Wohnungseinbrüche – machen Sie sich Sorgen?

Ein schwarz gekleideter Mann mit einer schwarzen Maske bearbeitet ein Fenster mit einer Brechstange.

Wohnungseinbrüche – machen Sie sich Sorgen?

Die Tage werden kürzer – Hochsaison für Einbrecher. Zum Glück gibt es in NRW insgesamt deutlich weniger Wohnungseinbrüche als in den letzten Jahren. Wie schützen Sie sich vor Einbrechern? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch!

Vor gerade mal vier Jahren war die Zahl der Wohnungseinbrüche in NRW auf einem Rekordhoch. Seitdem ist jedoch viel passiert: Es gibt immer weniger Einbrüche. Im ersten Halbjahr 2019 lag die Zahl der Wohnungseinbrüche nach Angaben der Polizei bei circa 14.900 Fällen. Deutlich weniger als im ersten Halbjahr 2018 – damals waren es noch knapp 17.900 Fälle.

Die Polizei führt den Rückgang darauf zurück, dass die Ermittler härter gegen reisende Serieneinbrecher vorgehen. Mit der Aktion "Riegel vor" wirbt die Polizei zudem für eine bessere Sicherung von Wohnungen.

Aber jetzt in der dunklen Jahreszeit haben Einbrecher Hochsaison: Das kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen hat herausgefunden, dass bundesweit rund die Hälfte der Einbrüche von Oktober bis Januar geschehen.

Ist bei Ihnen zu Hause jemals eingebrochen worden? Haben Sie sich danach lange unsicher in Ihrem Zuhause gefühlt? Finden Sie, Polizei und Politik tun genug gegen Einbrecher? Was tun Sie selbst, um es Einbrechern schwerer zu machen, bei Ihnen einzusteigen?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Prof. Dr. Gina Rosa Wollinger, Soziologin und Kriminologin an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung NRW

Redaktion: Dirk Müller und Gundi Große

Wohnungseinbrüche – machen Sie sich Sorgen?

WDR 5 Tagesgespräch 13.11.2019 45:02 Min. Verfügbar bis 12.11.2020 WDR 5

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Kommentare zum Thema

74 Kommentare

  • 74 Gerd SR/ @Erdenberger ... 13.11.2019, 13:59 Uhr

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  • 73 Rainer Malchow 13.11.2019, 13:59 Uhr

    Wer macht sich nicht Sorgen vor Wohnungseinbrüchen, die nicht selten mehr Sach- und Personenschaden (auch dadurch erlittene Traumata zählen dazu) mit sich bringen, als die eigentliche Beute an Wert hatte ? Und daß die Groko auch in dieser Sache nur wieder mal kurzsichtige Problem-Verlagerungspolitik betreibt weg vom Einbruch und hin zum Lug und Trug per Enkeltrick und falschen Postboten bis hin zur Cyber-Kriminalität, macht diese Sorgen nicht gerade weniger. Wie es besser laufen könnte als bisher in der Politik auf dem Weg in eine kriminalitätsfreie Gesellschaft, damit befassen sich hier u.a. die Gästebuch-Kommentare Nr. 22, 29, 33, 42, 45, 47, 50, 56, 59, 64 und 67.

  • 72 Winterwind 13.11.2019, 13:57 Uhr

    Also bisher fühle ich mich in der Wohnung noch sicherer als in fremden Stadtviertel. Mag trügerisch sein, vor unserer Tür wurden schon Fahrräder geklaut, aber wo man die Ecken kennt, da fühlt man sich halt sicher. Und ausserdem habe ich zwei Biolarmanlagen, die jeden Besucher gern mal aus der Nähe kennenlernen würden.

  • 71 Organisierte 13.11.2019, 13:54 Uhr

    Einbrüche haben hier von dem Moment an zugenommen, wo osteuropäischen Staaten im Zuge des EU-Beitritts Tür und Tor geöffnet wurde. Damals stieg das rasant an, dass ganze Viertel ausgekundschaftet und ausgeraubt wurden. Alles in den Transit und dann ab die Post über die Autobahnen nach sonstwo. Das Gleiche wie bei Fahrraddiebstählen, seit neuestem bei Pferden, die dann irgendwo in Polen wieder auftauchen oder kranken Welpen, die halbtot durch die Gegend gefahren werden können. DANKE EU!!! Vorher hatten wir das in diesem Maß nicht. Hier und da mal, ja, aber nicht so wie heute. Und es ist auch nachgewiesen, dass diverse Diebstähle seit 2015 enorm zugenommen haben. Das will wahrscheinlich beim WDR wieder keiner hören, aber es ist wahr. Erst vorgestern hatte ich ein Unterhaltung mit einem Kriminalhauptkommissar über genau dieses Thema. Er bestätigte das auch. Momentan wird dahingehend auch wieder zu höherer Wachsamkeit und Nachbarschaftshilfe geraten.

