Live hören
Jetzt läuft: Lookin' for You von Kylie Auldist

Regeln für den Klassenchat?

Auf einem Bildschirm sind neben dem "Gefällt-mir"-Button von Facebook sind die Worte "Du Opfer" zu sehen.

Regeln für den Klassenchat?

Hass, Mobbing und Pornografie: In vielen Klassen werden über das Smartphone Inhalte ausgetauscht, die für Schüler ungeeignet oder gar gefährlich sind. Brauchen wir strengere Regeln für die Handynutzung in Schulen? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Mit dem Safer Internet Day ruft die Europäische Kommission zu Aktionen und Veranstaltungen zum Thema Internetsicherheit auf. Der WDR greift das Thema heute in verschiedenen Sendungen auf. Wir wollen im Tagesgespräch die Schulen in den Blick nehmen. Dort gehört das Smartphone längst zumwissmann Alltag. Der Deutsche Lehrerverband geht davon aus, dass inzwischen so gut wie alle Schüler ab der Grundschule Dienste wie WhatsApp für ihre Klassenchats nutzen, oder auf sozialen Plattformen wie Instagram, Tiktok oder Snapchat unterwegs sind.

Aber noch nicht alle Schüler sind reif sind für einen verantwortungsvollen Umgang mit den Möglichkeiten, die die Geräte bieten. Das zeigt sich, wenn Mitschüler in den Chats gemobbt werden, wenn extremistisches Gedankengut geteilt oder jugendgefährdende Inhalte verbreitet werden.

Was kann man dagegen tun? Die Landesanstalt für Medien bildet Schüler zu Medienscouts aus, um den Problemen zu begegnen. Lehrer lernen in Digi Camps, wie sie sich und den Schülern die nötige Kompetenz im Umgang mit den digitalen Medien verschaffen.

Reicht das? Oder wird die Handynutzung in den Schulen zu wenig reguliert? Müssen die Kinder besser geschützt werden? Sind die Lehrer den Herausforderungen, die in Masse und Qualität sicher neu sind, überfordert? Müssen die Eltern stärker in die Verantwortung genommen werden? Wie regeln Sie das zuhause mit Ihren Kindern? Welche Unterschiede gibt es zwischen Jungs und Mädchen? Kann das Handy nicht auch sinnvoll als Lernwerkzeug eingesetzt werden?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Antje vom Berg, Landesanstalt für Medien NRW, Referentin der Initiative Klicksafe

Redaktion: Dirk Müller und Gundi Große

Regeln für den Klassenchat?

WDR 5 Tagesgespräch 11.02.2020 45:23 Min. Verfügbar bis 10.02.2021 WDR 5


Download

Kommentare zum Thema

111 Kommentare

  • 111 THINK BIG & FFF & BGE ! 11.02.2020, 13:59 Uhr

    Man erntet nun mal keine Orchideen, wenn man Distelsamen säht.

  • 110 Gerd SR/ Heute morgen 11.02.2020, 13:59 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 109 anonym 11.02.2020, 13:59 Uhr

    So, und jetzt machen mal alle den Computer aus!

  • 108 H. Maske 11.02.2020, 13:58 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 107 MarcoM 11.02.2020, 13:57 Uhr

    1/2: Halbherzige Debatte. Ich kann mich erinnern, dass ich schon vor einigen Jahren einen Artikel gelesen habe, der die Auswirkungen der "pornosierten" Gesellschaft auf Kinder und Jugendliche zum Thema hatte. U.a. wurde von 12 jährigen Mädels berichtet, die meinen, sie müssten sich "Gang Bangs" hingeben um cool (oder wie die Jugend heute sagt) und anerkannt zu sein und/oder weil ihre etwas älteren "Freunde" sich das wünschen. Das sind alles Symptome einer durch und durch (moralisch) degeneriereten Gesellschaft im Endstadium. Wenn eine "offene und liberale" Gesellschaft das "Offene und Liberale" bis zum Exzess treibt und jedwede (echte) Form von gemeinschaftlichen Anstand und Moralvorstellungen verneint (als Diskriminierung irgendwelcher Randgruppen - und dieses gleichzeitig durch die (falschen) Ideale der Hypermoral zu kompensieren sucht), dann braucht man sich nicht über solche Auswüchse zu wunderen: Man beklagt die sichtbaren Symptome dessen, deren Ursachen man gutheißt.

  • 106 Die 11.02.2020, 13:56 Uhr

    mediale Verblödung geht doch schon da los, wo sich jeder Depp mit noch so fragwürdigen Dingen im öffentlichen Netz verwirklichen kann und dafür auch noch gefeiert wird. Das ist Volksverdummung auf niedrigstem Niveau. Aber von Niveau kann man in dem ganzen medialen und virtuellen Wahnsinn wohl generell nicht mehr sprechen. Flacher als heute geht es doch kaum noch, oder gibt es da etwa noch Steigerungen? Aber, ist ja alles Normal geworden, oder? Noch Fragen?

  • 105 Herbert G. wie Grölemeier 11.02.2020, 13:56 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er sich nicht auf das Thema der Diskussion bezieht. (die Redaktion)

  • 104 Traudel Wimmer 11.02.2020, 13:53 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 103 Karina 11.02.2020, 13:52 Uhr

    ich habe 5 Enkel im gefährdeten Alter(inzwischen 11 -20 Jahre 9 die alle leider ständig am Smartphone hängen und mit ihren Eltern mehr oder weniger streiten. Vielen Dank für die informative Sendung, ich wusste ja gar nicht , w i e gefährlich die Handynutzung ist, ich fürchtete "nur" die Suchtentwicklung. Nach allem würde ich mir wünschen, dass die Schulen restriktiver mit whats up und Co umgehen- die Eltern sind machtlos.

    Antworten (2)
    • Stöpsel 11.02.2020, 13:57 Uhr

      ziehen und Buchse dicht machen, ist hier die einzig wahre Lösung!

    • anonym 11.02.2020, 13:58 Uhr

      "die Eltern sind machtlos" Dann soll es jemand anders richten?

  • 102 Lud 11.02.2020, 13:52 Uhr

    Meiden Sie WhatsApp, Facebook, Instagram,… Im Heft der c't 2/2020 vom 4.Jan lesenwertes Kinder sicher im Netz, Elternratgeber, Medienkompetenz. In der aktuellen c't 4/2020 ab 1.Feb. Social-Media ausmisten. Als Informatiker würde ich grundsätzlich Eltern und Lehrer von WhatsApp anraten. Es gibt datenschutzfreundlichere Alternativen die über föderierte Server in der EU und eigentlich auch überall bei Schulbehörden, Medienanbietern mit OpenSource-Software realisierbar sind, wie z.B. Conversations ( ladbar bei F-Droid (Softwaresammlung f. Android ) frei Apps / ChatSecure für iOS , jeweils bessere XMPP-Client für die zahlreichen dezentralen XMPP-Servern auch ohne monatliche Kosten nutzbar, s. a. freie-messenger <------- : Hilfreiche Tipps auch bei digitalcourage unter "Instant-Messenger-Alternativen zu WhatsApp und Threema", Nutzen Sie bitte auch dezentralen Twitter-Alternativen "GNU social" oder "Mastodon". und am besten: Freie Apps für das befreite Smartphone

  • 101 Gerd SR/ Wie lächerlich 11.02.2020, 13:52 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 100 Herbert G. wie Grölemeier 11.02.2020, 13:50 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 99 Karl Theodor 11.02.2020, 13:50 Uhr

    Ich weiß noch genau wie meine Eltern mich früher immer vor der „Bravo" gewarnt haben. Damals habe ich das nicht verstanden, heute bin ich ihnen dankbar, obwohl mir Dr. Sommer entgangen ist, oder gerade deswegen...

  • 98 Ignaz-Denket um! 11.02.2020, 13:47 Uhr

    Viele Kommentarschreiber sehen es richtig, die Kinder sind nur das Spiegelbild von uns Erwachsenen, sie sind nur das Symptom. Es helfen keine Gesetze. Der Einfluß, der jedem Augenblick von uns ausgeht, auf die anderen, bewußt und unbewußt, aus unseren Reden, Tun und Lassen, aus unserem Sein, unserem Leben. Das unser Leben und gerade das in uns, was kein Mensch sieht und das doch da ist, unaufhaltsam in der Welt wirkt. Der Mensch ist das Problem für die Kinder, nicht das Internet. Wir müssen uns zu Menschen entwickeln und bilden und nicht Unmenschen werden, die die Menschheit und die Welt zerstören.

  • 97 Schulen 11.02.2020, 13:47 Uhr

    gehören in der heutigen Form abgeschafft. Das sind nur noch Verwaranstalten die es den Eltern ermöglichen sollen die Unglaublich hohen Zwangsabgaben zu erwirtschaften. Früher hat ein Gehalt gereicht (vor der ROT/GRÜNEN Zeit). Damals konnte sich ein Elternteil intensiv um die Entwicklung der Kinder kümmern. Heute macht das niemand mehr. Oder erwartet irgendjemand das ein Lehrer sich um 25 -35 pubertierende Kinder und deren geistige Entwicklung kümmern könnte. Das wäre naiv.

