Job und Familie vereinbaren – wie klappt das?

Ein Vater füttert seinen Sohn

Job und Familie vereinbaren – wie klappt das?

Zurück in den Job und gleichzeitig Zeit für das Kind haben: Das ElterngeldPlus wird immer beliebter. Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Diskutieren Sie mit!

Kommentare (63)

"Frauen können wieder stärker in den Beruf einsteigen, Väter nehmen sich mehr Zeit für ihre Kinder", sagt Bundesfamilienministerin Katarina Barley und freut sich darüber, dass seit der Einführung von ElterngeldPlus immer mehr Eltern die Leistung in Anspruch nehmen. Im dritten Quartal 2017 hätten sich 28 Prozent der Eltern, die Elterngeld beantragt haben, für das Modell entschieden. Damit hat sich die Zahl der Anträge seit 2015 verdoppelt.

Kritiker sagen, dass die Eltern insgesamt zu kurz unterstützt würden. Vor allem die erste gemeinsame Zeit mit dem Baby müsse für Mütter und Väter länger sein. Gleichzeitig befürchten viele, dass eine größere Auszeit Probleme beim Wiedereinstieg in den Job machen könnte und die Karriere behindern würde.

Wie regeln Sie die Kinderbetreuung? Klappt das partnerschaftlich und welche Rolle spielen für Sie dabei staatliche Angebote? War es schwierig, dem Arbeitgeber Ihre Auszeit schmackhaft zu machen? Und wie kam Ihr Wunsch bei den KollegInnen an? Was erhoffen Sie sich von der neuen Bundesregierung in Sachen Familie?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Hans-Georg Nelles, Fachstelle für Väterarbeit NRW

Redaktion: Regina Tanne

Job und Familie vereinbaren – wie klappt das?

WDR 5 Tagesgespräch | 11.01.2018 | 44:56 Min.

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Kommentare zum Thema

63 Kommentare

  • 71 Anna Elisa 11.01.2018, 13:58 Uhr

    Kinder sind unser größtes Gut, die Zukunft eines Volkes. Und gerade das erste Jahr im Leben eines Kindes ist das Wichtigste, danach kann man auch schon zeitweise Betreuung einschalten. Ich habe mich über die vielen positiven Anrufer im Tagesgespräch gefreut, die das ElterngeldPlus allgemein als sehr positiv bewertet haben. Zwei unserer Töchter haben auch vom Elterngeld und ElterngeldPlus profitiert. Es hat es Ihnen überhaupt erst möglich gemacht, den Kinderwunsch und ihren guten Beruf in Einklang zu bringen.

  • 70 anonym 11.01.2018, 13:57 Uhr

    @ Kommentar von "D. Neuhöfer", heute, 13:09 Uhr: /// Sie reden von Baden-Württemberg - ich von NRW. Hat nichts mit Linkspopulismus zu tun. Fake News sind Sache der AfD - nicht der demokratischen Parteien. Die Zahlen habe ich aus der bürgerlichen ostwestfälischen Presse.

  • 69 T. Reichardt 11.01.2018, 13:57 Uhr

    @Weingeist 13.36: Z. B.: eine Fertigungsstraße wird komplett roboterisiert, 1000 sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze fallen weg. Trotzdem erwirtschaften die Roboter durch ihre Arbeitskraft jene Umsätze, die sonst ein Mensch geschaffen hätte. Da der Roboter, außer Strom und Warung keinerlei Lebnshaltungskosten hat, erhält der wegrationalisierte Mensch dessen erwirtschafteten Lohn, die sog. "Robotersteuer". Das ist ein theoretischer Ansatz für das BGE . Das große Problem ist jedoch, dass durch die Digitalisierung perspektivisch >10 Millionen Arbeitsplätze wegfallen, denen eben nicht 10 Millionen Roboter gegenüberstehen!

  • 68 anonym 11.01.2018, 13:54 Uhr

    Wie unnatürlich, ja geradezu krank ist eine Gesellschaft, die Eltern nicht die Zeit lässt, ihre Kinder zu lieben (durch liebevolles Umsorgen). Arme Mütter, Väter und Kinder von heute, sie tun mir unendlich leid.

  • 67 Dirk 11.01.2018, 13:43 Uhr

    Die Wirtschaft sollte für die Gesellschaft und damit die Familien als ihre Keimzellen da sein, und nicht die Familie der Wirtschaft dienen! Weil die Erziehung der (eigenen) Kinder die größte Verantwortung ist, die man als Eltern tragen kann, sollten nicht beide Elternteile aus finanziellen, gesellschaftlichen oder wirtschaftspolitischen Gründen gezwungen sein, beide arbeiten zu gehen und ihre Kinder in dieser Zeit fremderziehen zu lassen! Es sollte den Eltern freigestellt sein, ob sie lieber arbeiten gehen und ihre Kinder abgeben oder sie selbst erziehen wollen! Deshalb sollte es das Betreuungsgeld geben, das in angemessener Höhe entweder ganz an die Eltern oder anteilig der Tagesmutter bzw. die Kita gezahlt wird. Dafür könnten dann sämtliche unterschiedlichen staatlichen Leistungen wie Kindergeld, Elterngeld, Elternfreibetrag usw. wegfallen und sehr viele Verwaltungsleistungen eingespart werden. Nicht die Familien sollten sich den Wirtschaftsinteressen unterordnen, sondern umgekehrt!