  • 70 Traudel Wimmer 13.11.2019, 13:53 Uhr

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  • 69 Anonym 13.11.2019, 13:44 Uhr

    Zitat: Der Westen: " Essen. In NRW wird täglich rund 150-mal in Häuser und Wohnungen eingebrochen. Doch bei 100 Einbrüchen landet am Ende lediglich ein Täter hinter Gittern, weitere 0,7 Prozent erhalten Bewährungsstrafen. Die allermeisten kommen unbehelligt davon." Mehr Einsatz wird bei der Parkraumkontrolle gezeigt.

  • 68 kleinesRädchen 13.11.2019, 13:43 Uhr

    Mal klargestellt: Die Politik hat überhaupt gar nix an der Einbruchskriminalität *gesenkt*. Das haben die Bürger gemacht mit immer mehr Sicherungen, Alarmgeräten usw! HAHAHA Die Regierung hat das *geschafft*...Wie witzig!!!!! Dass diese *falschen Federn* obendrein in den Medien überhaupt *kleben!!*....noch witziger!

  • 67 THINK BIG & BGE ! 13.11.2019, 13:42 Uhr

    Wenn die Regierungspolitik in Kompetenz und Weltanschauung nicht besser ist als ihre Wähler, dann führt das dazu, daß zwar die Quote und Verurteilung der erwischten Täter steigt, aber dadurch diese ganze Teufelsspirale sich nur noch schneller und höher dreht. Denn was nützen all die eingeknasteten Täter, wenn die Gesellschaft dann wiederum so intolerant, argwöhnisch, voreingenommen und mißgünstig ist, nach Haftverbüßung diesen Tätern keine 2. Chance zu geben und diese somit stattdessen wieder in die Überlebenskriminalität hinein zu zwingen ? Auch daraus wird klar, daß die bisherige Groko-Politik da niemanden weiter bringt, sondern weitaus mehr Wert auf die Ursachenbehebung von Überlebenskriminalität gelegt werden müßte, damit Täter gar nicht erst in diese Teufelsspirale hineingetrieben werden.

  • 66 Täterinnen 13.11.2019, 13:39 Uhr

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  • 65 JoLa 13.11.2019, 13:38 Uhr

    Vor allem unsere Politiker der Groko machen viel zu wenig gegen Kriminalität in unserem Lande. Der Polizei kann man nur bedingt Vorwürfe machen, da sie gerade von der Politik über Jahre personell dezimiert wurde( gerade von Rot/Grün/ Links) und der Rückhalt bei fast allen Verschärfungen bei der Kriminalitätsbegrenzung meist fehlte. In meinem Umfeld in einer kleinen Stadt kenne ich viele Einbruchsfälle, wobei die wenigen überführten Kriminellen immer aus ost- oder südosteuropäischen Regionen Europas kamen. Leider ist seit Schengen keine Grenzsicherheit in D gegeben. Wir haben die Freiheit des Warenverkehrs gegen die wachsende Bedrohung durch kriminelle Banden aus dem europäischen Ausland getauscht. Dazu kommt die noch viel schlimmere Bedrohung und die Taten von kriminellen Flüchtlingen und Migranten, die oft als Illegale hier problemlos einreisen konnten. Zudem sehe ich die ganz große Gefahr des islamistischen Terrorismus, der mittlerweile in D ein hervorragendes Betätigungsfeld hat.

  • 64 BGE geht anders 13.11.2019, 13:32 Uhr

    Das A und O bei all dieser Überlebenskriminalität ist deren Ursachenbehebung. Denn daß die Groko-staatlich propagierte Sicherheitshochrüstung nichts bringt, zeigt die Realität, in der die Einbruchskriminalität lediglich verlagert und dabei immer perfider und ausgeklügelter wird, angefangen vom Enkeltrick, über falsche Stadtwerker und Postboten bis hin zum Fake-Kommissar, der bei seinen Opfern vermeintlich "falsche Banknoten" einkassiert und wieder in der Anonymität verschwindet. Und weil Kriminalität so wandelbar ist, führt demzufolge logo auch keine derzeit viel gepriesene Precop-App weiter, mit der die Polizei neuerdings schon vor den Tätern am Tatort sein will, aber diese App nur auf bereits vorhandene Kriminalitätsdaten und -arten zugreifen kann, aber nicht vor ständig neuen Kriminalitätsvarianten schützt.