    Antworten (1)
    • anonym 11.02.2020, 13:56 Uhr

      Kleinere Schulen, kleinere "Klassen", deutlich mehr Personal. Damit wäre schon einiges gewonnen, aber das kostet. Und das ist es der Politik nicht wert. Genauso wie in den Bereichen Gesundheit (womit ich nicht die Apparatemedizin meine) und Pflege. Alles Bereiche, in denen der menschliche Faktor unglaublich unterschätzt wird!

  • 96 MarcoM 11.02.2020, 13:46 Uhr

    Halbherzige Debatte. Ich kann mich erinnern, dass ich schon vor einigen Jahren einen Artikel gelesen habe, der die Auswirkungen der "pornosierten" Gesellschaft auf Kinder und Jugendliche zum Thema hatte. U.a. wurde von 12 jährigen Mädels berichtet, die meinen, sie müssten sich "Gang Bangs" hingeben um cool (oder wie die Jugend heute sagt) und anerkannt zu sein und/oder weil ihre etwas älteren "Freunde" sich das wünschen. Das sind alles Symptome einer durch und durch (moralisch) degeneriereten Gesellschaft im Endstadium. Wenn eine "offene und liberale" Gesellschaft das "Offene und Liberale" bis zum Exzess treibt und jedwede (echte) Form von gemeinschaftlichen Anstand und Moralvorstellungen verneint (als Diskriminierung irgendwelcher Randgruppen - und dieses gleichzeitig durch die (falschen) Ideale der Hypermoral zu kompensieren sucht*), dann braucht man sich nicht über solche Auswüchse zu wunderen: Man beklagt die sichtbaren Symptome dessen, deren Ursachen man bejaht.

    Antworten (1)
    • MarcoM 11.02.2020, 13:57 Uhr

      *) Dass das eine eine logische Konsequenz des anderen ist, siehe dazu z.B. Jean-Claude Michéa: Das Reich des kleineren Übels - Über die liberale Gesellschaft.

  • 95 Udo FLintenberg 11.02.2020, 13:45 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 94 Gerd SR/@Herr X 11.02.2020, 13:42 Uhr

    . . Sie meinten unter Nr. 72 "Das Monstrum ist nicht mehr einzufangen". - Doch ich sage, schon dieser Spruch ist mir zwar verständlich, ist selber aber schon ein ganz wichtiges psychologisches Hindernis, und mehr noch : -- Man muss aber erstmal nur v e r s t e h e n/(und überhaupt) w o l l e n. Und genau diese Sendung hat bewiesen (wie alle ähnlichen), "man" garn i c h t will, - wenn man dermaßen den ethischen und pädagogischen RELATIVISMUS und den Missbrauch des hier pädagogischen FREIHEITS-Begriffs triumphieren lässt , - oder die L ü g e, daß man ohne Massen-SMARPHONE-Verbreitung und Nicht-Verbote für den gesamten Schulbereich keine internationale berufstätigkeit oder Freundschaft pflegen könnte. - Es sind genau solche, ähnliche und schlimmere/ vernarrte ERWACHSENE ("ich muss mein Kind erreichen können") und ihr (un)ethischer Relativismus, die das HAUPTPROBLEM sind. - Das konnte ich auch schon als Aufsichtsperson bei KINDER-Freizeiten in Jahren ohne Handy und SPh erfahren !

    Antworten (1)
    • hä? 11.02.2020, 13:51 Uhr

      sie schreiben unleserlich. Das kann man nicht lesen warum immer diese Schreiwörter und diese ellenlangen Sätze die wenig aussagen? Schreiben sie doch einfach dann versteht Sie das (nach Ihrer Meinung nach dumme Volk) auch was sie meinen....

  • 93 P und S 11.02.2020, 13:41 Uhr

    So das war es mit meinem fast täglichen WDR 5 Chat .Jetzt gehe ich meinen täglichen Pflichten nach ,mein Handy bleibt aus ,bis ich es will und nicht mein Handy !

  • 92 Erwin Rommel 11.02.2020, 13:41 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)

  • 91 Udo FLintenberg 11.02.2020, 13:39 Uhr

    Dieser Kommentar wurde gesperrt, weil er gegen unsere Netiquette verstößt. (die Redaktion)