieben worden sind, wer wir dann das Opfer, das Ziel der Hetze und des Hasses sein? Populismus braucht immer ein Feindbild zur Existenz. Sind dann die Alten, Kranken oder Faulen dran? Nachdenken dann wählen...