  • 66 Manfred Hermann 11.01.2018, 13:41 Uhr

    Das Beste für die Menschen ist, wenn sie selbst entscheiden können, wie sie Familie leben möchten. Die Parteien bilden sich ein und nehmen sich das Recht heraus, Menschen durch ihre unmenschlichen Gesetze (Hartz IV, Aufstockung der Rente durch das Sozialamt, Steuerungerechtigkeit usw) als Sklaven zu halten. Solange Politik auch weiterhin von der Finanzwirtschaft abhängig ist, wird sich nichts ändern. Eine Wirtschaft, die allen Menschen dient, kann gut mit fünf Stunden täglich die gleiche Leistungen erbringen. Dann brauchen wir die ganzen zusätzlichen Gesetze für die Menschen nicht mehr. Ein Bedingungsloses Grundeinkommen und ein fünf Stunden Arbeitstag ist ein Fortschritt. Alles andere ist Flickschusterei. Politik geht anders! Ein Weg zu weltweitem Wohlstand und Frieden in Harmonie mit der Natur: Gemeinwohl-Währung, Gemeinwohl-Ökonomie, Gemeinwohl-Grundeinkommen.

  • 65 Weingeist 11.01.2018, 13:36 Uhr

    Hier ist ständig von einem Bedingungslosen Grundeinkommen die Rede. Wer zahlt eigentlich ein Bedingungsloses Grundeinkommen? Gibt es da evtl. eine spezielle Kohledruckmaschine oder eine Art perpetuum mobile?

  • 64 anonym 11.01.2018, 13:28 Uhr

    Warum kann die Regierung nicht (selbstverständlich) dafür sorgen, dass Gehälter gezahlt werden, die es möglich machen, dass entweder Alleinerziehende oder ein Elternteil eines Paares beim Kind bleiben können? Solange prekäre Arbeitsverhältnisse weiterhin vorherrschen, bleiben solche Diskussionen müßig. Und sie bleiben ebenso sinnlos, wenn viele Arbeitgeber/innen "Hausmänner" heimlich als arbeitsscheue Waschlappen oder Pantoffelhelden einstufen. Wir brauchen endlich wieder realistische Gehälter und - ja - auch ein neues, gerechtes Väterbild auf dem Arbeitsmarkt!!!

  • 63 Silke Lang 11.01.2018, 13:22 Uhr

    Überlaßt doch einfach jedem selbst die freie Entscheidung für Karriere oder Familie, anstatt uns weiterhin fremd bestimmen zu lassen von einer angeblich "alternativlosen" (?) Merkel-Politik ! Die Entscheidungsfreiheit ermöglicht nicht ein verbürokratisiert hahnebüchender Sozialleistungssumpf, wo sich ständig die Katze in den Schwanz beißt, sondern das Bedingungslose Grundeinkommen als notwendiges Zubehör für eine funktionsfähige soziale Marktwirtschaft und Basis für Menschenwürde, Ehe, Familie und Kinder mit Zukunft.

  • 62 Ulf Lindermann 11.01.2018, 13:22 Uhr

    Eine Regierung, die sich dem Bedingungslosen Grundeinkommen als Basis für Ehe, Familie und Kinder verweigert ist vergleichsweise so wie die DDR, die nur durch Mauerbau und Schießbefehl sich ihre leibeigenen Arbeitssklaven erhalten konnte. Doch eine solche Regierung der Bevormundung und Menschentyrannei paßt weder zu Grundgesetz und Verfassung noch ins 21. Jhd. der menschlichen Selbstbestimmung hinein.

  • 61 Friedrich Dahl 11.01.2018, 13:11 Uhr

    Da mühen sich schlaue Köpfe ab, durch Automatisierung und Roboter die Menschen von immer mehr Arbeit zu entlasten. Und was machen Politik und Wirtschaft aus diesen edlen Zielen ?: sie bereiten uns stattdessen die Hölle auf Erden und schaffen so viele Probleme, die man früher gar nicht kannte, wo noch ein gesundes Maß an Arbeit einen anständigen, auskömmlichen Lohn samt hinreichende Altersvorsorge einbrachte.. Die Lösung zur Industrierevolution 4.0 kann daher nur heißen: Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens.