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Was ist gutes Essen wert?

Zwei Brötchen liegen neben einem 10-Euro-Schein

Was ist gutes Essen wert?

Nach Einschätzung vieler deutscher Bauern bedrohen Dumpingpreise der Discounter ihre Existenz. Sie fordern: weg von der Billig-Mentalität bei Lebensmitteln! Sind Sie bereit, bald mehr zu zahlen? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Der Streit zwischen Discountern und Landwirten ist nicht neu. Vor kurzem erst sorgte Edeka mit einer Werbung für Niedrigpreise für einen Eklat. Aus Protest blockierten Landwirte mit Traktoren die Zufahrten zu einem Edeka-Großlager bei Oldenburg. Der Discounter entschuldigte sich und änderte den Slogan.

Am Montag (03.02.2020) sprechen Vertreter deutscher Discounter mit Kanzlerin und Agrarministerin. Julia Klöckner kritisierte vorab, dass Preisschlachten ausgerechnet mit Lebensmittel geführt werden. Sollten die Preise für Lebensmittel steigen, müssten aber auch die Konsumenten mitspielen. Nicht jeder kann es sich leisten, plötzlich mehr zu zahlen.

Finden Sie den Preis für Lebensmittel angemessen? Welche Rolle spielt der Preis bei Ihrer Kaufentscheidung? Droht die Gefahr, dass Lebensmittel bald zu einem Luxusgut werden? Müssen wir grundsätzlich unser Konsumverhalten umstellen? Was können Politik und Discounter tun, um die Existenz der Bauern zu sichern?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr!

Gast: Dr. Tanja Busse, Autorin, Moderatorin und Journalistin

Redaktion: Dirk Müller und Gundi Große

Was ist gutes Essen wert?

WDR 5 Tagesgespräch 03.02.2020 45:32 Min. Verfügbar bis 02.02.2021 WDR 5

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Kommentare zum Thema

152 Kommentare

  • 152 Anonym 03.02.2020, 13:59 Uhr

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  • 151 THINK BIG & FFF & BGE ! 03.02.2020, 13:59 Uhr

    Daß Armut nicht nur die davon Betroffenen krank macht, sondern die gesamte Gesellschaft teuer zu stehen kommt, zeigt auch das ganze Desaster, in dem nun Landwirtschaft und Politik nach all den Jahren grenzenlosen Wachstums und dessen Verantwortungslosigkeit gegenüber Mensch, Natur, Umwelt und Klima angekommen sind. Und so wie Arme in ihrem chronischen Geldmangel zu allerlei Fehl- und Notkäufen getrieben werden, so ist dies auch bei der Ernährung und Lebensmittelauswahl in Armut und Geldnot festzustellen. Und so hat auch da erstmal die reine Hungerstillung Vorrang bei der Kaufentscheidung für´s Allerbilligste. Die Frage nach gesunder Ernährung stellt sich da nicht, wenn man von 1,48 EUR schlimmer als in einem Dritte Weltland heute in Deutschland wie Millionen Hartz4-Almosenempfänger und Armutsrentner dahinvegetieren muß und damit alsbald krank und zum teuren Pflegefall wird.

  • 150 Miss Piggy 03.02.2020, 13:57 Uhr

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  • 149 Harald Möller 03.02.2020, 13:56 Uhr

    Der marktwirtschaftlichste Weg wäre: Weniger produzieren bei gleicher Nachfrage. Dann steigen die Preise quasi automatisch.

  • 148 Karina 03.02.2020, 13:56 Uhr

    Mir geht es wie der vorletzten Hörerin und vielen Schreibern: Das Gejammer der Landwirte, die uns mit ihrer Gülle-Versprüherei quälen und unser Trinkwasser mit übertriebener und giftiger Düngung und Schädlingsbekämpfung schädigen, ist ungerechtfertigt, zumal sie von der EU und dem Staat mehr als andere Berufssparten gepäppelt werden, ganz zu schweigen davon, dass sie kaum Steuern zahlen. Von dieser Kritik möchte ich die BIO-Betriebe ausdrücklich ausnehmen. Wenn alle Bauern Biobauern würden, ginge es allen besser und es müssten keine Lebensmittel mehr weggeworfen werden.

  • 147 Gonzo 03.02.2020, 13:55 Uhr

    Gutes Fleisch sollte zum Verschenken taugen. Ich geh schon mal voraus und warte bei der Tafel darauf.

  • 146 Miss Piggy 03.02.2020, 13:53 Uhr

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  • 145 Plausi Controlletti 03.02.2020, 13:51 Uhr

    Wenn Fluglinien Agrarexport-Subventionen bekommen, weil sie Speisen (=Agrarprodukte) bei Langstreckenflügen aus der EU exportieren, dann hat die Agrarpolitik halt nicht mehr alle Tassen im Schrank!

  • 144 kleinesRädchen 03.02.2020, 13:51 Uhr

    Was IST gutes Essen? Ist das gut, wenn tausende *Mitwirker* : E-Stoffe, Düngemittel, Antibiotika sogenannte HÖCHSTmengen an genehmigten(!!!) schädllichen Substanzen, deren additive, ja potentierende Gesamtausmaße überhaupt nicht geprüft werden können, wenn GEN-veränderte Nahrungsmittel auf den Markt geschmissen werden DÜRFEN.Hinter der staatlichen Gewalt gen.- Demokratur- steht nicht DER SOUVERÄN, sondern die Wirtschaft, die -meist unkontrolliert- macht, was sie will, wurscht, ob sie Natur, Insekten und den Menschen Schaden zufügt. DAS ist eine Schande, die obendrein darin gipfelt, dass der kleine Bürger auch noch DAFÜR bezahlen soll, dass die hochnäsige Landwirtschaftsindustrie ihre SCHÄDIGENDENTätigkeiten endlich einstellt, und ihre Helfer (das sind die Böden und die Insekten!) am LEBEN LÄSST! Aber die Bonzen in Berlin schielen zu den STEUERGELDERN und BIGPARLAMENT;so what: DER SOUVERÄN ZAHLT DOCH EH ALLES OHNE ZU MURREN! Hauptsache: UND EWIG RAUSCHEN DIE STEUERGELDER !

  • 143 Traudel Wimmer 03.02.2020, 13:50 Uhr

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  • 142 Gonzo 03.02.2020, 13:48 Uhr

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