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Rostock statt Rom?

Jugendliche laufen mit Sonnenbrillen durch die Stadt.

Rostock statt Rom?

Mehr Klassenfahrten nach Ostdeutschland. Das schlägt Ministerpräsident Armin Laschet vor. Eine gute Idee, um den Zusammenhalt zwischen Ost und West zu verbessern? Diskutieren Sie mit im WDR 5 Tagesgespräch.

Am 13. August 2019 jährt sich der Bau der Mauer zum 58. Mal, gleichzeitig feiert das Land dieses Jahr 30 Jahre Mauerfall. Zwar sei im Westen viel Solidarität gezeigt worden, aber die Lebensleistung der Ostdeutschen sei offenbar nicht genug gewürdigt worden, sagte Armin Laschet in einem Interview: "Viele Menschen in den längst nicht mehr 'neuen' Ländern fühlen sich trotz aller Anstrengungen nicht vollwertig angenommen. Das ist ein Versäumnis."

Der NRW-Ministerpräsident schlägt vor, innerdeutsche Städtepartnerschaften neu zu beleben und Schulfahrten nicht nur nach Paris oder Rom anzubieten, sondern auch nach Greifswald oder Görlitz. Er sagte: "Weit über 800 Schulen bei uns in Nordrhein-Westfalen pflegen internationale Kontakte. Aber viele Rheinländer oder Westfalen waren noch nie in Ostdeutschland. Wenn die jungen Leute sich besser kennenlernen, hilft das dem Zusammenhalt".

Was halten Sie von der Idee, innerdeutsche Städtepartnerschaften stärker zu beleben? Und vermehrt Klassenfahrten nach Ostdeutschland anzubieten? Wie erleben Sie das Verhältnis zwischen Ost und West? Welche Erfahrungen haben Sie selbst gemacht? Was kann das Verständnis und den Zusammenhalt zwischen Ost und West stärken?

Rufen Sie uns während der Sendung an (WDR 5 Hotline 0800 5678 555) oder schreiben Sie uns Ihren Kommentar in unser Gästebuch - von 11.00 bis 14.00 Uhr.

Gast: Marieke Reimann, Journalistin und Chefredakteurin "ze.tt"

Redaktion: Julia Lührs und Jessica Eisermann

Rostock statt Rom?

WDR 5 Tagesgespräch 13.08.2019 45:30 Min. Verfügbar bis 12.08.2020 WDR 5

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Kommentare zum Thema

119 Kommentare

  • 119 13.08.2019, 13:59 Uhr

    Name und Kommentar wg. Netiquette-Verstoßes gesperrt. (die Redaktion)

  • 118 Anonym 13.08.2019, 13:59 Uhr

    In der Werbung läuft das so: Je weniger man ein Produkt braucht, desto mehr muss dafür geworben werden. Klassenfahrten in den Osten: Ja, natürlich. Wenn die Klasse es möchte. Aber bestimmt nicht leicht zwangsweise, um die Versäumnisse der älteren Generation (Ossi-Wessi-Gehabe) geradezurücken.

  • 117 Zorniger 13.08.2019, 13:59 Uhr

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  • 116 J. Zöllner 13.08.2019, 13:58 Uhr

    Laschets Idee mag nicht schlecht sein. Aber ich befürchte, das wird wieder so eine "Wolkenschloss zerfällt zu Sand"-Aktion.

  • 115 Gonzo 13.08.2019, 13:57 Uhr

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  • 114 Klima-Gretel 13.08.2019, 13:55 Uhr

    Klar sollten die jungen Hüpfer mal in die klima-abgefrackten Oststädte Deutschlands rein gehn. Damit die da mal lernen, wozu es Asthmasprays und Cortison gibt.

  • 113 13.08.2019, 13:52 Uhr

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  • 112 Knobel-Gunnar 13.08.2019, 13:48 Uhr

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  • 111 Anonym 13.08.2019, 13:47 Uhr

    Eigentlich eine gute Idee, aber ist die noch vorhandene "Spaltung" nicht eher bei den Erwachsenen zu finden? Die Mauer ist jetzt 30 Jahre weg. Die angesprochenen Kinder und Jugendlichen haben zu dem Ost-West-Konflikt keine persönlichen Lebenserfahrungen, sprich: ich glaube nicht, dass hier besondere "Annäherungspolitik" notwendig wäre. Jugendliche sind Jugendliche sind Jugendliche und kommen weltweit miteinander klar - oder eben nicht. Soll hier nicht eher die emotionale Schieflage bei den Erwachsenen übertüncht werden? Vielleicht ähnlich wie bei der Klimafrage? Was die Erwachsenen über Jahrzehnte versemmelt haben, sollen jetzt die Kinder und Jugendlichen wieder rausreißen? Ich frag ja bloß ...

  • 110 Anna Elisa 13.08.2019, 13:47 Uhr

    Unsere Kinder sind als Realschulabgänger mit den 10. Klassen nach London gefahren, wohnten dort in Familien und hatten eine schöne Zeit. Heute, 25 Jahre später fahren die 10. Klassen immer noch nach London, es ist doch für jeden Jugendlichen etwas Neues. In den Osten fahren, um dort die Abgehängten aufzumuntern?? NEIN!! Wenn ich z.B. höre, dass in Sachsen-Anhalt jeder zehnte Schulabgänger (Berlin 11,7 %) ohne Hauptschulabschluß entlassen wird, dann ist das für mich so etwas wie Arbeitsverweigerung, auch von den Eltern. Ich verstehe den Hype um den Osten nicht, es muss mehr "Normalität" in unseren Beziehungen möglich sein und gelebt werden. Gerne Klassenfahrten in den Osten, wenn Klassen das wünschen, aber bestätigt man nicht damit den Sonderstatus "Osten"?

    Antworten (1)
    • Anonym 13.08.2019, 13:55 Uhr

      "... aber bestätigt man nicht damit den Sonderstatus "Osten"?" Ich denke, das sehen Sie ganz richtig.

  • 109 Da frag mal Mutti ! 13.08.2019, 13:46 Uhr

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